| Landesflagge | Landeswappen |
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| Wahlspruch | |
![]() buten un binnen – wagen un winnen (draußen und drinnen – wagen und gewinnen) Inschrift über dem Portal des Schütting, Motto der Bremer Kaufleute |
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| Basisdaten | |
| Name: | Freie Hansestadt Bremen |
| Fläche: | 404,28 km² (16.) |
| Gliederung: | 2 kreisfreie Städte |
| Einwohner: | 664.080 (16.) (1. April 2006) |
| Bevölkerungsdichte: | 1.642 Einwohner/km² (3.) |
| Arbeitslosenquote: | 12,8 % (31. Mai 2007) |
| Landeshymne: | Der Bremer Schlüssel |
| Schulden: | 20.178 € pro Einwohner (31. Dezember 2006) |
| Schulden gesamt: | 13,4 Mrd. € (31. Dezember 2006) |
| ISO 3166-2: | DE-HB |
| Offizielle Website: | www.bremen.de |
| Politik | |
| Präsident des Senats: | Jens Böhrnsen (SPD) |
| Regierende Parteien: | SPD und Bündnis 90/Die Grünen |
| Sitzverteilung in der Bürgerschaft (83 Sitze): | SPD 33 CDU 23 Bündnis 90/Die Grünen 14 Die Linke 7 FDP 5 parteilos 1 |
| Letzte Wahl: | 13. Mai 2007 |
| Parlamentarische Vertretung | |
| Stimmen im Bundesrat: | 3 |
| Karte | |
Die Freie Hansestadt Bremen ist mit 404 km² das kleinste Land der Bundesrepublik Deutschland. Es wird üblicherweise zu den Stadtstaaten gerechnet, obwohl es eigentlich ein Zwei-Städte-Staat ist: Es besteht aus den Städten Bremen und Bremerhaven und hat insgesamt rund 664.000 Einwohner.
Inhaltsverzeichnis |
Das Land Bremen liegt in Nordwestdeutschland am Unterlauf und Mündungstrichter der Weser und umfasst die beiden 53 km voneinander entfernten Städte Bremen (ca. 325 km²) und Bremerhaven (ca. 79 km²) , die durch niedersächsisches Gebiet voneinander getrennt sind. Bremerhaven grenzt zusätzlich noch im Westen an die Nordsee. Bremen wird durch die niedersächsischen Landkreise Osterholz, Verden, Diepholz, Wesermarsch, Cuxhaven und die Stadt Delmenhorst begrenzt.
Die mit 32,5 m ü. NN höchste natürliche Erhebung befindet sich im Friedehorstpark in Bremen-Burglesum. Noch höher ist nur der Berg der Mülldeponie in Bremen-Blockland, dessen Gipfel 49 m ü. NN liegt.
Obwohl Bremen ein sehr kleines Land in der Norddeutschen Tiefebene ist, bietet es viele unbebaute, naturbelassene Flächen, die in beiden voneinander getrennten Landesteilen miteinander vergleichbar sind. So befinden sich entlang der Flüsse Wümme, Lesum, Ochtum und Geeste fruchtbare Marschwiesen und Altarme, die zum Teil unter Naturschutz stehen und eine natürliche Flora und Fauna aufweisen. Hier wird auch Landwirtschaft betrieben. Diese Gebiete dienen auch als Naherholungsgebiete für die Bremer und Bremerhavener.
Das Land Bremen gliedert sich in die Gemeinden, die jeweils in Stadtbezirke, Stadtteile und Ortsteile unterteilt sind:
Das Verhältnis zwischen Bremerhaven und Bremen wird durch die Besonderheiten der Rolle beider Städte innerhalb des Landes Bremen erklärt und wird in der Regel als Nichtverhältnis beschrieben.
