Correggio (* August 1489 in Correggio; † 5. März 1534 ebenda; eigentlich Antonio Allegri) war ein italienischer Maler der Renaissance. Er war meist in Parma und Correggio tätig.
Der Ausgangspunkt seiner Kunst ist umstritten; Einflüsse stammten möglicherweise von Costa und Mantegna, wesentliche Eindrücke des Helldunkels Chiaroscuro verdankte er wahrscheinlich Leonardo da Vinci und auch Michelangelo und Raffael. Um 1518 fand er zu seinem eigenen Stil, der hingebende Ausdrücke mit fast barock wirkenden, lebhaften Bewegungen verbindet. Daraus erklärt sich auch die große Wirkung, die er nach seinem Tod auf die Barockmeister wie Reni, die Carracci und Barocci ausübte.
Correggios Tafelbilder entwickeln diagonale Kompositionen, führen das malerische Helldunkel reich aus und sind farblich wertvoll. Seine Fresken zeichnen sich besonders durch die Kühnheit der perspektivischen Untersicht, durch die Beweglichkeit der Figuren in Luft und Licht und suggestive Illusionskraft aus.
Seine bekanntesten Werke sind die Domkuppel in Parma, die Anbetung der Hirten (auch La Notte) in Dresden und Maria mit dem Heiligen Hieronymus (auch Il Giorno).
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