| Wappen | Karte | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() |
![]() |
||||||
| Basisdaten | |||||||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||||||
| Regierungsbezirk: | Düsseldorf | ||||||
| Landschaftsverband: | Rheinland | ||||||
| Kreis: | Kreisfreie Stadt | ||||||
| Geographische Lage: | 51° 13' 32″ N, 06° 46' 58″ O | ||||||
| Höhe: | 28,23 bis 165,20 m ü. NN [1] | ||||||
| Durchschn. Höhenlage: | 38 m ü. NN | ||||||
| Fläche: | 217,0 km² | ||||||
| Einwohner: | 581.858 (31. Dez. 2006)[2] | ||||||
| Bevölkerungsdichte: | 2681 Einwohner je km² | ||||||
| Postleitzahl: | 40210–40629 (alt: 4000) | ||||||
| Vorwahlen: | 0211 (hauptsächlich), 0203 (eigentlich Duisburg), 02104 (eigentlich Mettmann) | ||||||
| Kfz-Kennzeichen: | D | ||||||
| Gemeindeschlüssel: | 05 1 11 000 | ||||||
| UN/LOCODE: | DE DUS | ||||||
| NUTS-Region: | Düsseldorf (DEA11) | ||||||
| Stadtgliederung: | 10 Stadtbezirke mit 49 Stadtteilen |
||||||
| Hausanschrift der Stadtverwaltung: |
Marktplatz 40213 Düsseldorf |
||||||
| Website: | www.duesseldorf.de | ||||||
| Politik | |||||||
| Oberbürgermeister: | Joachim Erwin (CDU) | ||||||
| Schuldenstand: | 551,6 Mio. € 1054 € je Einw. (Stand: Ende 2006) |
||||||
| Bevölkerung (Stand: 31. Dezember 2003) | |||||||
| Arbeitslosenquote: | 10,8 % (Stand: Juni 2007) |
||||||
| Ausländeranteil: | 16,8 % | ||||||
| Altersstruktur: |
|
||||||
Düsseldorf ist die Landeshauptstadt und als viertgrößte Stadt des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen kreisfrei und Oberzentrum. Sie liegt am Niederrhein und ist Sitz der Bezirksregierung Düsseldorf.
Die Einwohnerzahl der Stadt überschritt um das Jahr 1882 die 100.000-Grenze und machte Düsseldorf damit zur Großstadt. Namensgeber der Stadt ist das Flüsschen Düssel, das hier in den Rhein mündet.
Inhaltsverzeichnis
|
Düsseldorf liegt in der mittleren Niederrhein-Ebene überwiegend am rechten Ufer des Rheins auf einer von zahlreichen Rheinarmen durchzogenen Niederterrassenfläche an der Mündung des Flüsschens Düssel, welches der Stadt den Namen gab. Lediglich die Stadtteile Oberkassel, Niederkassel, Heerdt und Lörick liegen am linken Rheinufer. Die Stadt liegt unweit südwestlich des Ruhrgebiets, im Herzen der Metropolregion Rhein-Ruhr und an der Schwelle vom Rheinland zum Bergischen Land.
Der Verdichtungsraum Rhein-Ruhr ist eine Wirtschaftsregion und ein städtischer Ballungsraum im Westen Deutschlands. Er zählt zu den größten Verdichtungsräumen in Europa und ist der größte in Deutschland. In den 20 kreisfreien Städten und 10 Kreisen mit zusammen fast 10.000 km² leben rund 11 Millionen Einwohner (Stand 2005). Allein im Umkreis von 50 Kilometern um Düsseldorf leben etwa neun Millionen Menschen.
Der höchst gelegene Punkt im Stadtgebiet (der Sandberg im Stadtteil Hubbelrath) misst 165 m, der niedrigste Punkt (die Mündung des Schwarzbachs in den Rhein bei Wittlaer) 28 m ü. NN.
Das Klima in Düsseldorf ist wie am Niederrhein üblich durch milde Winter und mäßig warme Sommer geprägt. So gibt es in Düsseldorf bei einer Jahresmitteltemperatur von 10,5 °C im Mittel rund 770 mm Niederschlag.
Das Stadtgebiet Düsseldorfs besteht heute aus 10 Stadtbezirken, die sich in 49 Stadtteile unterteilen. In jedem Stadtbezirk gibt es eine Bezirksvertretung, die 19 Mitglieder hat. Diese werden bei jeder Kommunalwahl neu gewählt. Vorsitzender der Bezirksvertretung ist der Bezirksvorsteher. Die Bezirksvertretungen sind zu wichtigen, den Stadtbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören.
