| Wappen | Karte | |
|---|---|---|
| fehlt noch |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Steiermark | |
| Politischer Bezirk: | Hartberg (HB) | |
| Fläche: | 10,55 km² | |
| Koordinaten: | 47° 11' N, 15° 52' O | |
| Höhe: | 358 m ü. A. | |
| Einwohner: | 675 (31. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 64 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 8265, 8221, 8222, 8224 | |
| Vorwahlen: | 0 33 86 | |
| Gemeindekennziffer: | 6 07 01 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Blaindorf 82 8265 Großsteinbach |
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| Offizielle Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Rupert Pötz (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2005) (9 Mitglieder) |
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Die Blaindorf ist eine Gemeinde im Bezirk Hartberg in der Steiermark (Österreich).
Inhaltsverzeichnis |
Blaindorf liegt ca. 15 km südwestlich der Bezirkshauptstadt Hartberg und ca. 35 km nordöstlich der Landeshauptstadt Graz im oststeirischen Hügelland. Die Gemeinde liegt an der Feistritz, einem Nebenfluss der Lafnitz.
Die Gemeinde Blaindorf besteht aus den Katastralgemeinden Hofing und Blaindorf sowie den Ortschaften Blaindorf (312 Einwohner), Hofing (133 Einwohner) und Illensdorf (235 Einwohner) (Stand: 15. Mai 2001).
| Kaibing Hirnsdorf |
Tiefenbach bei Kaindorf | Kaindorf |
| Pischelsdorf in der Steiermark | ![]() |
Hartl |
| Gersdorf an der Feistritz | Großsteinbach |
Blaindorf wurde erstmals 1385 als Pluementarff urkundlich erwähnt. Von 1441 bis 1848 ist Blaindorf in Besitz der Herbersteiner. 1475 wurde das Dorf unter den Brüdern Anton von Herberstein, Hanns von Herberstein und Friedrich von Herberstein aufgeteilt. Im Zuge der zweiten Dorferweiterung im 17. und 18. Jahrhundert erhielten junge Siedler Holzbezugsrechte und Weideplätze.
Illensdorf wird im Montforter Urbar erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt. Die erste Siedlungserweiterung erfolgte um 1640, wobei seit dem Spätmittelalter der Platz im Dorf begrenzt war und deshalb viele Höfe geteilt wurden, um zusätzliche Häuser unterzubringen. Im 18.Jahrhundert war dies nicht mehr möglich, so dass benachbartes Waldgebiet gerodet werden musste. Seit 1945 entstehen vor allem Einfamilienhäuser am Rande des Ortes.
Hinterwald wurde erstmals 1410 als Grasseck urkundlich erwähnt, allerdings wurde es erstmals 1621 als Siedlung erwähnt, da es zunächst nur aus einem einzelnen Hof bestand. Das Dorf hat sich nur langsam weiterentwickelt, so dass der heutige Stand bereits Anfang des 19. Jahrhunderts erreicht worden ist.
Hofing wurde als Gutshof gegründet, was vermutlich Mitte des 12. Jahrhunderts geschehen ist. Die Lage an der Feistritz bot eine günstige Gelegenheit zur Errichtung einer Mühle.
Die Streusiedlung Maieregg entstand um 1475 auf gerodetem Waldgebiet. Um einen Meierhof haben sich einige weitere Höfe angesiedelt.
| Bevölkerungs- entwicklung |
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|---|---|
| Datum | Einwohner |
| 1869 | 615 |
| 1880 | 647 |
| 1890 | 645 |
| 1900 | 625 |
| 1910 | 597 |
| 1923 | 605 |
| 1934 | 682 |
| 1939 | 692 |
| 1951 | 615 |
| 1961 | 623 |
| 1971 | 637 |
| 1981 | 638 |
| 1991 | 623 |
| 2001 | 680 |
Der Feistritztalradweg führt durch die Gemeinde.