Laut der Verfassung von Bremen führt der Bremische Staat den Namen „Freie Hansestadt Bremen“ und ist Glied der deutschen Republik und Europas (Art. 64 BremLV). Laut Art. 65 bekennt sich der Bremische Staat zu Demokratie, sozialer Gerechtigkeit, Freiheit, Schutz der natürlichen Umwelt, Frieden und Völkerverständigung. Alle Macht geht in Bremen vom Volke aus.
Die Legislative bildet die Bürgerschaft als Landesparlament (vergleichbar einem Landtag). Deren Mitglieder werden in den Wahlbereichen Bremen und Bremerhaven auf vier Jahre in allgemeiner, gleicher, unmittelbarer, freier und geheimer Wahl gewählt (Art. 75 BremLV). Außerdem steht die Legislative dem Volke in Volksabstimmungen zu. Die Bürgerschaft besteht zur Zeit aus 83 Abgeordneten.
Die Exekutive bildet der Senat (vergleichbar mit einer Landesregierung). Die einzelnen Senatsmitglieder werden von der Bürgerschaft mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen für die Dauer der Wahlperiode der Bürgerschaft gewählt. Dabei wird zunächst der Präsident des Senats in einem gesonderten Wahlgang gewählt. Zu weiteren Mitgliedern des Senats können Staatsräte, deren Zahl ein Drittel der Zahl der Senatoren nicht übersteigen darf, auf Vorschlag des Senats gewählt werden (Art. 108). Im Vergleich zu den anderen Länderregierungen ist der Charakter des Senats als Kollegialorgan besonders ausgeprägt, vor allem dadurch, dass dem Präsidenten des Senats keine Richtlinienkompetenz zusteht. Die Senatsmitglieder können nicht gleichzeitig der Bürgerschaft angehören (Art. 109).
Die kommunalen Organe der Stadtgemeinde Bremen sind mit den staatlichen Organen der Freien Hansestadt Bremen wie folgt verzahnt: 66 der 67 der in der Stadtgemeinde Bremen gewählten Abgeordneten sind zugleich Mitglied der kommunalen Volksvertretung der Stadtgemeinde Bremen (Stadtbürgerschaft) und mit dem Senat für die Stadtgemeinde Bremen verantwortlich (seit Einführung des Kommunalwahlrechts für alle Bürger der Europäischen Union an ihrem Wohnsitz kann sich die Zusammensetzung der Stadtbürgerschaft von der der stadtbremischen Abgeordneten des Landesparlaments unterscheiden).
Die Stadtgemeinde Bremerhaven besitzt einen eigenen Oberbürgermeister, Bürgermeister, Magistrat und eine eigene Stadtverordnetenversammlung.
Die richterliche Gewalt wird von unabhängigen Richtern ausgeführt (Art. 135). Die Mitglieder der Gerichte werden von einem Ausschuss gewählt, der aus drei Mitgliedern des Senats, fünf Mitgliedern der Bürgerschaft und drei Richtern gebildet wird (Art. 136).
Für Fragen, die die Bremische Verfassung betreffen, wurde ein Staatsgerichtshof eingerichtet. Der Staatsgerichtshof besteht aus dem Präsidenten des Oberverwaltungsgerichts der Freien Hansestadt Bremen oder seinem Stellvertreter sowie aus sechs gewählten Mitgliedern, von denen zwei rechtsgelehrte bremische Richter sein müssen. Die gewählten Mitglieder werden von der Bürgerschaft unverzüglich nach ihrem ersten Zusammentritt für die Dauer ihrer Wahlperiode gewählt und bleiben im Amt, bis die nächste Bürgerschaft die Neuwahl vorgenommen hat. Bei der Wahl soll die Stärke der Fraktionen nach Möglichkeit berücksichtigt werden. Die gewählten Mitglieder dürfen nicht Mitglieder des Senats oder der Bürgerschaft sein. Wiederwahl ist zulässig (Art. 139).
Im Gespräch ist immer wieder eine Fusion mehrerer norddeutscher Länder. So wird insbesondere ein Zusammenschluss der Länder Niedersachsen und Bremen regelmäßig ins Gespräch gebracht. Eine Fusion stößt insbesondere in Bremen auf Ablehnung.
