Unter Datenqualität versteht man in Geografischen Informationssystemen die Beschreibung der Güte von Daten. Dabei kann man unterscheiden zwischen:
Je nach Art der Daten können Informationen zur Datenqualität entweder den dazugehörigen Metadaten oder einem Standard entnommen werden.
Die Vollständigkeit (oder Zuverlässigkeit) gibt an, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass für einen konkreten Anlassfall und zu einem konkreten Ort Daten vorhanden sind. Dieser Wert kann entweder aufgrund der Erfassung der Daten geschätzt oder aus Stichproben berechnet werden.
Beispiel für die Zuverlässigkeit:
Die Genauigkeit gibt die Abweichung der Daten vom wahren Wert an (oder wenn dieser nicht bekannt ist, vom Erwartungswert). Die Abweichung wird normalerweise in einer messbaren Einheit angegeben und aus einer statistischen Beurteilung ermittelt, in der die Art der Datenermittlung berücksichtigt wird.
Bei der Positionsgenaugikeit kann man zwischen absoluter und relativer Genauigkeit unterscheiden. Die absolute Genauigkeit beschreibt die Abweichung von den tatsächlichen Koordinaten des Objektes während die relative Genauigkeit angibt wie exakt die Richtungen und Distanzen zwischen zwei Punkten abgebildet wurden.
Beispiel für die Genauigkeit:
Dieses Merkmal bezieht sich auf Ungenauigkeiten der zugewiesenen Eigenschaften. Diese Fehler entstehen durch: