Diabolus

Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf bitte mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.


Diabolus ist der deutsche Titel des Erstlingswerks von Dan Brown (englischer Originaltitel: Digital Fortress, 1998). Der Roman ist am 21. Februar 2005 in deutscher Übersetzung erschienen.

Handlung

Sevilla, Spanien, der Ex-Kryptograph der NSA Ensei Tankado liegt im Sterben. Er versucht einen goldenen Ring, den er am Finger trägt, loszuwerden.

Susan Fletcher träumt davon mit David Becker, in ihrem Liebligs Hotel in Stone Manor, im Bett zu liegen. Das Telefon klingelt, Becker geht ran und teilt Susan mit, dass er weg muss. David will sie vom Flieger aus anrufen. Kurz danach ruft Strathmore an, es gibt einen Notfall in der Kryptographieabteilung der NSA. Susan fährt hin, passiert die Sicherheitskontrollen und suchte Commander Strathmore. Sie sieht den TRANSLTR4. Die eingegebenen Codes gehen folgenden Weg: Code → Gaunletfilter5 → TRANSLTR → Ausdruck, Datenbank. Susan, die allein in der Kryptokuppel steht, kann keinen weiter entdecken. Susan läuft zu Strathmores Büro und sucht ihn. Sie ist eine der fähigsten Mitarbeiterinnen der NSA.

Niemand Außenstehendes weiß, dass die NSA den TRANSLTR hat, außer die EFF, sie wollen, dass die NSA öffentlich zugibt, dass es eine Superdechiffriermaschine gibt. Susan hat Strathmore gefunden und fragt ihn, wo der Schuh drückt. Er zeigt auf den Bildschirm des TRANSLTR’s. Er sitzt schon seit 15 Stunden an ein und demselben Code. Alle Diagnoseprogramme haben nichts ergeben und durch den Gaunletfilter hat er es wohl auch geschafft. Strathmore befürchtet das schlimmste, ein undechiffrierbarer Code, was mathematisch eigentlich unmöglich ist. Der Algorithmus ist mit sich selbst dechiffriert, eine endlose Programmschleife entsteht. Tankado hat gekündigt, weil er den TRANSLTR als Verletzung der Menschen- und Bürgerrechte angesehen hat. Die NSA hat Angst, dass Tankado seinen Algorithmus auf den Markt bringt. Susan weiß nur noch nicht, dass er tot ist. Sie wissen alle, dass Tankado einen Komplizen hat: N- Dakota. Er will den Code auf den Markt bringen, wenn Tankado stirbt. Tankado hat Diabolus auf einer Webseite im Internet gestellt, gut ist nur, dass man den Key braucht, um sie zu öffnen. Tankado hatte erst letzten Monat mit Strathmore telefoniert, aber Strathmore nahm ihm nicht ab, dass er einen undechiffrierbaren Code hat. Tankado wollte den Key, an den Meistbietenden verkaufen. Susan schlägt Strathmore vor, mit Tankado Kontakt aufzunehmen, aber Strathmore winkt ab, er erzählt ihr von seinem Tod.

Währenddessen landet der Learjet 60 auf dem Flughafen in Sevilla. Er steigt aus und bekommt einen Umschlag mit 10.000 $ in die Hand gedrückt. Zur selben Zeit im Sys- Sec6- Abteilung und starrt verblüfft auf den Monitor des TRANSLTR’s, seine Diagnose: Viren. Zu seinem Erstaunen ist auch kein Systemtechniker vor Ort. Diese Abteilung muss immer mit einem Systemtechniker belegt sein. Er fragt sich nur wie der Code durch den Gaunletfilter kam.