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| Bremer Schlüssel (Kleines Landeswappen) |
Mittleres Landeswappen |
Großes Landeswappen |
Frei verwendbares Wappenzeichen |
Staatsflagge | Staatsflagge mit mittlerem Wappen |
Staatsflagge mit Flaggenwappen |
Bremen besitzt insgesamt drei Staatsflaggen. Die Staatsflagge mit mittlerem Wappen unterscheidet sich von der mit Flaggenwappen zusätzlich durch die Anzahl ihrer Streifen. Das Flaggenwappen auf der Staatsflagge ist nicht mit dem großen Landeswappen zu verwechseln. Die Behörden greifen meist auf eine Flagge mit Wappen zurück.
Die Staatskanzlei Bremen kam dem Wunsch von Privatpersonen, Vereinen und Unternehmen, ihre Zugehörigkeit oder Verbundenheit zu „ihrem Land“ zu dokumentieren, mit einem eigens entwickelten Wappenzeichen nach, da die Landeswappen an sich ausschließlich von den Behörden geführt werden dürfen [1].
Organisatorisch sind die Bremer und Bremerhavener Sportvereine eng mit denjenigen aus Niedersachsen verzahnt. Es besteht als organisatorischer Dachverband der Landessportbund Bremen mit den Kreissportbünden Bremen und Bremerhaven.
Internationale Bekanntheit genießt der Fußballverein SV Werder Bremen. Daneben gibt es in den verschiedenen Stadtteilen niederklassiger spielende Fußballvereine.
Der Bremer Stadtteil Grambke war früher Hochburg des Handballs. Heute werden einige Spiele des Zweitliga-Vereins SG Achim/Baden, der aus dem Bremer Umland stammt, im Bremer AWD-Dome ausgetragen.
Die Stadt Bremerhaven gilt als überregional bekanntes Zentrum im Tanzsport.
Die Eisbären Bremerhaven spielen in der Basketball-Bundesliga.
Die Fishtown Pinguins aus Bremerhaven spielen in der Asstel-Eishockey-Liga.
Die Bevölkerung bestand ursprünglich aus Sachsen und Friesen, hat sich jedoch durch Zuwanderung in ihrer Zusammensetzung stark verändert. Hinzu gekommen sind - wie im übrigen Westdeutschland auch - nach dem Zweiten Weltkrieg viele Heimatvertriebene. In den 1960er und 1970er kamen vor allem Gastarbeiter aus dem Mittelmeerraum ins Land Bremen. Ferner kamen in dieser Zeit viele Westafrikaner nach Bremen. Seit Öffnung des Eisernen Vorhangs stammen die meisten Zuwanderer aus Osteuropa.
In Bremen wird weit überwiegend Hochdeutsch gesprochen. Weit verbreitet ist ein Hochdeutsch mit Einflüssen aus dem Niederdeutschen, ähnlich dem in Hamburg verbreiteten Missingsch (hier als Bremer Schnack bezeichnet). In Familien mit Migrationshintergrund sind daneben noch die jeweiligen Heimatsprachen verbreitet (vor allem die Russische Sprache und die Türkische Sprache).
Nach einer Statistik der EKD gehören 56,4 % der Bremer einer Religionsgemeinschaft an.[2]
Die Mehrheit der christlich gebundenen Bevölkerung bekennt sich zur evangelischen Kirche (Bremische Evangelische Kirche in Bremen und Bremerhaven-Mitte. Diese Landeskirche hat sowohl eine lutherische wie auch eine reformierte Tradition und ist somit eine unierte Kirche. Daneben gehören viele Christen im Rest Bremerhavens, der früher zu Hannover gehörte, zur Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers. Insgesamt gehören 44,1 %[2] zu einer Gliedkirche der EKD.