Die zehn Stadtbezirke mit ihren zugehörigen Stadtteilen:
|
|
Siehe: Liste der Stadtteile und Stadtbezirke von Düsseldorf
Die Stadt Düsseldorf grenzt im Norden an die kreisfreie Stadt Duisburg sowie die Stadt Ratingen und im Osten an die Städte Mettmann, Erkrath und Hilden, im Süden an die Städte Langenfeld (Rheinland) und Monheim am Rhein (alle Kreis Mettmann) sowie im Westen an die Städte Dormagen, Neuss und Meerbusch (alle Rhein-Kreis Neuss).
Siehe auch: Chronik der Stadt Düsseldorf
Die erste schriftliche Erwähnung von Dusseldorp stammt aus dem Jahr 1135. Unter Kaiser Friedrich I. Barbarossa wurde die nördlich von Düsseldorf gelegene Ortschaft Kaiserswerth zum gut befestigten Außenposten umgewandelt. Dort wurde von Soldaten das Treiben auf dem Rhein scharf beobachtet. Kaiserswerth wurde 1929 Stadtteil von Düsseldorf.
Am 14. August 1288 erhielt Düsseldorf von Graf Adolf V. von Berg die Stadtrechte und wurde zur Stadt erhoben. Vorangegangen war ein blutiger Machtkampf zwischen dem Erzbischof von Köln einerseits und den Grafen von Berg sowie den Bürgern von Köln andererseits. Dieser Kampf gipfelte in der Schlacht von Worringen, in der die Streitkräfte des Erzbischofs geschlagen wurden. 1385 wurde Düsseldorf die Residenz der Herzöge von Berg, die durch geschickte Heiratspolitik die Herzogtümer Jülich und Kleve mit dem ihren zum Tripelherzogtum Jülich-Kleve-Berg vereinigten, das insbesondere unter Wilhelm dem Reichen zu einem Zentrum humanistischer Wissenschaft und liberaler Katholizität wurde und 1585 bei der Vermählung des Erbprinzen Johann Wilhelm mit der Markgräfin Jakobe von Baden die wohl prunkvollste dokumentierte Hochzeit des 16. Jahrhunderts ausrichtete, bei der auch zum ersten Mal ein opernartiges theatralisches Schauspiel mit Gesang und Musik (Titel: „Orpheus und Amphion“) zur Aufführung kam. Wilhelm der Reiche sorgte auch für den Wiederauf- und Ausbau des Düsseldorfer Schlosses durch den Renaissance-Baumeister Alessandro Pasqualini. Nach dem Aussterben des jülich-bergisch-klevischen Regentenstammes 1609 besetzte der spanische General Ambrosio Spinola als kaiserlicher Kommissar 1614 die Stadt.
Nach der Beilegung des Jülich-Klevischen Erbfolgestreits kam Düsseldorf mit dem Herzogtum Jülich-Berg an das Haus Pfalz-Neuburg. Der Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz (von den Düsseldorfern „Jan Wellem“ genannt) erwählte Düsseldorf zu seiner Hauptresidenz. In dieser Zeit nahm die Stadt eine beachtliche städtebauliche Entwicklung, ebenfalls unter dem Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz, der Schlösser, Sammlungen, Institute gründete und die Carlstadt anlegen ließ. Zu dieser Zeit hatte Düsseldorf seinen Status als Hauptresidenz jedoch bereits an Mannheim und später München verloren, von wo aus Karl Theodor regierte.
Seit 1732 befestigt, wurde die Stadt im Siebenjährigen Krieg 1757 von den Franzosen besetzt und im Juni 1758 vom Herzog Ferdinand von Braunschweig durch Kapitulation eingenommen, jedoch bald wieder verlassen. Im Jahr 1795 wurde sie nach einem heftigen Bombardement durch Kapitulation den Franzosen übergeben und blieb in deren Besitz, bis sie im Frieden von Lunéville 1801 an Bayern zurückgegeben wurde, worauf die Schleifung der Festungswerke erfolgte.
1806 war Düsseldorf Hauptstadt des Großherzogtums Berg und kam mit diesem 1815 an Preußen. Hier wurde die Stadt 1816 Sitz eines Kreises, die Stadt selbst kreisfrei, jedoch bereits 1820 wieder mit dem Landkreis Düsseldorf vereinigt. Der Aufschwung der Stadt Düsseldorf zu heutiger Größe begann im 19. Jahrhundert. 1872 wurde Düsseldorf erneut kreisfrei. Gegen 1880 bestand Düsseldorf aus sechs Stadtteilen: der Altstadt (dem ursprünglichen Düsseldorf) mit engen und unregelmäßigen Straßen sowie den beiden Mündungen der nördlichen und der südlichen Düssel, der Carlstadt, an der Südseite der Altstadt (1767 angelegt), der in einiger Entfernung liegenden Neustadt, die 1690–1716 erbaut wurde, der Friedrichstadt am Südostende, der Königstadt und Pempelfort an der Ostseite. Bei der Volkszählung vom 1. Dezember 1880 lebten in der Stadt auf 49 Quadratkilometer Fläche 95.458 Menschen, im Landkreis Düsseldorf auf 362 Quadratkilometer 52.994.
