| Karte | |
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| Basisdaten | |
|---|---|
| Staat | Deutschland |
| Erzbistum | Paderborn |
| Bischof | Joachim Wanke |
| Weihbischof | Reinhard Hauke |
| Emeritierter Weihbischof | Hans-Reinhard Koch |
| Generalvikar | Georg Jelich |
| Fläche | 12,000 km² |
| Dekanate | 7 (2004) |
| Pfarreien | 178 (2004) |
| Einwohner | 2.370.000 (2004) |
| Katholiken | 163.938 (2004) |
| Anteil | 6,92 % |
| Diözesanpriester | 194 (2004) |
| Ordenspriester | 24 (2004) |
| Ordensbrüder | 29 (2004) |
| Ordensschwestern | 288 (2004) |
| Ständige Diakone | 18 (2004) |
| Katholiken je Priester | 752 |
| Anschrift | Herrmannsplatz 9 99084 Erfurt |
| Webpräsenz | www.bistum-erfurt.de |
| Kirchenprovinz | |
Das Bistum Erfurt (lat. Dioecesis Erfordiensis) ist eine Diözese in Thüringen. Katholisch geprägte Gebiete im Bistum sind das Eichsfeld, wo sich fast zwei Drittel der Gemeinden befinden, und in geringem Maße auch die Stadt Erfurt. Dies resultiert aus der engen geschichtlichen Bindung der beiden Regionen an Kurmainz. Die sonstigen Gebiete des Bistums gehörten früher zu Sachsen und sind dementsprechend evanglisch-lutherisch geprägt und die Katholiken stellen nur eine kleine Minderheit in der Bevölkerung.
Inhaltsverzeichnis |
Der heilige Bonifatius gründete erstmals 742 ein Bistum in Erfurt. Dieses wurde aber bereits 755 wieder aufgelöst und dem Bistum Mainz zugeschlagen. Einziger Bischof war Adalar.
Ab 1821 gehörte Thüringen größtenteils zum Gebiet des Bistums Paderborn. Mit dem Preußischen Konkordat von 1929 erfolgte eine Neuordnung der Bistümer. Für das nördliche Gebiet Thüringens war der Bischof von Fulda zuständig, südlich vom Thüringer Wald der Bischof von Würzburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es für die beiden Bischöfe immer schwerer, die Amtsgeschäfte im Ostteil ihrer Bistümer wahrzunehmen. Deshalb erfolgte 1946 für die östlichen Gebiete der Bistümer Fulda und Würzburg die Einsetzung des Erfurter Dompropstes Joseph Freusberg zum Generalvikar mit Sitz in Erfurt, der 1953 auch Weihbischof wurde. Sein Nachfolger Hugo Aufderbeck wurde 1968 zum Bischöflichen Kommissar ernannt. Mit der Neuordnung der katholischen Kirche in der DDR wurden 1973 per Dekret des Heiligen Stuhls die Gebiete der Bistümer Fulda und Würzburg dem neuen Bischöflichen Amt Erfurt-Meiningen zugeordnet. Leiter des Bischöflichen Amtes wurde ein Apostolischer Administrator, der Titularbischof war.
Nach einem Vertrag einem zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Freistaat Thüringen über die Errichtung des Bistums Erfurt vom 14. Juni 1994 wurde das Bischöfliche Amt Erfurt-Meiningen am 8. Juli 1994 zum Bistum erhoben und der Kirchenprovinz Paderborn zugeordnet. Das Dekanat Geisa in der thüringischen Rhön kam aufgrund geschichtlich sehr enger Verbindungen wieder zum Bistum Fulda.
Apostolische Administratoren des Bischöflichen Amtes Erfurt-Meiningen:
Bischof des Bistums Erfurt
Das Bistum Erfurt gliedert sich in die folgenden sieben Dekanate:
Erzbistümer: Bamberg | Berlin | Freiburg | Hamburg | Köln | München-Freising | Paderborn
Bistümer: Aachen | Augsburg | Dresden-Meißen | Eichstätt | Erfurt | Essen | Fulda | Görlitz | Hildesheim | Limburg | Magdeburg | Mainz | Münster | Osnabrück | Passau | Regensburg | Rottenburg-Stuttgart | Speyer | Trier | Würzburg