Strathmore erzählte Susan derweil, das Tankado an einen Herzinfarkt gestorben ist. Die NSA steht trotzdem als Täter da. Susan findet was im Internet, eine E-Mail Adresse: NDAKOTA@ARA.ANON.ORG. Eine anonyme Adresse. Die Lösung: ein Tracer7. Strathmore erwähnt, dass David wegen Tankados Key nach Spanien musste. Susan ist richtig perplex. Sie explodiert förmlich, dann explodiert Strathmore, denn er hat 15 Stunden auf der Lauer gelegen, und gewartet, dass der TRANSLTR etwas ausspuckt. Zeitgleich steht Becker im Leicheschauhaus von Sevilla und sackt den Krempel von Tankado ein. Er fragt, ob das alles sei. Er wollte gerade gehen, da bemerkt er den Ringabdruck an einen Finger von Tankado. Parallel dazu steht der Firmenleiter der Numatech Firma in seinem Büro. Das Telefon klingelt. Eine amerikanisch klingende Stimme fragt ihn, ob er den Schlüssel für Diabolus kaufen will. Numataka weiß, dass es ein Trittbrettfahrer ist, er legt auf.

Inzwischen erzählt der zuständige Polizist David von einem Kanadier, der etwas von einem Ring geschwafelt hat, er dachte, der alte Knabe wäre verrückt gewesen.

Zeitgleich im Node 38 steht Susan und hinter ihr ein Ring aus 12 Computerterminals. Susan setzt sich an ihr Terminal, konfiguriert den Tracer und schickt ihn ab. Strathmore kommt zu ihr und erzählt, dass David angerufen hat und, dass es eine Verzögerung geben wird. Er sagt, dass ein Ring fehle und dass er den Zeugen suchen müsse. Inzwischen stellt Becker seine Uhr auf die Ortszeit um. Becker hat jetzt einen neuen Auftrag, er soll den Kanadier ausfindig machen. Der Kanadier muss in der Klinik auf der anderen Seite der Straße liegen. Numataka hat jetzt schon das 2. Mal mit der Stimme geredet. Sie sagt, dass Ensei Tankado schon eliminiert sei und der Ring geborgen. Wenn Numataka den Key erstmal hat, wird er ihn auf der ganzen Welt, in jeder Szene vertreiben.

Während sich Susan und Strathmore unterhalten, hämmert Phil Charturkian wie vom Blitz getroffen an der Glastür. Phil meint es sei ein Virus, doch Strathmore bestätigt ihm, dass alles in bester Ordnung sei. Numataka hat wieder die fremde Person am Apparat, sie sagt ihm, dass es bei der Schlüsselbeschaffung Probleme gibt. Dies ist für Numataka unakzeptabel. Numataka befiehlt, dass jeder der den Key zu Gesicht bekommt, eliminiert werden solle.

In der Zwischenzeit hat Becker den Kanadier gefunden. Sein Name ist Pierre Cloucharde. Er begriff erst nach einer Zeit, dass Becker nicht wegen seiner Kolumne da ist. Er sagt, dass der Tote ihn den Ring aufdrängeln wollte, er lehnte aber ab, aber ein dicker Deutscher und seine Prostituierte „Drewdrop“, hatten den Ring angenommen und waren verschwunden. Der Polizist, der den Kanadier zum Hotel zurückbringen wollte, fuhr zu schnell an und darum liegt Pierre jetzt im Hospital. Becker stürmt aus dem Krankenhaus raus und klappert sämtliche Bordelle ab und ruft sie an. Während Becker draußen rumläuft, kommt Hulohot in die Klinik und erschießt Cloucharde mit einer Pistole mit Schalldämpfer. Irgendetwas kommt ihn an „Drewdrop“ merkwürdig vor. Er erinnert sich, dass der Mann sagte, er beschäftige nur 2 rothaarige Mädchen, Immaculanta und Rocio. ROCIO, genau! Sie übersetzte ihren Namen in die einzige Sprache, in der sie sich verständigen konnten, Englisch. Rocio= Drewdrop= Tautropfen.

Zeitgleich im Node 3 wartet Susan auf ihren Tracer. Sie bekommt eine E-Mail. Diese ist leider nur von Greg Hale, der ein paar Terminals weiter arbeitete. Nur sie, Greg und Strathmore sind heute in der Krypto. Strathmore hatte ihn hier nicht herbestellt. Er wollte sie heute Abend zum Essen ausführen. Er liebt sie, aber sie ihn nicht. Greg will wissen, was sie gerade macht, sie sagt, es sei ein Diagnoseprogramm. Er weiß, dass sie lügt. Er kommt näher, sie will nicht, dass er den Tracer entdeckt und darum legt sie ihm den Finger auf die Brust, er tritt irritiert zurück.