Am frühen Nachmittag des 8. März 1921 überflogen französische Erkundungsflugzeuge Düsseldorf und die Nachbarstadt Duisburg. Gegen Mittag rückten französische und belgische Truppen in die beiden Städte ein und besetzten sie. Zwei Jahre später begannen sie von ihren Brückenköpfen Duisburg und Düsseldorf aus mit der Besetzung des Ruhrgebiets.
Mit Annahme des Dawes-Plans am 1. September 1925 durch die deutsche Regierung wurde die Besatzung des Ruhrgebiets und Düsseldorfs beendet. 1929 ging der Landkreis Düsseldorf größtenteils im neuen Landkreis Düsseldorf-Mettmann auf, der nördliche Teil wurde den Städten Duisburg und Mülheim zugeschlagen. Düsseldorf-Mettmann wurde bei der Kreisreform 1975 in Kreis Mettmann umbenannt.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten kam es schon am 11. April 1933 in Düsseldorf zur ersten Verbrennung „unerwünschter Literatur“ (unter anderem von Büchern Heinrich Heines) durch die Hitlerjugend. Am 10. November 1938 wurden in der Reichskristallnacht die Synagogen auf der Kasernenstraße und in Benrath niedergebrannt, die jüdische Bevölkerung der Stadt verfolgt und mindestens acht Personen ermordet. Am 27. Oktober 1941 fuhr der erste Zug mit Düsseldorfer Juden vom Güterbahnhof Derendorf in die Konzentrationslager in Polen. 1944 lebten in den etwa 400 Lagern Düsseldorfs rund 35.000 ausländische Zivilarbeiter, mehrere 1000 Kriegsgefangene sowie KZ-Häftlinge, die in der Stadt Zwangsarbeit leisten mussten.
Im Zweiten Weltkrieg fielen 1940 die ersten Bomben auf Düsseldorf. Die alliierten Luftangriffe forderten bis 1945 mehr als 5000 Tote unter der Zivilbevölkerung. Etwa die Hälfte der Gebäude wurde zerstört, rund 90 Prozent wurden beschädigt. Alle Rheinbrücken, die meisten Straßen, Hochwasserdeiche, Unter- und Überführungen sowie das städtische Entwässerungsnetz waren größtenteils zerstört worden. Die Trümmermenge wurde auf etwa zehn Millionen Kubikmeter geschätzt. Kurz vor Ende des Krieges versuchten im April 1945 einige Düsseldorfer Bürger, die führenden Nationalsozialisten der Stadt festzusetzen, um die Stadt kampflos an die Alliierten zu übergeben. Obwohl einige Bürger standrechtlich erschossen wurden, gelang es zwei Düsseldorfern, die im Osten der Stadt heranrückenden amerikanischen Streitkräfte zu erreichen und die endgültige Zerstörung der Stadt abzuwenden. Am 17. April 1945 besetzten US-amerikanische Truppen die Stadt nahezu kampflos. Nach dem Krieg begann der Wiederaufbau der Stadt.
Das Werden der modernen Handels- und Industriestadt Düsseldorf brachte zwar die Niederlassung von Industrieunternehmen mit sich, aber Düsseldorf wurde mehr eine Stadt der Unternehmensverwaltungen, der „Schreibtisch des Ruhrgebiets“, wie man sagte. Diese und andere Entwicklungen führten dazu, dass Düsseldorf Wirtschaftszentrum und Messestandort (seit 1971), Kulturmetropole (1970 Eröffnung des neuen Schauspielhauses, 1978 der Tonhalle, 1986 der Kunstsammlung NRW) und Universitätsstadt (seit 1965), eine Stadt internationalen Zuschnitts („Klein-Paris“; größte japanische Kolonie Kontinentaleuropas), aber besonders in der Altstadt auch noch provinziell-rheinischen Gepräges und schließlich Hauptstadt von Nordrhein-Westfalen (seit 1946) ist.
