| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Breisgau-Hochschwarzwald | |
| Koordinaten: | 47° 55′ N, 7° 47′ O | |
| Höhe: | 328 m ü. NN | |
| Fläche: | 16,42 km² | |
| Einwohner: | 2344 | |
| Bevölkerungsdichte: | 143 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79283 | |
| Vorwahl: | 07633 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FR | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 15 014 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hexentalstraße 56 79283 Bollschweil |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Josef Schweizer (seit 1990) | |
| Lage der Gemeinde Bollschweil im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald | ||
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Bollschweil ist eine Gemeinde im Hexental und liegt etwa 10 km südlich von Freiburg im Breisgau.
Inhaltsverzeichnis |
Zwischen dem Hohfirst als Südteil des Schönbergmassivs und dem Schwarzwald im südlichen Hexental gelegen, gehört Bollschweil sowohl zur sogenannten Vorbergzone, als auch bereits zum Schwarzwald, da durch die Gemeinde die Hauptverwerfung zwischen Oberrheingraben und Schwarzwald verläuft. Der Ortsteil St. Ulrich liegt vollständig im Schwarzwald.
Bollschweil wird erstmals im Jahr 838 als Puabilinisvilare in einer Urkunde des Klosters St. Gallen erwähnt. Seine Geschichte ist eng mit der Adelsfamilie Snewlin-Bernlapp, einem Zweig der im gesamten Breisgau bedeutenden Familie Snewlin, verbunden. Als die Familie 1837 ausstarb, kam das Schloss und der Ort an die Freiherren von Holzing-Berstett.
Nach 1087 gründete Ulrich von Zell (†1093), der Prior des Priorats Sankt Ulrich im Schwarzwald, ein Nonnenkloster in Bollschweil, das 1115 nach Sölden verlegt wurde.
Der Gemeinderat hat 12 Sitze. Bei der Wahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgendes Ergebnis:
Seit 1990 besteht ein Freundschaftsvertrag zwischen Bollschweil und der elsässischen Gemeinde Berstett.
In Bollschweil wird am Hohfirst schon lange Kalkabbau betrieben. Auch heute noch wird von der Knauf Marmorit GmbH Kalk abgebaut.
St. Ulrich und dessen Ortsteil Geiersnest wurden im Zuge der Gemeindereform zum 1. Januar 1974 eingemeindet.
Zu Bollschweil gehört auch die östliche Hälfte des Weilers Gütighofen.
Durch den Ort verläuft ein überregionaler Wanderweg, der historische Bettlerpfad von Merzhausen/Freiburg nach Badenweiler
Der Filmarchitekt und Fotokünstler Anton Weber († 1979) ist 1904 in Bollschweil geboren.
Adolf Max von Holzing-Berstett, der Vater von Marie Luise Kaschnitz hatte seinen Familiensitz in Bollschweil..
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