Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist eine Gemeinschaftseinrichtung der deutschen Hochschulen und der Studierendenschaften zur Pflege ihrer internationalen Beziehungen. Der DAAD wurde erstmals 1925 errichtet, 1945 aufgelöst und im Jahr 1950 wieder gegründet. Mitglieder sind (auf Antrag) die deutschen Hochschulen und ihre Studentenschaften.
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Seine hauptsächlichen Tätigkeitsbereiche sind die folgenden:
Der DAAD versteht sich als Mittler in der deutschen auswärtigen Kulturpolitik. Ein konkretes Ziel ist die Anhebung des Anteils in Deutschland studierender Ausländer auf über 10 Prozent. Stipendien für Ausländer werden in der Regel über die deutschen Botschaften ausgeschrieben. Kontakt zum DAAD für deutsche Studierende vermittelt gewöhnlich das Akademische Auslandsamt einer Hochschule.
Der DAAD ist auch Nationale Agentur für die Koordinierung und Durchführung der Programme der Europäischen Gemeinschaft im Bereich der allgemeinen und der beruflichen Bildung: Sokrates / ERASMUS, Leonardo da Vinci und Tempus.
Der DAAD verleiht jährlich einen Jakob- und Wilhelm-Grimm-Preis an Wissenschaftler aus dem Ausland für „herausragende Arbeiten auf den Gebieten Germanistische Literatur- und Sprachwissenschaft, Deutsch als Fremdsprache sowie Deutschlandstudien“. Die Auszeichnung, in Erinnerung an die Sprachforscher und Begründer der Germanistik Jakob und Wilhelm Grimm, ist mit 5.000 Euro dotiert und mit einem Forschungsaufenthalt an einer deutschen Hochschule verbunden. (Quelle: SZ vom 28. Juni 2006)
Die finanziellen Mittel des DAAD stammen überwiegend aus Zuwendungen des Auswärtigen Amtes, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Derzeitiger Präsident des DAAD ist der emeritierte Universitätsprofessor Dr. Theodor Berchem, ehemaliger Präsident der Universität Würzburg. Die Mitgliederversammlung des DDAAD hat Professor Stefan Hormuth am 26. Juni 2007 in Bonn zum neuen Präsidenten gewählt. Der Professor für Sozialpsychologie und Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen war von 2001 bis 2007 Vizepräsident für Internationale Angelegenheiten der Hochschulrektorenkonferenz. Er tritt im Januar 2008 die Nachfolge von Professor Theodor Berchem an, der dem DAAD seit 20 Jahren vorsteht.
Dem Vorstand gehören gewählte Rektoren oder Präsidenten und Studierendenvertreter sowie Leiter der Akademischen Auslandsämter der Mitgliedshochschulen an, außerdem ein Vertreter vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft. Vertreter der Bundesministerien und der anderen Mittlerorganisationen sind als Gäste kooptiert. Die Mitgliederversammlung tagt einmal im Jahr. Die Geschäftststelle des DAAD ist in der Bundesstadt Bonn angesiedelt. Der DAAD unterhält ein Büro in Berlin und zahlreiche Außenstellen und Informationszentren weltweit. Für 2000 galten folgende Zahlen: Haushaltsvolumen: 427,9 Millionen DM; Mitarbeiter: 468. Die Gesamtzahl der Geförderten lag bei 64.047, davon 25.596 Ausländer und 37.451 Deutsche.
Ausländische Studierende mit DAAD-Stipendium werden in Deutschland von ehemaligen deutschen DAAD-Stipendiaten betreut, die im DAAD Freundeskreis e.V. zusammengeschlossen sind. Der Freundeskreis wurde 1981 gegründet und hat bundesweit ca. 1500 Mitglieder. In vielen Universitätsstädten gibt es Regionalgruppen, welche die Betreuung der ausländischen Stipendiaten organisieren.
Ausländische DAAD-Freundeskreise gibt es in vielen Ländern.
Der DAAD verwendet beide Namensversionen - "Deutscher Akademischer Austauschdienst" und "Deutscher Akademischer Austausch Dienst", dazu das Akronym DAAD. Auf den Zusatz e.V. wird im allgemeinen verzichtet. In rechtsverbindlichen Schreiben wird die satzungsmäßig korrekte Form "Austauschdienst" mit dem Zusatz "e.V." verwendet. In anderen Fällen kommt nach Auffassung der Geschäftsleitung des DAAD dessen Dienstleistungscharakter nicht hinreichend zur Geltung. Deshalb wurde entschieden, in Publikationen den Dienstleistungscharakter dadurch deutlicher zu unterstreichen, dass der Wortteil "Dienst" als eigenständiges Wort geschrieben wird, wobei den handelnden Personen bewusst ist, dass dies weder mit der satzungsmäßigen Benennung noch mit den Regeln der deutschen Sprache in Einklang steht.
Brockhaus-1837: Deutscher Orden
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DamenConvLex-1834: Maximilian I., deutscher Kaiser · Joseph II., deutscher Kaiser · Friedrich II., deutscher Kaiser
Goetzinger-1885: Cato, deutscher
Herder-1854: Russisch-deutscher Krieg 1812–15 · Deutscher Orden
Meyers-1905: Schutzverein, akademischer · Turnbund, akademischer · Akademischer Turnverein · Deutscher Innungstag · Deutscher Kaffee · Deutscher Hilfsverein in Paris · Deutscher Handelsverein · Deutscher Herrenorden · Deutscher Kaiser · Deutscher Krieg von 1866 · Allgemeiner Deutscher Schulverein · Deutscher König · Deutscher Klub · Deutscher Kolonialverein · Deutscher Handelstag · Buchgewerbeverein, Deutscher · Bühnenverein, Deutscher · Bund, Deutscher · Allgemeiner Deutscher Sprachverein · Bertram, deutscher · Brauerbund, Deutscher · Deutscher Buchgewerbeverein · Deutscher Bund · Deutscher Flottenverein · Deutscher Befreiungskrieg · Deutscher Buchdruckerverband · Deutscher Buchdruckerverein