Folgende Städte und Gemeinden beziehungsweise Gemarkungen oder Teile von Gemeinden wurden nach Düsseldorf eingegliedert (die Zahlen hinter den Orten geben den Flächenzuwachs in km² wieder):
¹ der Monheimer Stadtteil Hitdorf wurde nach Leverkusen eingegliedert. Aufgrund des Gesetzes über Gebietsänderungen im Neugliederungsraum Düsseldorf wurde Monheim mit Wirkung vom 1. Juli 1976 wieder ausgegliedert und zur eigenständigen Stadt erklärt. Lediglich ein kleiner kaum bewohnter Teil der Urdenbacher Kämpe verblieb bei Düsseldorf. Der ehemalige Stadtteil Hitdorf verblieb weiterhin bei Leverkusen.
Siehe auch: Einwohnerentwicklung von Düsseldorf.
Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert setzte in Düsseldorf ein starkes Bevölkerungswachstum ein. Lag die Einwohnerzahl der Stadt 1834 bei rund 20.000, so überschritt diese schon 1882 die Grenze von 100.000, wodurch Düsseldorf zur Großstadt wurde. 1905 hatte die Stadt 250.000 Einwohner, bis 1933 verdoppelte sich diese Zahl auf 500.000. Im Jahre 1962 erreichte die Bevölkerungszahl mit 705.391 ihren historischen Höchststand. Am 30. Juni 2005 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl“ für Düsseldorf nach Fortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen 573.449 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern). Damit sank die Einwohnerzahl seit 1962 um rund 20 Prozent (131.942 Personen). Seit 1999 steigen die Einwohnerzahlen jedoch wieder leicht.
Düsseldorf gehörte von Anfang an zum Erzbistum Köln und war dem Archidiakonat des Domdechanten unterstellt. Obwohl die Reformation mehrheitlich Fuß fassen konnte, verblieben auch weiterhin Katholiken in der Stadt. Sie gehörten dann bis 1627 zum Dekanat Neuss, bevor Düsseldorf selbst Sitz eines Dekanats wurde. Heute gehören alle katholischen Pfarrgemeinden der Stadt zum Stadtdekanat Düsseldorf, das aus den Dekanaten Nord, Mitte/Heerdt, Ost, Süd und Benrath besteht. In Düsseldorf leben heutzutage etwa 205.000 Katholiken, was einem Bevölkerungsanteil von etwa 36 % entspricht. Der katholische Stadtverband hat seit 2006 im umgebauten Kloster der Maxkirche ein neues Zentralgebäude in der Carlstadt.
Die Reformation konnte sich ab 1527 teilweise durchsetzen. Dies wurde vor allem durch den Reformkatholizismus von Herzog Wilhelm V. begünstigt. Neben dem Psalmengesang wurde auch das Abendmahl in beiderlei Gestalt in der Stiftskirche St. Lambertus eingeführt. Dies war die Gründung der lutherischen Gemeinde. 1571 gab es wieder einen Umschwung am Hofe, demzufolge die Protestanten unterdrückt wurden. Die lutherische Gemeinde und die 1573 gegründete reformierte Gemeinde trafen sich danach heimlich, bis die Unterdrückung ab 1590 beendet wurde. Ab 1609 konnten die Protestanten zunächst ihre Gottesdienste öffentlich abhalten, die Reformierten in ihrem Predigthaus an der Andreasstraße, die Lutheraner an der Berger Straße. 1614 setzte unter dem katholischen Herrscher Wolfgang Wilhelm wieder die Unterdrückung ein. Bis Mitte des 17. Jahrhunderts konnten die Protestanten nur heimlich ihre Gottesdienste abhalten. Dann erhielten sie das Recht der freien Religionsausübung. Die erste überlieferte evangelische Predigt in Düsseldorf im Predigthaus an der Bolkerstraße, das aus dem Jahr 1651 erhalten ist. 1683 konnte sich die reformierte Gemeinde ihre eigene Kirche erbauen, die 1916 den Namen Neanderkirche erhielt. Der Turm wurde 1687 fertig gestellt. Im selben Jahr entstand die lutherische Kirche an der Bergerstraße. Gehörte die protestantische Gemeinde Düsseldorfs zunächst zur kölnischen Klasse, später zur Bergischen Synode (1589), so wurde Düsseldorf 1611 Sitz einer eigenen Klasse (Kirchenverwaltungsbezirk).
Nach dem Übergang an Preußen vereinigten sich 1825 die beiden protestantischen Kirchengemeinden zur „Evangelischen Gemeinde Düsseldorf“, die zur Superintendentur Düsseldorf gehörte. Bereits 1815 war Düsseldorf Sitz des preußischen Oberkonsistoriums der Provinz Jülich-Kleve-Berg geworden, doch zog dieses bereits 1816 nach Köln um. 1827 gab es in Düsseldorf eine Synode.
