| Bonaduz | |
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| Basisdaten | |
| Kanton: | Graubünden |
| Bezirk: | Imboden |
| BFS-Nr.: | 3721 |
| PLZ: | 7402 |
| Koordinaten: | (749669 / 186927) |
| Höhe: | 662 m ü. M. |
| Fläche: | 14.40 km² |
| Einwohner: | 2592
(31. Dezember 2005) |
| Website: | www.bonaduz.ch |
| Karte | |
Bonaduz ist eine politische Gemeinde im Kreis Rhäzüns im Bezirk Imboden des Kantons Graubünden in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
Beschreibung: In Silber (Weiss) eine blaue Deichsel überhöht von einem sechsstrahligen roten Stern. Die Deichsel verweist einerseits auf die Vereinigung von Vorder- und Hinterrhein in der Nähe der Gemeinde hin, sie kann aber auch auf die Gabelung der Verkehrsströme in Richtung der verschiedenen Alpenpässe an dem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt hinweisen. Der Stern verweist auf das Patrozinium der Pfarrkirche: die hll. Anna oder Maria.
Die Gemeinde liegt auf einem Plateau oberhalb des Zusammenflusses von Vorderrhein (am Ausgang der Rheinschlucht) und Hinterrhein. Die Ortschaft Bonaduz liegt in der Talebene auf 662 m ü. M., die Tiefebene auf rund 590 m ü. M. und das Bergland auf ca. 1'500 m ü. M. (Alp Sut).
| Jahr | 1888 | 1900 | 1950 | 1980 | 2000 |
| Einwohnerzahl | 605 | 893 | 1039 | 1499 | 2433 |
Bonaduz wuchs nach einer ersten Wachstumsphase zwischen 1850 und 1860 und einer zweiten Wachstumsphase um 1900 bis 1960 stetig, aber mässig (1850 bis 1960 Verdoppelung der Einwohnerzahl). Zwischen 1960 únd 1980 kam es zu einem starken Wachstum der Bevölkerung, das sich seither noch gesteigert hat (1960-1980:+37.1%;1980-2005:+72.9%). Das Wachstum vor 1960 geht auf Zuwanderung aus dem Umland zurück. Seit den 1960er-Jahren kam es zu einer grossen Einwanderungswelle aus dem Ausland.
Ursprünglich sprachen die Einwohner Surselvisch , eine bündnerromanische Mundart. Bereits im 19. Jahrhundert verlor diese Sprache immer mehr an Boden zugunsten des Deutschen. Gaben 1880 noch 75.6% der Bewohner Romanisch als Muttersprache an, waren es 1900 bloss noch 55.08%. Innert eines Jahrzehnts erfolgte der Sprachwechsel und der totale Niedergang des Romanischen bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs (1910 28.89% bzw. 1941 15.3%). Bis 1970 (170 Personen = 13.19% Anteil) stabilisierte sich die Sprachenlage. Seither sorgt der starke Zuwachs bei den Deutschsprachigen für ein stetes Absinken des romanischen Anteils. Dies zeigt auch folgende Tabelle:
| Sprachen in Bonaduz GR | ||||||
| Sprachen | Volkszählung 1980 | Volkszählung 1990 | Volkszählung 2000 | |||
| Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | |
| Deutsch | 1186 | 79,12 % | 1620 | 85,81 % | 2140 | 87,96 % |
| Rätoromanisch | 166 | 11,07 % | 114 | 6,04 % | 131 | 5,38 % |
| Italienisch | 80 | 5,34 % | 39 | 2,07 % | 52 | 2,14 % |
| Einwohner | 1499 | 100 % | 1888 | 100 % | 2433 | 100 % |
Das ursprünglich dominierende Rätoromanische wurde bereits im 19. Jahrhundert aus Schule und Kirche verbannt. Heute ist auch bei den Behörden Deutsch alleinige Umgangssprache.
Von den Ende 2005 2592 Bewohnern waren 2332 (= 89.97 %) Schweizer Staatsangehörige.
Bonaduz | Domat/Ems | Felsberg | Flims | Rhäzüns | Tamins | Trin
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