Die römisch-katholischen Christen gehören zum Dekanat Bremen des Bistums Osnabrück (Bremen/südlich der Lesum) und zu den Dekanaten Bremerhaven und Bremen Nord des Bistums Hildesheim (Bremerhaven und Bremen Nord/nördlich der Lesum). Der Anteil der Katholiken beläuft sich auf 12,2 %[2].
Daneben gibt es in Bremen noch eine Reihe von Freikirchen. Auch die Neuapostolische Kirche, die Siebenten-Tags-Adventisten, die Apostolische Gemeinschaft sowie die Zeugen Jehovas sind mit Gemeinden im Stadtgebiet vertreten.
In Bremen-Schwachhausen existiert eine Synagoge. In Hastedt ist der alte Jüdische Friedhof und am Riensberg (zwischen dem Riensberger Friedhof und der Strassenbahn 6) entsteht 2007 der neue Jüdische Friedhof.
Die Muslime sind in mehreren Gemeinden organisiert. Ihre größte Moschee ist die Fatih-Moschee in Gröpelingen, gegenüber der ehemaligen Werft AG Weser.
Schließlich leben in Bremen Angehörige asiatischer Religionsgemeinschaften in weniger festgefügten Organisationsformen, z. B. Buddhisten.
Aufgrund der Hafengruppe Bremen/Bremerhaven ist das Land Bremen Deutschlands Außenhandelsstandort Nummer zwei, gleich nach Hamburg. Die Palette der verschiedenen Handelsgüter die hier im- und exportiert werden, erstreckt sich von Fisch-, Fleisch- und Molkereiprodukten über traditionelle Rohstoffe wie Tee, Baumwolle (siehe Bremer Baumwollbörse), Reis und Tabak bis hin zu Wein und Zitrusfrüchten. Besondere Bedeutung besitzt Bremen für den Kaffeeimport und den Autoexport.
In Bremen befinden sich ein DaimlerChrysler-Werk, Airbus-Produktion und Raumfahrt- (EADS, OHB Technology) sowie Lebensmittelindustrie (Kraft Foods, Hachez, Brauerei Beck & Co., Kellogg's, Melitta-Kaffee). Verglichen mit dem BIP der EU erreicht Bremen einen Index von 146.8 (EU-24:100) (2003). [3]
Bremen und Bremerhaven bilden zusammen den zweitgrößten Seehafen Deutschlands. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere der Autoumschlag, Containerterminal und Fischereihafen in Bremerhaven sowie der Neustädter Hafen in Bremen.
Bremen und Bremerhaven werden durch eine elektrifizierte Haupteisenbahnlinie miteinander verbunden. Von Bremen Hauptbahnhof aus führen ferner Verbindungen nach Hamburg, Hannover, Uelzen, ins Ruhrgebiet, nach Delmenhorst–Oldenburg (Oldb.)/–Osnabrück und in den Stadtteil Vegesack. Von Bremerhaven Hauptbahnhof aus führen Eisenbahnverbindungen nach Cuxhaven und nach Bremervörde/Hamburg.
Das aktuelle Ranking der von der Deutschen Bahn betriebenen Bahnhöfe[4] in Bremen zeigt sich wie folgt:
| Bf-Nr | Ort | Kategorie 2007 |
| 855 | Bremen Hbf | 1 |
| 856 | Bremen Neustadt | 5 |
| 857 | Bremen-Burg | 4 |
| 859 | Bremen-Lesum | 5 |
| 860 | Bremen-Mahndorf | 5 |
| 862 | Bremen-Oslebshausen | 5 |
| 863 | Bremen-Schönebeck | 5 |
| 864 | Bremen-Sebaldsbrück | 5 |
| 865 | Bremen-St Magnus | 5 |
| 866 | Bremen-Vegesack | 5 |
| 867 | Bremen-Walle | 5 |
| 868 | Bremerhaven Hbf | 3 |
| 870 | Bremerhaven-Lehe Pbf | 5 |
| 871 | Bremerhaven-Wulsdorf | 5 |
Alle anderen Bahnhöfe gehören zur niedrigsten Klasse 6.