Die protestantische Gemeinde Düsseldorf wuchs ständig und weitere Kirchen wurden gebaut, so etwa die Johanneskirche am Martin-Luther-Platz (1881), die Christuskirche (1899), die Friedenskirche (1899) und die alte Matthäikirche (1899) sowie die Kreuzkirche (1910). 1905 entstand aus Teilen der Gemeinden Urdenbach und Gerresheim die Kirchengemeinde Eller-Wersten. Durch die Eingemeindungen gab es weitere Kirchengemeinden im Stadtgebiet. Am 1. Oktober 1934 wurde der Sitz des Konsistoriums der rheinischen Provinzialkirche Preußens beziehungsweise der Evangelischen Kirche im Rheinland von Koblenz nach Düsseldorf verlegt. Die heutige Kirchenverwaltung ist auf der Hans-Böckler-Straße im Stadtteil Derendorf. Weiterhin gibt es ein „Haus der Kirche“ auf der Bastionstraße in der Carlstadt. 1936 wurde für alle Düsseldorfer evangelischen Gemeinden ein Gesamtverband gegründet. 1948 wurde die Kirchengemeinde Düsseldorf aufgeteilt. Auch in den Außenbezirken gab es Veränderungen in den Kirchengemeinden.
1964 wurde der Kirchenkreis Düsseldorf in die Kirchenkreise Düsseldorf-Mettmann, Düsseldorf-Nord, Düsseldorf-Ost und Düsseldorf-Süd aufgeteilt, wobei der Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann vor allem Kirchengemeinden außerhalb der Stadt Düsseldorf umfasst. Die 3 Kirchenkreise im Stadtgebiet bilden heute den Kirchenkreisverband Düsseldorf innerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland
Als Reaktion auf die Zwangsvereinigung der Kirchen der lutherischen und reformierten Tradition zur Evangelischen Kirche der altpreußischen Union, entstand die Evangelisch-Lutherische (altlutherische) Kirche Preußens. Die Altlutheraner bestanden auf ihrer Religionsfreiheit, indem sie uneingeschränkt lutherische Gottesdienste, Verfassung und Lehre forderten. Nach harter Verfolgungszeit seitens des Staates konnten sie sich 1841 unter König Friedrich Wilhelm IV. konstituieren und wurden anerkannt. Ab 1846 sammelten sich in Düsseldorf Lutheraner und gründeten 1851 die evangelisch-lutherische (altlutherische) Erlöserkirchengemeinde in der Eichendorffstraße. Diese Kirchengemeinde gehört heute zum Kirchenbezirk Rheinland der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). In dieser Kirchengemeinde ist auch Königin Silvia von Schweden durch Superintendent Nagel konfirmiert worden.
In Düsseldorf sind neben den beiden großen christlichen Konfessionen auch zahlreiche orthodoxe Kirchen beheimatet. Dies sind die Kommission der Orthodoxen Kirche in Düsseldorf mit Gemeinden der Griechisch-Orthodoxen Kirche Am Schönenkamp in Reisholz, der Russisch-Orthodoxen Kirche, der Rumänisch-Orthodoxen Kirche und der Serbisch-Orthodoxen Kirche, der Koptisch-Orthodoxen Kirche auf dem Pöhlenweg in Grafenberg und der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche.
In Düsseldorf sind neben den anderen großen christlichen Konfessionen auch zahlreiche Freikirchen beheimatet. Dies sind die Anglikanische Kirche auf der Amsterdamer Straße am Nordpark; die Apostolische Gemeinschaft mit ihrem Deutschlandsitz und der Düsseldorfer Hauptgemeinde auf der Cantadorstraße und drei weiteren Gemeinden in Benrath, Eller und Gerresheim; das Christliche Zentrum Düsseldorf (Pfingstbewegung) auf der Bruchstraße; die Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden (Baptisten) auf der Acker-, Luisen- und Christophstraße; die Evangelisch-methodistische Kirche auf der Hohenzollernstraße; die Freie Evangelische Gemeinde auf der Bendemannstraße; die Heilsarmee; die Herrnhuter Brüdergemeine in Heerdt; die Jesus-Haus-Gemeinde (Pfingstbewegung) auf der Grafenberger Allee; die Gemeinde der Altkatholiken auf der Aschaffenburger Straße in Reisholz;
Alle diese Gemeinden sowie die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche sind Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) [2]. 1990 und 2001 veranstalteten die Düsseldorfer Freikirchen einen Freikirchentag im Robert-Schumann-Saal bzw. im BUGA-Gelände.
