Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist eine Einrichtung zur Förderung der Wissenschaft und Forschung in der Bundesrepublik Deutschland.
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Bund und Länder finanzieren die europaweit größte Forschungsförderungsorganisation gemeinschaftlich als einen gemeinnützigen, eingetragenen Verein (also privatrechtlich organisiert). Die DFG ist die zentrale Selbstverwaltungsorganisation der Wissenschaft in Deutschland mit Sitz in Bonn.
Präsident der DFG ist Matthias Kleiner. Die Mitgliederversammlung der DFG hat am 4. Juli 2007 in Bonn vier neue Mitglieder für das zehnköpfige Präsidium gewählt. Neue DFG-Vizepräsidenten sind Professor Bernd Scholz-Reiter (Ingenieurwissenschaften), Professor Konrad Samwer (Physik), Professor Ferdinand Schüth (Chemie) sowie Professorin Dorothea Wagner (Informatik).
In ihrer Satzung definiert der §1 ihre Aufgaben:
„Die Deutsche Forschungsgemeinschaft dient der Wissenschaft in allen ihren Zweigen durch die finanzielle Unterstützung von Forschungsaufgaben und durch die Förderung der Zusammenarbeit unter den Forschern. Sie berät Parlamente und Behörden in wissenschaftlichen Fragen und pflegt die Verbindungen der Forschung zur Wirtschaft und zur ausländischen Wissenschaft. ... “
– Satzung der Deutschen Forschungsgemeinschaft[1]
Die DFG fördert Einzelprojekte, Graduiertenkollegs, Forschungskooperationen Infrastruktur und sie unterhält weltweit Wissenschaftsbeziehungen. Antragsberechtigt sind neben Institutionen auch einzelne Wissenschaftler (ab der Promotion). Dabei lagen die Ausgaben der DFG 2005 bei etwas mehr als 1,3 Milliarden Euro. In der Amtszeit des Präsidenten bis 2006 steigerte sie das Budget um 40 Prozent.
Die DFG ist Mitglied des Internationalen Wissenschaftsrats (ICSU).
Am 30. Oktober 1920 gründete sich die Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft auf Initiative des Chemikers Fritz Haber und von Friedrich Schmidt-Ott, der ihr erster Präsident wurde. Im Jahr 1929 benannte sie sich in Deutsche Gemeinschaft zur Erhaltung und Förderung der Forschung, kurz Forschungsgemeinschaft. Durch die Nationalsozialisten erfolgte 1934 die politische Gleichschaltung der Forschungsgemeinschaft. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde 1949 die Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft wiedergegründet und es konstituierte sich der wissenschaftspolitisch ausgerichteten Deutsche Forschungsrat. Am 2. August 1951 fusionierten die Notgemeinschaft und der Forschungsrat zur Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Nach der Wiedervereinigung wurde 1990 Förderarbeit auf das Gebiet des vereinten Deutschland ausgedehnt.
Die DFG vergibt jährlich folgende Forschungspreise:
Brockhaus-1809: Die deutsche Union · Der Deutsche Fürstenbund
Brockhaus-1837: Deutsche Kunst, Literatur und Wissenschaft · Deutsche Kaiser
Brockhaus-1911: Deutsche Reichspartei · Deutsche Reichsfechtschule · Deutsche Schutzgebiete · Deutsche Ritter · Deutsche Rechtspartei · Deutsche Philosophie · Deutsche Reichsbank · Deutsche Reformpartei · Russisch-Deutsche Legion · Preußisch-Deutsche Befestigungsmanier · Warenhaus für deutsche Beamte · Union Deutsche Verlagsgesellschaft · Deutsche Volkspartei · Deutsche Sprache · Ludwig der Deutsche · Englisch-Deutsche Legion · Deutsche Philologie · Deutsche freisinnige Partei · Deutsche Farben · Deutsche Herren · Deutsche Gesellschaft für ethische Kultur · Deutsche Bank · Deutsche Adelsgenossenschaft · Deutsche Befreiungskriege · Deutsche Befestigungsmanier · Deutsche Mundarten · Deutsche Literatur · Deutsche Partei · Deutsche Mythologie · Deutsche Kolonien · Deutsche Kolonialgesellschaft · Deutsche Legion · Deutsche Kunst
Goetzinger-1885: Deutsche Reiter · Deutsche Gesellschaften
Herder-1854: Deutsche Musik · Deutsche Mundarten · Deutsche Philosophie · Deutsche Mythologie · Deutsche Literatur und Wissenschaft · Deutsche Concordate · Deutsche Alterthümer · Deutsche Kunst · Deutsche Geschichtsquellen