Das verschleierte Bild zu Sais

Das verschleierte Bild zu Sais ist eine Ballade Friedrich Schillers aus dem Jahr 1795. In ihr verknüpft Schiller griechische, ägyptische und biblische Motive.

Inhalt

Ein neugieriger junger Mann ist auf der Suche nach der Wahrheit zu einer Reise nach Sais in Ägypten aufgebrochen. Dort trifft er in einer Routonde auf ein übergroßes, verhülltes Bild. Auf die Frage nach dem Inhalt antwortet ihm der Hohepriester: "Die Wahrheit". Das verschleierte Bild zieht den jungen Mann in seinen Bann und er wundert sich, dass noch niemand diesen Schleier gelüftet hat. Der Hierophant erklärt, dass ihn ein Gesetz davon abhält. Aber der junge Mann ignoriert die Warnungen. Ganz am Ende bleibt seine Botschaft zurück:

»Weh dem, der zu der Wahrheit geht durch Schuld,
Sie wird ihm nimmermehr erfreulich sein.«

Andere Bearbeitungen des Stoffes

Die zugrunde liegende Geschichte diente auch anderen Autoren als Basis für ihre Arbeiten. Eine davon entstand an der Wiener Filmakademie. Unter der Regie von Henri Steinmetz entstand 2005 der Kurzfilm Das verhangene Bild.

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