Währenddessen erkundigt sich Becker, wo Rocio sei, er sagt sie sei im Alfonso XIII, einem noblem Hotel.

Strathmore kommt gerade von seinem Büro ins Node 3, er bemerkt Greg, aber lässt ihn zufrieden. Er will mit Susan draußen sprechen, sie tippt die Zeichenfolge ein, um ihren Computer auf Standby zu schalten. Da alle Keyboards gleich sind, hat er eine Automatik angebracht, die die ersten Zeichen speichert, diese muss er nur noch ablesen und kann auf jeden Terminal zugreifen. Bei Susans Terminal schaut er nur auf sein Karteikärtchen und tippt die Zeichenfolge ein. Er bricht den Tracer ab, tippt die Zeichenfolge erneut ein und geht zurück auf seinen Platz. Im Alfonso XIII angekommen, fragt Becker nach dem Zimmer, in dem der Deutsche und Rocio sich die Zeit vertreiben.

Im Node 3 begibt sich Susan auf ihren Arbeitsplatz und tippt ihren Zugriffscode ein. Währenddessen fragt sie Hale schadenfroh, was sie von einem undechiffrierbaren Code hält. Susan und Hale unterhalten sich gerade über die Staatssicherheit, dann gab er Tankados Lieblingsspruch wider: Quis custodiet ipsos custodes.

In Sevilla klopft Becker gerade an die Suite 301, der Deutsche macht auf und sie unterhalten sich. Doch der Deutsche will von ihm nichts wissen und schlägt ihm die Tür vor die Nase zu. Becker pocht erneut und bevor der Deutsche was sagen kann schreit er, dass er von der Polizei sei. Rocio weiß, dass der Mann nicht von der Touristenbehörde ist und er gesteht schließlich auf Spanisch, dass er von der US Regierung ist. Er will wissen, ob sie den Ring hat, aber den hatte sie schon verkauft und zwar an eine Punkerin mit rot- blau- weiß gestreiften Haaren, Totenkopfohrclips und ein T- Shirt mit der britischen Flagge. Er fragt, ob noch etwas an ihr markant war. Der Deutsche sagte: „Fuck off and die!“. Danach entschuldigt er sich für die Störung und der Deutsche sagte: „Keine Ursache“.

Susan geht an Hales Terminal, weil sie weiß, dass er an ihrem war. Er hatte nur die Helligkeit heruntergefahren. Sie gibt den Suchbegriff „Screenlock“ ein und es erscheinen 2 E-Mails. An: NDAKOTA@ARA.ANON.ORG, von: ET@DOSHISHA.EDU. Auf der Erste steht: Großer Durchbruch! Diabolus ist fast fertig. Das wird die NSA um Jahrzehnte zurückwerfen, und auf der Zweiten stand: Der rotierende Klartext funktioniert! Mutationsketten sind die Lösung. Das heißt also, dass Greg Hale North Dakota ist. Susan geht in die Küche, hat aber vergessen die Helligkeit an Hales Terminal wieder herunterzufahren.

Inzwischen sitzt Becker an der Bar. Er fragt den Barkeeper, ob es in Sevilla eine Bar für Punk- Rocker gibt, er weiß es nicht. Er trinkt darauf einen Preiselbeersaft mit einem ordentlichen Schuss Wodka. Greg Hale will zurück zu seinem Terminal, zum Glück hämmert Charturkian an die Scheibe, während er mit ihm spricht, fährt Susan die Helligkeit an seinem Computer runter. Sie will so schnell wie möglich nach Strathmore, um ihm zu sage, dass Greg North Dakota ist.

Zeitgleich verführt Rocio ihren Deutschen Freier. Auf einmal fließt Blut auf sie herab. Sie wird von ihm regelrecht erdrückt, dann sieht sie einen Blitz und dann gar nichts mehr.