Der Eisstocksport-Verein ESV Blaindorf hat durch seine Leistungen überregionale Bedeutung erreicht. Im Jahre 1988 stieg die Damenmannschaft des 1981 gegründeten Vereins in die österreichische Staatsliga auf.
Blaindorf liegt abseits der Hauptverkehrstraßen, seit dem Bau der Umfahrung im Zuge der L 304 ist Blaindorf frei von Durchgangsverkehr. Die Wechsel Straße (B 54) von Hartberg nach Gleisdorf ist ca. 3 km entfernt. Die Süd Autobahn (A 2) von Wien nach Graz ist über die Anschlussstelle Sebersdorf / Bad Waltersdorf (126) in ca. 12 km und über die Anschlussstelle Sinabelkirchen (150) in ca. 14 km zu erreichen.
In Blaindorf un Umgebung befindet sich kein Bahnhof.
Der Flughafen Graz ist ca. 55 km entfernt.
Die letzten Gemeinderatswahlen brachten das folgende Ergebnis:
| Partei | 2005 | 2000 | 1995 | 1990 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stimmen | % | Mandate | Stimmen | % | Mandate | Stimmen | % | Mandate | Stimmen | % | Mandate | |
| ÖVP | 307 | 65 | 6 | 294 | 64 | 6 | 235 | 54 | 5 | 319 | 75 | 7 |
| SPÖ | 111 | 24 | 2 | 119 | 26 | 2 | 66 | 15 | 1 | 107 | 25 | 2 |
| FPÖ | 51 | 11 | 1 | 49 | 11 | 1 | ||||||
| Bürgerliste Blaindorf | 136 | 31 | 3 | |||||||||
| Gültige Stimmen | 469 | 462 | 437 | 426 | ||||||||
| Wahlbeteiligung | 87% | 92% | 91% | 95% | ||||||||
Bürgermeister ist Rupert Pötz (ÖVP), Vizebürgermeister ist Karl Kutschera (ÖVP).
Mit Wirkung vom 1. April 1985 hat die Steirische Landesregierung der Gemeinde Blaindorf ein eigenes Wappen verliehen: Der Pfahl steht für Aufrichtigkeit der Gesinnung, sein Blau verweist auf das Wasser, im besonderen die Feistritz, die das Blau des Himmels widerspiegelt. Die Vervielfachung der Lilie zeigt die Zusammengehörigkeit der einzelnen Ortschaften Maieregg, Hinterwald, Hofing, Illensdorf und Blaindorf an. In den fünf Lilien ist die Zahl der fünf Sinne verborgen. Im Zusammenwirken aller Sinne ist gesundes Gedeihen eines Körpers gewährleistet. Die Körperschaft einer Gemeinde lebt und wächst am gedeihlichsten aus dem zusammenwirken aller Teile.[1]
Bad Waltersdorf | Blaindorf | Buch-Geiseldorf | Dechantskirchen | Dienersdorf | Ebersdorf | Eichberg | Friedberg | Grafendorf bei Hartberg | Greinbach | Großhart | Hartberg | Hartberg Umgebung | Hartl | Hofkirchen bei Hartberg | Kaibing | Kaindorf | Lafnitz | Limbach bei Neudau | Mönichwald | Neudau | Pinggau | Pöllau | Pöllauberg | Puchegg | Rabenwald | Riegersberg | Rohr bei Hartberg | Rohrbach an der Lafnitz | Saifen-Boden | Sankt Jakob im Walde | Sankt Johann bei Herberstein | Sankt Johann in der Haide | Sankt Lorenzen am Wechsel | Sankt Magdalena am Lemberg | Schachen bei Vorau | Schäffern | Schlag bei Thalberg | Schönegg bei Pöllau | Sebersdorf | Siegersdorf bei Herberstein | Sonnhofen | Stambach | Stubenberg | Tiefenbach bei Kaindorf | Vorau | Vornholz | Waldbach | Wenigzell | Wörth an der Lafnitz |