Degen (Waffe)

Sportdegen mit französischen Griff
Sportdegen mit französischen Griff

Bei einem Degen (ostfranzösisch degue = langer Dolch des Mittelalters) handelt es sich um eine Stichwaffe mit einer langen, schmalen, dreikantigen, elastischen und geraden Klinge. Er entwickelte sich zum Ende des 17. Jahrhunderts aus dem Rapier, und war nicht nur beim Militär, sondern auch bei reichen Bürgern und Adligen weit verbreitet. Zudem wurde er von Anfang an zum Fechten verwendet, das er revolutionierte, da er aufgrund seines geringeren Gewichtes und Schwerpunktes das Fechten mit Parade/Riposte ermöglichte.

Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Degen nur noch von den Offizieren und der schweren Kavallerie (Pallasch) getragen. Auch heute noch gibt es in verschiedenen Armeen, Militärakademien und Ausgehuniformen entsprechende Degen.

Das Degenfechten ist heute eine Disziplin des Fechtens. Hierbei kann anders als in den anderen Waffengattungen (Florett, Säbel) der ganze Körper getroffen werden. Die Klinge ist auch hier mit Griff 110 cm lang, wobei Griff und Glocke zwischen 18 und 20 cm einnehmen. Die gesamte Waffe wiegt höchstens 770 g. Die Klinge besteht aus Maraging Stahl. Das Degenkabel ist dreiadrig und hat damit eine Ader mehr als das Florettkabel.

Neben dem Sportfechten wird das Bühnenfechten immer populärer.

Siehe auch

Quelle:
Artikel Degen (Waffe) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
Lizenz:
Kategorien:
Tipp: Zeno.org bei Google Maps
Werbung
Empfehlungen
Millar, Mark; Kubert, Adam
14,95 €

Croitoru, Joseph
10,00 €
Bookmarks
delicious wong linkarena google
Sponsoren