Ferner sind in Düsseldorf auch die Neuapostolische Kirche mit fünf Gemeinden in Benrath, Derendorf, Eller, Flingern und Gerresheim; die Christengemeinschaft, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) und die Zeugen Jehovas mit mehreren Gemeinden vertreten.
Die jüdische Gemeinde Düsseldorf ist mit ca. 7.400 Mitgliedern die drittgrößte in Deutschland. Ihre neue Synagoge wurde 1958 gebaut und liegt auf der Zietenstraße im Stadtteil Golzheim. Sie wird rund um die Uhr von der Polizei bewacht. Die alte Synagoge stand auf der Kasernenstraße in der Carlstadt auf dem heutigen Grundstück des Handelsblattverlages. Sie ist den Novemberpogromen 1938 zum Opfer gefallen.
Die Gemeinde als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist gemäß ihrer Satzung eine Einheitsgemeinde. Das bedeutet, dass alle religiösen Richtungen respektiert werden. Die Gottesdienste entsprechen dem orthodoxen Ritus. Rabbiner ist Julien-Chaim Soussan, einer der jüngsten Gemeinderabbiner in Deutschland. 90% der Gemeindemitglieder stammen aus der ehemaligen Sowjetunion. Zur Gemeinde gehören u. a. ein Kindergarten und eine Grundschule, die Yitzhak-Rabin-Schule. Sie ist eine staatlich anerkannte Grundschule und eine jüdische Konfessionsschule, die für die koschere Ernährung der Kinder sorgt. Kürzlich stellte sich in einer landesweiten Vergleichsarbeit heraus, dass die Schule zu den 25 besten Grundschulen des Landes NRW gehört. Die Gemeinde verfügt auch über einen Sportverein (Makkabi), ein Jugendzentrum und einen Friedhof.
Am 27. Juli 2000 gab es einen Sprengstoffanschlag am S-Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn, bei dem zehn Menschen verletzt wurden. Da sechs von ihnen jüdischen Glaubens waren, ist ein antisemitisches Motiv nicht auszuschließen. Am 2. Oktober 2001 gab es einen Brandanschlag auf die Düsseldorfer Synagoge. Das Feuer konnte rechtzeitig gelöscht werden, so dass Schlimmeres verhindert wurde.
Im linksrheinischen Stadtteil Niederkassel liegt ein buddhistischer Tempel in der Tradition der Jōdo-Shinshū auf dem Grundstück des japanischen Ekō-Hauses. Er ist im japanischen Stil als Betonkonstruktion errichtet und von einem japanischen Garten umgeben. Dem Ekō-Haus ist außerdem ein traditionelles japanisches Haus für Teezeremonien, eine Bibliothek und ein Kindergarten angeschlossen.
In der Landeshauptstadt gibt es auch eine Reihe muslimischer Gemeinden. Diese bilden jedoch keinen einheitlichen Verband sondern sind gemäß der nationalen Zugehörigkeit ihrer Mitglieder als türkische, iranische, marokkanische etc. Moscheevereine organisiert. Die größte türkische Vereinigung Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. besitzt in Düsseldorf drei Moscheen. Diese befinden sich in Lörick, Eller und Derendorf.
An der Spitze der Stadt Düsseldorf standen im 13. Jahrhundert die Schöffen, die bis 1806 die oberste und mächtigste Klasse in der Stadtverwaltung darstellten. Seit 1303 ist ein Bürgermeister genannt, der anfangs ein Schöffe war. Daneben gab es ab 1358 auch einen Rat, der sich teilweise in einen Alten und einen Jungen Rat aufteilte. Die Mitglieder wurden entweder auf Lebenszeit gewählt (Alter Rat), oder aber auch jährlich bestimmt (Junger Rat). Als herzoglicher Vertreter war ferner ein Schultheiß in der Verwaltung der Stadt beteiligt, der den Titel „Amtmann“ führte. Etwa seit dem 15. Jahrhundert gab es neben den genannten Gremien auch einen Gemeindeausschuss von 12 Personen („Zwölfer“), der an der Wahl des Bürgermeisters teilnahm und zu wichtigen Beschlussfassungen herangezogen war, eigentlich aber keine wirkliche Bürgerbeteiligung darstellte. Erst in französischer Zeit gab es einen Munizipalrat, ab 1815 einen Gemeinderat mit 30 Mitgliedern. Seit 1856 waren es die „Stadtverordneten“, später Ratsherren, deren Gesamtzahl sich mehrmals veränderte. Die Leitung der Stadt übernahm in französischer Zeit der Maire, der 3 Beigeordnete hatte. Seit preußischer Zeit trug das Stadtoberhaupt den Titel Oberbürgermeister. 1856 wurde die Rheinische Städteordnung eingeführt.
Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und führte 1946 die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten „Rat der Stadt“, dessen Mitglieder man als „Stadtverordnete“ bezeichnet. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Des Weiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1999 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wurde 1999 erstmals direkt von den Bürgern gewählt. Bis heute hatte nur Joachim Erwin dieses Amt inne.
|
|
| CDU | SPD | GRÜNE | FDP | PDS | REP | GRAUE | LEMMER-Liste | Gesamt | |
| 2004 | 37 | 25 | 10 | 5 | 2 | 1 | 1 | 1 | 82 |
Das ursprüngliche Wappen der Stadt Düsseldorf – nur mit dem Anker – ist zugleich mit der Stadterhebung entstanden. Der Anker weist auf die Beziehung der Stadt und ihrer Bürger zur Rheinschifffahrt hin. Seit dem Ende des 17. Jahrhunderts trat neben dieses einfache Wappen ein zweites, das dem seit Mitte des 16. Jahrhunderts auf Anordnung des Landesherrn verwendeten Siegel des Düsseldorfer Schöffenkollegiums nachgebildet war. Es zeigt den Bergischen Löwen, das Wappentier der bergischen Herzöge, der den Anker in seinen Pranken hält. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts hatte dieses aufwändig gestaltete Bild das ältere, einfache Stadtwappen endgültig verdrängt. Nach zahlreichen Abwandlungen im 19. und 20. Jahrhundert befreite der Heraldiker Prof. Otto Hupp das Wappen 1938 von späteren Zutaten und gab ihm die heute gebräuchliche Form: Im silbernen Schilde der aufgerichtete, doppelgeschwänzte, blaugekrönte und -bewehrte rote Löwe der Herzöge von Berg, der einen gesenkten blauen Anker in seinen Pranken hält. Die zugehörige Stadtflagge ist rot-weiß belegt mit dem Wappen.
Für private und geschäftliche Zwecke entstand im Februar 2002 ein Stadtwappen, das von den offiziellen Stadtfarben abweicht und ohne Genehmigung der Stadtverwaltung benutzt werden kann. In dem rot-weiß geteiltem Schild befindet sich ein silberner doppelgeschwänzter, aufgerichteter, silbernbekrönter und bewehrter Löwe mit gesenktem schwarzen Anker in den Pranken.
Freundschaftliche Beziehung gibt es weiterhin zu:
Das bedeutendste Konzerthaus der Landeshauptstadt ist die Tonhalle Düsseldorf mit mehr als 200 Veranstaltungen im Jahr. Die Tonhalle ist auch der Sitz der Düsseldorfer Symphoniker, die als Konzertorchester der Landeshauptstadt und als Opernorchester der Deutschen Oper am Rhein fungieren. Das Konzerthaus, ein ehemaliges Planetarium, wurde im Jahre 2005 aufwändig saniert und weist seither eine ungewöhnlich gute Akustik auf.
1818 gründete sich der Städtische Musikverein zu Düsseldorf und veranstaltete das erste von vielen niederrheinischen Musikfesten, die im 19. Jahrhundert, auch durch die Mitwirkung von Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann, beides Musikdirektoren in Düsseldorf, internationale Bedeutung hatten. Der Städtische Musikverein kann auf eine ungebrochene und musikhistorisch außerordentliche Geschichte von 1818 bis heute verweisen und gilt als der musikalische Botschafter der Stadt in allen großen Konzertsälen Deutschlands und Europas.
1995 gründete sich der „Jazz in Düsseldorf e. V.“, welcher im Auftrag des Kulturamtes Jazz-Konzerte und andere Veranstaltungen anbietet.
Ein weiterer bedeutender Klangkörper der Stadt auf dem klassischen Sektor ist der Figuralchor Düsseldorf e. V.
Die Düsseldorf Mundartband Alt Schuss mit ihrem größsten Hit Die Sterne funkele ist die bekannteste im Großraum Düsseldorf. Daneben existiert noch in diesem Musikgenre die Band Halve Hahn. Die Wurzeln der beiden Gruppen liegen im Unterbacher Karneval, wo Die Sterne funkele das Jahresmotto der Session 1997 war.
Auf dem Sektor der Unterhaltungsmusik war Düsseldorf in den 1970er Jahren ein Zentrum der elektronischen Popmusik. International bekannt waren und sind vor allem Kraftwerk, aber auch Neu! und La Düsseldorf.
Anfang der Achtziger des 20. Jahrhunderts war Düsseldorf neben Berlin und Hamburg Hochburg der deutschen Punk- und NDW-Musik. Die wichtigsten Bands waren Die Toten Hosen, Male, Deutsch-Amerikanische Freundschaft, Mittagspause, Fehlfarben, Der Plan, KFC, Tommi Stumpff, Die Krupps und Nachzehrer. Marius Müller-Westernhagen ist in Düsseldorf geboren und zur Schule gegangen (Comenius Gymnasium in Oberkassel). In seinem Titel „Mit 18“ wird der Hühner Hugo aus der Düsseldorfer Altstadt genannt. Neben den Toten Hosen gehört er zu den erfolgreichsten und bekanntesten Düsseldorfer Musikern.
Aber auch eine Reihe, teils international bekannte, 1980er-Jahre-Metal-Bands stammen aus Düsseldorf, so z. B. Warlock (mit Doro Pesch, die ab 1989 solo unter Doro weiter machte), Stormwind und Warrant.
Weiters stammt die Oi!-Band Broilers aus Düsseldorf.
Düsseldorf war immer wieder ein wichtiges Zentrum der Malerei. Unter Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz wurde eine Kunstgalerie angelegt, die mit Werken vor allem von Rubens den Kernbestand der heutigen Alten Pinakothek in München bildet.
Im 19. Jahrhundert hatte die Düsseldorfer Malerschule (Oswald Achenbach) wichtigen Einfluss auf die Malerei.
Zu nennen ist auch die Gruppe Das Junge Rheinland, die in der Weimarer Zeit aktiv war.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war Joseph Beuys prägend. Auf Grund seines Einflusses galt in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts Düsseldorf als eine „Weltkunsthauptstadt“. Beuys-Schüler haben noch heute großen Einfluss auf Entwicklungen der internationalen Kunstszene. Auch heute noch wirken bzw. wirkten hier, vor allem an der Kunstakademie Düsseldorf, bedeutende Künstler wie Markus Lüpertz und der kürzlich verstorbene Jörg Immendorff. Der Fotograf Bernd Becher, der 1976 eine Professur an der Kunstakademie Düsseldorf übernahm, bildete zusammen mit seiner Frau viele fotografische Persönlichkeiten aus, die heute aus internationaler Sicht herausragende Vertreter der deutschen Fotografie sind. Dazu gehören Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Thomas Ruff, Jörg Sasse und Thomas Struth.
Vor allem der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts widmen sich einige Museen in Düsseldorf (siehe Abschnitt Museen und Ausstellungsinstitute).
Die umsatzstärkste Geschäftsstraße und eine der bedeutendsten Einkaufsstraßen Deutschlands ist die Schadowstraße. Wegen ihrer städtebaulichen Anlage und ihrer exklusiven Läden bekannter ist allerdings die Königsallee, kurz „die Kö“. In ihrer Mitte verläuft der Stadtgraben, an dessen Nordende sich das Wahrzeichen der Kö, die Tritonengruppe befindet.
In der Altstadt findet man alte Häuser, die unter Denkmalschutz stehen. Weitere erhaltene historische Ortskerne können die Stadtteile Kaiserswerth und Gerresheim vorweisen. Der dörfliche Charakter der Ortskerne von Angermund, Kalkum, Oberlörick, Heerdt, Hamm, Himmelgeist und Urdenbach ist weitgehend erhalten geblieben.
Wie im Rheinland insgesamt charakteristisch findet man in Düsseldorf neben einigen architektonischen Highlights auch zahlreiche Bausünden aus den 1950er-1970er Jahren. Baulücken wurden insbesondere in den Gründerzeit-Vierteln nicht stilgerecht genutzt, sondern mit Mietshäusern einfacher Ausstattung gefüllt. Blinde Bäder und Küchen sowie zu groß geratene sog. Wohnküchen gehören zu dem charakteristischen Planungsfehlern dieser Baujahre. Heute resultiert daraus ein hoher Anteil an stark renovierungsbedürftigen Wohnungen und eine allgemeine Knappheit an zeitgemäßen und hochwertigen Wohnungen im Stadtkern.
Nachfolgend werden die bedeutendsten Bauwerke der Stadt (chronologisch nach Baujahren) genannt.
Von den Düsseldorfer Parkanlagen wurden alleine neun wegen ihrer Qualität und Bedeutung 2004 in die Straße der Gartenkunst an Rhein und Maas aufgenommen. Sie sind in der folgenden Liste durch * hervorgehoben.
|
|
Alle 4 Jahre werden die Jüdischen Kulturtage im Rheinland mit unterschiedlichen Spa