Beide Landesteile werden durch die Autobahn A27 miteinander verbunden. Die Stadt Bremen wird außerdem durch die A1 tangiert. Im Stadtgebiet Bremens wird zurzeit die A281 gebaut. Im Norden der Stadt Bremen verläuft die A270.
In Bremen-Neuenland befindet sich der Flughafen Bremen, in Bremerhaven-Luneort ein kleinerer Flugplatz.
| Flagge | Wappen |
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| Karte | |
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| Landeshauptstadt | Bremen |
| Regierungsform | Senat mit Klassenwahlrecht |
| Bestehen | 1813 - 1918 [2] |
| Fläche | 256,4 km² (1905) |
| Einwohner | 104.936 (1865) [3] 263.426 (1905) |
| Bevölkerungsdichte | 409 Einwohner/km² (1865) 1.027 Einwohner/km² (1905) |
| Hymne | |
| Stimmen im Bundesrat | 1 Stimme |
| Kfz-Kennzeichen | H B |
| Lage im Deutschen Reich | |
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Das Land Bremen steht in der mittelalterlichen Tradition der Hanse und des geistlichen Fürstentumes Bremen, das weite Teile der Region zwischen Weser und Elbe umfasste. Nachdem das Fürstentum, das 1648 (Westfälischer Friede) zu Schweden gekommen war, später im Königreich Hannover aufging, blieb die Stadt Bremen unabhängige Reichsstadt. Wegen der Versandung der Weser war es notwendig, weserabwärts neue Häfen zu bauen. Auf diese Weise wurden die Städte Vegesack (heute ein Stadtteil der Stadt Bremen) und Bremerhaven gegründet. Von 1855 bis 1867 verausgabte das Land Bremen sogar eigene Briefmarken, ehe es dem Norddeutschen Bund beitrat (siehe Bremer Postgeschichte). 1871 wurde das Land Bremen ein eigener Bundesstaat im Deutschen Kaiserreich.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Bremen Hafen der Streitkräfte der USA. Es bildete eine Enklave der US-Besatzungszone innerhalb der britisch besetzten Zone, was Bremen den Fortbestand als unabhängiges Bundesland ermöglichte. Mit einer Übereinkunft der britischen und amerikanischen Besatzungsbehörden vom 22. Januar 1947 und der Proklamation Nr. 3 der amerikanischen Militärregierung vom 21. Januar 1947 wurden das Stadt- und Landgebiet Bremens sowie der Stadtkreis Wesermünde, einschließlich Bremerhavens, rückwirkend zum 1. Januar 1947 zu einem als Land zu bezeichnenden Verwaltungsgebiet erklärt.[5]
Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war von einer wirtschaftlichen Umstrukturierung und vom Drang, als Stadtstaat selbstständig zu bleiben, gekennzeichnet. So versuchte man, insbesondere nach dem Niedergang der Werftenindustrie (Bremer Vulkan) und einem Bedeutungsrückgang der stadtbremischen Häfen, weitere wirtschaftliche Standbeine zu finden und ein Profil als Wissenschaftsstandort mit Schwerpunkt in der Luft- und Raumfahrttechnik zu schärfen.
Im Land Bremen gibt es die staatliche Universität Bremen und die private Jacobs University Bremen, die staatliche Hochschule Bremen und Hochschule Bremerhaven, eine staatliche Hochschule für Künste sowie zahlreiche außeruniversitäre Einrichtungen, wie zum Beispiel das deutsche Zentrum für Polarforschung im Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven.
In Bremen ist als erstes deutsches Land das Wbone-Netzwerk für Bildungseinrichtungen implementiert.
Das Bremer Bildungssystem stellt sich widersprüchlich dar: Einerseits wurde Bremen vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zur „Stadt der Wissenschaft 2005“ gewählt, andererseits steht Bremen im Bereich der alltagsrelevanten Kenntnisse und Fähigkeiten der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler laut deutscher PISA-Studie schlecht da.
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