| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Teltow-Fläming | |
| Koordinaten: | 52° 21′ N, 13° 24′ O | |
| Höhe: | 43 m ü. NN | |
| Fläche: | 54,89 km² | |
| Einwohner: | 25.000 (1. Mai 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 455 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 15827, 15831 | |
| Vorwahl: | 03379 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TF | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 72 017 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Karl-Marx-Straße 4 15827 Blankenfelde |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ortwin Baier (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow im Landkreis Teltow-Fläming | ||
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Blankenfelde-Mahlow ist eine Brandenburger Gemeinde im nördlichen Teil des Landkreises Teltow-Fläming.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde liegt südlich von Berlin. Sie grenzt an den Berliner Stadtteil Lichtenrade. Weitere Nachbarn sind: Schönefeld im Osten, Großbeeren im Westen. Die Berliner S-Bahn hält im Gemeindegebiet an den Bahnhöfen Mahlow und Blankenfelde (Kreis Teltow-Fläming). Die Bahnhöfe Blankenfelde und Dahlewitz werden vom Reginalverkehr angefahren.
Die Ortsteile Blankenfelde und Mahlow liegen unter der alten und neuen Anflugschneise für den Flughafen Berlin-Schönefeld. In diesen Schneisen sind in den 90'er Jahren des letzten Jahrhunderts sehr viele Eigenheime neu entstanden, bevor die Planung für den Flughafen Berlin-Brandenburg-International soweit gesichert war, dass ein Veränderungsstopp im betroffenen Gebiet verfügt werden konnte.
Ortsteile der Gemeinde sind:
Die Geschichte der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow ist die Geschichte von fünf vor dem Zusammenschluss unabhängigen Gemeinden Blankenfelde, Dahlewitz, Groß Kienitz, Jühnsdorf und Mahlow. Bereits 1950 wurde die Gemeinde Glasow mit der Gemeinde Mahlow zusammengelegt. Am 26. Oktober 2003 schloss sich die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow mit den bis dahin selbständigen Gemeinden Groß Kienitz und Dahlewitz zusammen.
Mahlow wurde 1280 erstmals urkundlich erwähnt. Damals unter dem Namen Malow, welcher sich von dem Personennamen Mal ableitet. Nachdem der Ort 1875 einen Bahnhof erhalten hatte erfolgte die Zuwanderung von wohlhabenden Berlinern.[1]
Das heutige Blankenfelde entstand erst in den 30er Jahren, nachdem die Süd-Berlin Bodenaktiengesellschaft das Areal erworben und parzelliert hatte. Die Aktiengesellschaft gehörte zu einem großen Teil der Dresdner Bank. Die Dresdner Bank hatte in den 30er Jahren systematisch die Aktienanteile jüdischer Eigentümer am Unternehmen enteignet. Die Grundstücke des Ortskernes von Blankenfelde sind also mit großen Rückübertragungsansprüchen belegt, und derzeit noch nicht geklärt.[2]
Die Vertretung der Gemeinde besteht aus 28 Gemeindevertretern und Gemeindevertreterinnen sowie dem hauptamtlichen Bürgermeister.
(Stand: 7. August 2005)
Mit der Kreisstadt Bad Ems aus Rheinland-Pfalz besteht eine Städtepartnerschaft.
Die Ortsteile haben charakteristische Dorfkirchen. Ein früheres Gutsherrenhaus wurde später im Neorenaissance-Stil schlossartig umgebaut. In den Nachkriegsjahren stand es längere Zeit leer und wurde dann abgerissen. Nach der Wende erbaute man an derselben Stelle einen Supermarkt.
Im Ortsteil Blankenfelde wurde 1933 die Promenade zur schönsten Deutschlands ernannt. Die Promenade befand sich inmitten der gerade von zugezogenen Berliner gebauten Wohnsiedlung, die heute den Ortskern von Blankenfelde bildet.
Über die Bundesstraße 96 und die Bundesautobahn 10 ist die Gemeinde an das Straßennetz angeschlossen. Seit 1992 ist Blankenfelde-Mahlow wieder mit der S-Bahnlinie 2 aus Berlin über die Dresdener Bahn erreichbar. Mit der Regionalbahn erreicht man Blankenfelde über die Regionalexpress-Linie 3 (Elsterwerda - Wünsdorf - Stralsund / Schwedt/Oder) und Linie 7 (Wünsdorf - Berlin-Schönefeld - Belzig - Dessau-Roßlau).
Im Dahlewitz befindet sich die Fabrik und Zentrale der Filialbäckerei Dahlback. In diesem Ortsteil sind auch Unternehmen mit der Herstellung und Wartung von Flugzeugtriebwerken befasst. In Mahlow befindet sich das Taijiquan-Institut, das Mitglied der „Taijiquan & Qigong Federation for Europe“ ist.
Noël Martin wurde am 16.06.1996 in Mahlow Opfer eines rassistisch motivierten Übergriffs und ist seitdem querschnittgelähmt.
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