Diastole

In der Diastole füllen sich die Kammern mit Blut.
In der Diastole füllen sich die Kammern mit Blut.

Die Diastole (griechisch διαστολή „die Ausdehnung“) ist die Entspannungs- und Füllungsphase des Herzens, im Gegensatz zur Systole, der Anspannungs- und Austreibungsphase.

Bei der Diastole erschlafft der Herzmuskel, auf dem EKG ist sie die Phase, die zwischen einer T-Welle (evtl. auch U-Welle) und der darauffolgenden P-Welle liegt.

Sie wird eingeteilt in die:

  • Entspannungsphase (der Zeitraum, in dem nach der Systole sowohl Taschen- als auch AV-Klappen geschlossen sind)
  • frühe Füllungsphase, die Herzkammern saugen Blut an (AV-Klappen geöffnet, Taschenklappen zu)
  • späte Füllungsphase, die Vorhöfe kontrahieren und „schieben“ so noch etwas Blut nach (hiernach beginnt die Anspannungsphase der Systole, in der wiederum alle Herzklappen geschlossen sind.)

Beachte: die Diastole des Vorhofes fällt in die Systole und frühe Diastole der Kammern.

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