Clarkson Frederick Stanfield (oft irrtümlich William Clarkson Stanfield) (* 3. Dezember 1793 in Sunderland; † 18. Mai 1867 in Hampstead) war ein englischer Bühnen- und Kunstmaler.
1820 wurde seine erste Ausstellung eröffnet. Stanfield war 1823 Mitbegründer der „Society of British Artists“ und 1829 Präsident dieser Gesellschaft; 1832 und 1835 wurde er zum Mitglied der „Royal Academy“ und zum „Royal Academician“ gewählt.
Clarkson Stanfield galt als einer der besten Marinemaler Englands. Er malte sowohl Ölgemälde als auch Aquarelle, vornehmlich Seestücke sowie Küsten- und Flusslandschaften. Bei seinen häufigen Reisen nach Italien, Frankreich und Holland entstanden in den 1830er Jahren viele venezianische Ansichten und in den 1840ern hauptsächlich holländische Szenen. Etliche dieser Arbeiten erschienen als Lithografien und Stahlstiche in der Reiseliteratur der Zeit.
1831 erhielt er den Auftrag, die Eröffnung der New London Bridge und des Hafen Portsmouth durch König Willhelm IV. darzustellen. Seine wahrscheinlich beste Arbeit aber war das Gemälde Battle of Trafalgar (1863), das er für den United Services Club in Pall Mall, London, anfertigte, wo es noch heute hängt. Andere bedeutende Arbeiten sind: The Castle of Ischia (1841), The Day After the Wreck (1844), On the Dogger Bank (1846), The Battle of Roveredo (1851), Victory towed into Gibraltar (1853), und The abandoned (1856).