Charturkian kommt auf Susan zu und versucht ihr zu erklären, dass der TRANSLTR einen Virus hat. Er sagt, dass ihm Strathmore am Arsch lecken könne. Strathmore steht oben, auf der Treppe, die zu seinem Büro führt und hört alles mit an. Er diskutiert mit ihm. Charturkian soll das Sys- Sec- Labor verlassen. Susan kommt immer noch nicht zu Wort, denn Strathmores Handy klingelt.

Währenddessen sitzt Hulohot in der Wäschekammer und schreibt seinem Auftraggeber eine Nachricht: Zielperson: Hans Huber – eliminiert, Zielperson: Rocio Eva Granada – eliminiert. Drei Etagen unter ihm, bezahlt Becker seine Zeche und geht seiner Wege, raus in die Nacht von Sevilla.

In der Mahagonietage neben der Kryptokuppel sitzt Chad Brinkerhof, der persönliche Referent des Direktors. Midge Milken, seine Analystin kommt rein und sagt ihm, dass Fontaine die zusammengestellten Zahlen sehen will, wenn er aus Südamerika zurückkommt. Sie legt ihm einen Stapel Ausdrucke auf den Tisch. Der erste ist die CRYPTO-KOSTEN/NUTZEN Rechnung. Er braucht nur die Durchschnittskosten pro Dechiffrierung zu errechnen. Er sieht am ende des Blattes eine komische Zahl: 999.999.999, er schreit nach Midge.

Phil Charturkian ärgert sich über Strathmore, er hat Angst, dass der Virus die Datenbank verseucht, er ruft Jabba an. Becker kommt betrübt aus der Kneipe. Er sieht einen Bus, in dem Punker mit den beschriebenen Merkmalen fahren. Er rennt dem Bus hinterher, er hat ihn erreicht. Der Bus fährt bis zur Endstation. Am Straßenrand steht Hulohot und schaut dem Bus hinterher.

Zu Charturkians Ärger, ist Jabbas Anschluss besetzt. Zur gleichen Zeit, kommt Midge wieder in Brinkerhofs Büro. Er fragt sie, was das für eine Zahl sei. Sie erklärt ihm, dass sich die DKD11 aus der Summe der Anwendungen, durch die Anzahl der Dechiffrierungen errechnet. Das weiß er ja. Und wenn die Anzahl der Dechiffrierungen 0 ist, dann nimmt der Betrag eine Unendliche Zahl an, in diesem Falle die 999.999.999. Auf dem nächsten Ausdruck, wird die Erläuterung von Midge bestätigt. Sie wollen Fontaine anrufen. Doch machen es nicht, weil sie selber herausfinden wollen, warum der TRANSLTR heute noch kein Code geknackt hat. Sie rufen Strathmore an, er sagte ihnen, dass alles ok sei, Midge fühlt, das da etwas im Busch ist.

Währenddessen geht Phil, unbefugt, in die Untermaschinerie des TRANSLTR’s. Greg beobachtet ihn. Er will auf jeden Fall verhindern, dass er den Notschalter betätigt. Jabbas Handy klingelt, es ist Midge, sie erzählte ihm, was los ist. Er denkt aber auch, wie Strathmore schon sagte, dass in ihren Daten der Wurm sei.

Inzwischen sucht Davis Becker in dem Club „der Hexer“, nach dem Mädchen, schwierig daran ist nur, dass alle die gleiche Haarfarbe haben. Susan ist auf der Toilette, sie vernimmt einen heftigen Wortwechsel, dann einen Schrei, dann fällt das Licht aus. Zeitgleich geht Becker raus auf den Hof der Bar. Dort sitzen ein paar Punker. Es gibt zuerst Streit mit der halben Portion „Two Tone“, der Becker wegen einer popligen Flasche beschimpfte, weil er sie auf den Boden stellte. Sie sagen ihm, das Mädchen was er sucht heißt Megan. Das ist die Freundin von einem Eduardo, eine sehr harten Typ. In der Mahagonietage bemerken Midge und Brinkerhof, dass die Kryptokuppel im Dunkeln liegt.

