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Ein Biom ist ein Großlebensraum der Erde mit mehr oder weniger einheitlichen Klimabedingungen, Pflanzentypen, Vegetationsformen und charakteristischen Tierformen.
| Zonobiom; Klima | Bodenzone | Vegetationszone |
|---|---|---|
| I Äquatoriales; mit Tageszeitenklima, meist immerfeucht (perhumid) | Äquatoriale Braunlehme, ferrallistische Böden-Latosole | Immergrüner tropischer Regenwald; jahreszeitliche Aspekte fast fehlend |
| II Tropisches; mit Sommerregenzeit und kühler Dürrezeit (humid-arides) | Rotlehme oder Roterden, fersiallitische Savannenböden | Tropischer laubabwerfender Wald oder Savannen |
| III Subtropisches; arides Wüstenklima, spärliche Regenfälle | Sieroseme oder Syroseme (rohe Wüstenböden), auch Salzböden | Subtropische Wüstenvegetation, Gesteine bestimmen das Landschaftsbild |
| IV Mediterranes; mit Winterregen und Sommerdürre (arid-humides) | Mediterrane Braunerde, oft fossile Terra rossa | Hartlaubgehölze (Sklerophylle), gegen längeren Frost empfindlich |
| V Warmtemperiertes; (Lorbeerwald), oft mit Sommerregenmaximum oder mild-maritimes | Rote oder gelbe Waldböden, leicht podsolig | Temperierter immergrüner Wald, etwas frostempfindlich |
| VI Nemorales; typisch gemäßigtes, mit kalten Wintern | Wald-Braunerde oder graue Waldböden (oft lessiviert) | Nemoraler, im Winter kahler Laubwald, frostresistent |
| VII Kontinentales; arid-gemäßigtes, mit kalten Wintern | Tschernoseme, Kastanoseme, Buroseme bis Sieroseme | Steppen bis Wüsten, nur Sommerzeit ist heiß, frostresistent |
| VIII Boreales; kalt-gemäßigtes, mit kühlen Sommern (lange Winter) | Podsole oder Rohhumus-Bleicherden | Boreale Nadelwälder (Taiga), sehr frostresistent |
| IX Polares; arktisches und antarktisches, mit sehr kurzen Sommern | Humusreiche Tundraböden mit starken Solifluktionserscheinungen | Baumfreie Tundravegetation, meist über Permafrostboden |
Die Übergänge zwischen den einzelnen Zonobiomen der Erde bezeichnet man als Zono-Ökotone. So z.B. den Übergang vom subtropisch-ariden zum mediterranen Zonobiom als Ökoton III-IV. Diese zusätzliche Einteilung ist sinnvoll, da die meisten Wechsel zwischen Zonobiomen nicht abrupt, sondern allmählich geschehen.