Dennis Carl Wilson (* 4. Dezember 1944; † 28. Dezember 1983) war Mitglied der Band The Beach Boys.
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Gemeinsam mit seinem Bruder Brian Wilson gründete er die Band 1961. Dennis Wilson inspirierte seinen Bruder dazu, Songs über das Surfen zu schreiben. Dennis kam selber nur auf Drängen der Wilson-Mutter in die Band, da er kein Instrument spielen konnte und ein schlechter Sänger war. Er lernte später das Schlagzeugspiel, Klavier und Gitarre. Er agierte zwar auf der Bühne als Drummer, bei Schallplattenaufnahmen übernahm aber gewöhnlich ein Studio-Schlagzeuger seinen Part.
1967, nachdem sich sein Bruder Brian aus der Band mehr und mehr zurückgezogen hatte, schrieb er mit dem Lyriker Steve Kalinich mehrere Songs für die Beach-Boys-Alben Friends, 20/20, Sunflower, Carl & The Passions und Holland und produzierte diese.
Für Aufregung sorgte Dennis, als seine Freundschaft zu Charles Manson bekannt wurde, der einige Zeit in seinem Haus wohnte. Er kaufte ihm den Song „Cease to Exist“ ab und veröffentlichte ihn wenig später mit einigen Änderungen auf dem Beach-Boys-Album 20/20 unter dem Titel „Never Learn Not To Love“. Nachdem Manson aus Wilsons Kommune ausgezogen war, tötete er mehrere Menschen.
1971 spielte Wilson im Kult-Film Asphaltrennen (Two-Lane Blacktop) von Monte Hellman neben James Taylor die männliche Hauptrolle.
1977 veröffentlichte Wilson sein erstes Solo-Album Pacific Ocean Blue, welches das Beach-Boys-Album Love you, das zur selben Zeit herauskam, in den Verkaufszahlen übertraf. Er arbeitete auch mit anderen Künstlern zusammen (wie „the Captain & Tenille“) und schrieb den Text zu „You are so Beautiful“, später ein Welthit für Joe Cocker.
Während der Arbeit an seinem zweiten Soloalbum, Bamboo bat ihn sein Bruder Carl Wilson, wieder in die Band zurückzukehren. Dennis willigte ein und „schenkte“ einige Songs, die für „Bamboo“ geplant waren, den Beach Boys, die sie auf dem L.A. Light Album 1979 veröffentlichten. Seine Solo-Karriere war damit zu Ende. Zusätzlich tourten beide Brüder mit der Band Chicago und waren an Studio-Sessions dieser Band beteiligt.
Anfang der 80er Jahre zog sich Wilson mehr und mehr aus der Öffentlichkeit zurück. Im September 1983 trat er ein letztes Mal mit den Beach Boys auf. Am 28. Dezember 1983 ertrank er im Yachthafen von Marina Del Ray, Los Angeles. Er hatte dort am Liegeplatz seiner ehemaligen Segelyacht, der Harmony, nach Gegenständen getaucht, die er einst dort über Bord geworfen hatte [1] . Bei einer Untersuchung der Leiche fand man neben Alkohol auch Valium und Kokain in seinem Blut. Dennis Wilsons sterblichen Überreste wurden auf See beigesetzt.