Rotes Streulicht fällt in der Kuppel herab. Im Dunst sehen die Beiden Charturkians verkohlte Leiche und daneben steht Greg Hale. Inzwischen fragt Becker Two Tone wo Megan sei. Sie ist auf dem Flughafen und will den Ring verkaufen um sich ein Ticket nach Connecticut zu kaufen. In einer viertel Stunde geht ihr Flug. Vorm Club steht ein Italiener mit seinem Motorrad. Becker kauft es ihm für 50.000 Peseten (400$) ab.

Susan und Strathmore wollen die Dechiffrierung von Diabolus abbrechen, damit endlich wieder Strom da ist, sie sagte ihm, dass Hale North Dakota sei. Sie sitzen im Gefängnis, Hale ist gefährlich und sie sitzen jetzt im Gefängnis, weil sich die Türen nicht öffnen. Hulohot erkundigt sich bei Two Tone wo Becker sei. Er sagt, er sei am Flughafen. Danach bricht Hulohot Two Tone das Genick. Jabba und Midge streiten sich und er sagt, dass in ihren Daten ein Fehler sei. Doch dann erinnert er sich, dass Strathmore Gaunlet auch umgehen kann.

Hale kann den Key auch in seinem Computer versteckt haben. Er will die Security noch nicht anrufen, weil alle Dinge, die mit Diabolus zu tun haben, getilgt werden sollen. Auf dem Flugplatz angekommen erkundigt er sich, ob der Flieger nach Connecticut schon losgeflogen sei. Er sagt seine Frau sei am Bord. Er sagte sie sei 15, FEHLER. Die Frau an der Auskunft bekommt einen falschen Eindruck und zieht die Jalousie runter. Im Node 3 steht Susan nun alleine. Greg kommt und umklammert sie. Sie stößt ihm den Ellenbogen vor die Nase. Er umklammert sie wieder. Er hält sie am Boden fest und sie wird ohnmächtig. Becker geht in die Toilette im Flughafengebäude. Dort sieht er eine adrett gekleidete Frau. Sie beschimpft ihn und er ging raus. Währenddessen machte Greg Susan weiß, dass Strathmore Charturkian umgebracht hatte. Sie glaubt ihm nicht. Als er sich ein Stück bewegt, tritt sie ihn in die Weichteile. Er krümmt sich am Boden. Mit einem Tisch schlägt sie die Glaswand ein und sucht Strathmore. Inzwischen gehen Chad und Midge in Fontaines Büro, unerlaubterweise. Sie drucken eine Liste aus. Auf der steht, dass Gaunlet die Datei 2 Mal abgewiesen hatte und Strathmore hatte Gaunlet trotzdem umgangen. Plötzlich kommt Fontaine rein. Sie dachten, dass er noch in Südamerika sei.

Becker steht im Aufenthaltsraum des Flughafens. Die junge Dame kommt raus. Sie fragt ihn, ob er ihr etwas Geld leihen könne. Er denkt, sie nimmt Drogen, aber die vermeintliche Fixstelle am Arm ist nur blauer Textmarker. Und ihre Augen sind so rot, weil sie geheult hat, weil sie ihren Flug verpasst hat. Etwas der Schrift auf dem Arm konnte man noch erkennen: „Fuck off and die“. Der Deutsche wollte ihn also nicht beleidigen, sondern helfen. Becker sagt, dass sie was hat, was er haben will. Sie denkt er will Sex, aber er meint den Ring. Sie sprüht ihm Pfefferspray in die Augen. Susan will gerade das Programm (und somit auch den TRANSLTR) abbrechen, aber Strathmore brüllt sie an, sie solle die Finger davon lassen. Er bedauert sofort seinen Ausbruch. Strathmore holt seine Beretta Halbautomatik aus einem Schubfach. Megan läuft raus und er ruft ihren Namen hinterher. Nach einer langen Weile kommt sie wieder. Sie fragt ihn, woher er ihren Namen kenne. Strathmore will, dass Susan ihm hilft, den Key zu finden, sie weigert sich zuerst, doch er kann sie noch überreden. Inzwischen beobachtet Hulohot das Geschehen im Flughafenaufenthaltsraum. Er bekommt etwas, was er sich an den Finger steckt und sie bekam viele schöne Geldscheine. Strathmore steigt mit seiner Beretta auf die Gittertreppe. Ein piepsen ertönt. Sein Pager ist es. Er verrät sie vielleicht. Derzeit fährt gerade ein Überwachungswagen der NSA durch Sevilla. Jabbas Handy klingelt, er tropft sich versehendlich Lötzinn auf die Hand, er geht nicht ran. Kurz darauf kam eine Durchsage. Auf der Treppe stehend, rumpelt Hale Strathmore um. Hale umklammert sie. Er will ihr das Genick brechen. Strathmore schmeißt seine Schuhe hoch (was Hale ja nicht weiß) und Hale dachte er sei oben. Als sich Hale umdreht, schießt Strathmore.

Becker kühlt sich die Augen, er sieht ihre Reisetasche vor der Toilette stehen. Er schaut rein und findet sie erschossen vor. Hinter ihm steht Hulohot. Becker rennt, was das Zeug hält, er setzt sich auf sein Motorrad und fährt, dicht gefolgt von dem Taxi mit Hulohot. Schüsse dreschen an ihm vorbei. Sein Learjet 60 muss noch im Hangar stehen, aber er fand den Hangar lehr vor, auf einer Ölspur rutschen sie. Das Taxi riss die eine Wand des Hangars ab und beide befinden sich jetzt im Freien. Becker fährt auf die Autobahn, eine wilde Verfolgungsjagd beginnt. Nur noch 2 Kilometer bis zur Ausfahrt zum Zentrum, er schafft es nicht. Er fährt die Böschung hinauf und auf die Ausfahrtsstrecke.

Jabba ist kaputt, er denkt Midge hätte die Durchsage gemacht, es ist aber Soschi. Sie sagt, dass irgendetwas faul hier ist. Als präzisierte ihre Aussage und kurz darauf flitz Jabba in Windeseile zur Datenbank. Greg Hale ist gefesselt. Währenddessen unterhalten sich Susan und Strathmore über den Key. Eine Alarmsirene ertönt, der TRANSLTR wird zu heiß. Susans Tracer meldet sich. NDAKOTA= ET@DOSHISHA.EDU. Klar, NDAKOTA ist ein Anagramm für TANKADO. Diabolus ist also ein Virus, sie hört gequälte Schreie von Strathmore. Ihm ist jetzt alles Klar, der TRANSLTR hat die Mutationsketten geknackt, der Virus ist freigesetzt worden. Die Datenbank ist davon auch betroffen. Strathmore kann den TRANSLTR nicht herunterfahren, ein Dateifenster zeigte sich jetzt: ABBRUCH NICHT MÖGLICH JETZT HILFT NUR NOCH DIE WAHRHEIT PRIVATE KEY EINGEBEN: ______ Tankado wollte, nachdem die NSA zugegeben hatte, dass sie den TRANSLTR besitzt, ihnen den Key geben, er hatte nur nicht mit seinem Tod gerechnet.

In der verwinkelten Innenstadt von Sevilla kann man nicht mit Autos fahren, Die Vespa hat kein Benzin mehr, nun müssen beide zu Fuß gehen. Hulohot hat Becker in die Sackgasse gedrängt, doch die Glocken läuten und alle kommen aus ihren Häusern und gehen zur Frühmesse, Becker wurde in die Kathedrale mit hineingedrängelt und Hulohot kommt hinterher. Strathmore schreibt einen Abschiedsbrief. Becker ist der Einzige, der nicht schwarz gekleidet ist, er ist eine leichte Beute. Der Gottesdienst ist zu Ende und alle wollen die Kommunion erhalten.

In der Kryptokuppel gibt es einen Schuss, Susan denkt, Strathmore hat Selbstmord begangen, aber war Hale. Hulohot dringt bis zum Khakijakett vor und erschießt ihn, er bemerkt erst später, dass es nicht Becker war. Becker rennt nämlich durch die Ankleide raus, auf den Turm von Giralda.

Strathmore will den Strom abstellen, doch sein Handy piepste. Numataka rief an. Er sagt ihm, dass Diabolus ein Virus sei. Becker hängt am Sims des Turmes. Hulohot ist ganz nach oben gerannt. Becker springt und fällt eine Wendel tiefer. Er rennt nach unten. Schüsse pfeifen ihn vorbei, ein Kerzenständer steht im Verbindungsraum. Er nimmt ihn und schlägt Hulohot damit. Hulohot fällt vom Turm runter und ist Tod. 2 Männer stiegen aus einem Wagen und schießen Becker nieder. Vor Inbetriebnahme des Generators muss Strathmore Charturkians Leiche entfernen. Strathmore liebt Susan und darum muss Becker für die Ehre, für das Vaterland und vor allem für die Liebe geopfert werden. Er geht zurück zu Susan. Licht ist wieder da. Susan sieht traurig aus. Sie liest die Meldungen auf Strathmores Pager von den eliminierten Personen, ganz zum Schluss steht Davids Name. Wieder Alarmgeheul, die ersten Prozessoren haben sich entzündet. Susan rennt in Strathmores Büro und bekommt eine Druckwelle ab. Strathmore verkohlt. Sie rennt zum Lift, sie weiß das Passwort nicht, es hat 5 Buchstaben. Sie erinnert sich, als Strathmore ihr seine Liebe gestand, sie tippt: S-U-S-A-N, die Tür öffnet sich. Sie landet sozusagen vor den Füßen von Brinkerhof und Fontaine. Jabba stellt fest, dass Diabolus kein Virus ist, sondern ein Wurm. Sie brauchten den Killcode. Der Wurm ist auf die Firewalls der Datenbank programmiert. Ihnen bleibt noch eine Stunde.

Sie reden. Jetzt bleiben nur noch 45 Minuten und die erste Firewall ist zerstört. Jabba verlangt, dass die Datenbank heruntergefahren werden soll, Fontaine sagt Nein! Auf der Videowand erscheint plötzlich ein Bild mit 2 Männern in einem Wagen. Sie haben Hulohot und David Becker. Hulohot ist tot, aber Davis Becker ist nur betäubt gewesen. Hulohot schrieb seine Nachricht zu früh. Becker liest vor, was auf den Ring steht. Das 2. Schutzschild ist zerstört. Sie gaben die Wörter ohne Leerzeichen ein: QUISCUSTODIETIPSOSCUSTODES.

Ein Textfeld erscheint: FALSCHE EINGABE; NUR ZIFFERN ZULÄSSIG Nun ist auch das 3. Schutzschild zerstört. Sie entdeckten Vierergruppen aus unbedeutenden Buchstaben. Sie stellen sie um und es entsteht folgender Text: PRIMUNTERSCHIED DER FUER HIROSHIMA UND NAGASAKI VERDERBLICHEN ELEMENTE. Noch 5 Minuten verblieben. In Hiroshima und Nagasaki wurde Uran verwendet. Aber einmal U- 235 und einmal U- 238. Jabba meint, dass das Atomgewicht der Unterschied sei, 10 Sekunden. Bei Becker geht ein Licht auf. U- 238 – U- 235= 3, 3 ist der Killcode. Nutzer können jetzt drauf zugreifen. 3 wird eingegeben,Code ist bestätigt. Sie haben nichts Nennenswertes herausbekommen. Jetzt bauen sich auch die Firewalls wieder auf.Alle fünf sind aufgebaut. Jetzt kann David nach Hause. Susan und David fahren in die Smokey Mountains. Numataka hat seinen einzigen Sohn im Stich gelassen, nun hat ihr Schicksal sie wieder vereint.

Grundthema

Das Grundthema von Diabolus ist die Frage nach der Datensicherheit in der modernen Welt und die schwierige Frage, wer überhaupt und zu welchem Zweck auf unsere Daten zugreifen dürfen sollte. Dieses Problem wird mit dem lateinischen Wahlspruch von Ensei Tankado Quis custodiet ipsos custodes ausgedrückt. Dieses Zitat bedeutet: „Wer überwacht die Wächter?“.

Wie für Dan Browns Bücher üblich werden verschiedene Personen in ihren Meinungen und Ansichten dargelegt, die verschiedene Seiten des Problems verkörpern. Diese Schreibart macht es schwer, ein schnelles und einseitiges Urteil zu fällen, obwohl die agierenden Personen dies in den meisten Fällen tun und ihre Meinungen meist vorbestimmt und unveränderlich sind. Gerade dadurch zeigen sich zwei deutliche Seiten, deren Ansichten in der Handlung aufeinandertreffen:

  • Strathmore, NSA, Susan: Der Zweck heiligt die Mittel. Die NSA ist durch ihre Aufgabe, den Staat zu schützen, befugt, jede verschickte Nachricht zu lesen und chiffrierte Nachrichten zu entschlüsseln. Durch den gewaltigen Vorteil, sämtliche kriminellen und terroristischen Aktivitäten zu verhindern, ist der Verlust der Privatsphäre zu entschuldigen. Commander Strathmore kämpft für eine gute Seite, und zwar für die Sicherheit des Landes, hat aber keinerlei Skrupel, für dieses Ziel Menschen zu belügen, zu hintergehen und schreckt sogar vor Mord nicht zurück.
  • Tankado, EFF, Greg: Die Privatsphäre des Menschen sollte unangetastet bleiben. Es ist das Recht jedes Menschen auf das Briefgeheimnis, dass er seine Nachrichten verschlüsseln und darauf vertrauen darf, dass diese nicht abgehört werden. Das Abfangen und Dechiffrieren von Nachrichten sollte wie das Abhören von Telefonaten nur per Gerichtsbeschluss möglich sein. Eine Regierung, die alle Nachrichten lesen kann, kann jegliche Opposition unterbinden. Der TRANSLTR, der die Entschlüsselung jeder Nachricht möglich macht, ist der Beginn des Überwachungsstaates, zumal Strathmore die Existenz dieses Computers geheimhält. Da die NSA ohne jegliche Beaufsichtigung handelt, hat sie die Möglichkeit zu willkürlichem Handeln.

Künstlerische Freiheit

Bemerkenswert ist, dass ein nicht entschlüsselbarer Code schon seit langem existiert - das sogenannte One-Time-Pad. Dan Brown verwechselt dazu ZIP, Diffie-Hellman und PGP mit Verschlüsselungsverfahren. Dazu erwähnt er das Gewicht der Enigma-Maschine – "the Nazis’ twelve-ton encryption beast" – mit zwölf Tonnen (statt 12 Kilogramm). Außerdem gibt er an, der erste Computer wäre 1944 von einem Amerikaner gebaut worden, dabei wurde der erste Computer 1941 von dem deutschen Konrad Zuse gebaut. Schlichtweg falsch hingegen ist die Aussage Browns, dass ein Formatieren der Festplatte sämtliche Dateien löschen würde, sodass diese nicht wiederhergestellt werden können (dabei wird beim Formatieren nur die Dateienstruktur gelöscht, die Daten sind alle noch da und können mit - frei verfügbarer - Spezialsoftware wiederhergestellt werden). Auch wird die Schlüssellänge von 64 Bits in dem Buch mit einem Passphrase von 64 Zeichen Länge gleichgesetzt – selbst wenn Schlüssellänge von Verschlüsselungsverfahren und Passphrase ein und dasselbe wären, so ist doch zumindest bei einer ISO-Kodierung der Passphrase nur 8 Zeichen lang.

Quelle:
Artikel Diabolus aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
Lizenz:
Kategorien:
Ähnliche Einträge in anderen Lexika
Werbung
Empfehlungen
Brown, Dan
12,00 €

Brown, Dan
19,90 €

Diabolus In Musica
19,99 €

Diabolus In Musica/Antoine Guerber
19,99 €

Antoine Guerber/Diabolus In Musica
19,99 €

Brown, Dan
12,99 €

Diabolus In Musica
19,99 €

Guerber/Diabolus In Musica
8,99 €

Antoine Guerber/Diabolus In Musica
19,99 €

Diabolus In Musica/Guerber/+
19,99 €

Brown, Dan
9,95 €
Bookmarks
delicious wong linkarena google
Sponsoren