| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Die Faust im Nacken |
| Originaltitel: | On the Waterfront |
| Produktionsland: | USA |
| Erscheinungsjahr: | 1954 |
| Länge (PAL-DVD): | 103 Minuten |
| Originalsprache: | Englisch |
| Altersfreigabe: | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie: | Elia Kazan |
| Drehbuch: | Malcolm Johnson Budd Schulberg |
| Produktion: | Sam Spiegel |
| Musik: | Leonard Bernstein |
| Kamera: | Boris Kaufman |
| Schnitt: | Gene Milford |
| Besetzung | |
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Die Faust im Nacken (On the Waterfront) ist ein US-amerikanischer Kinofilm von 1954. Er basiert auf dem gleichnamigen Roman von Budd Schulberg, der zusammen mit Malcolm Johnson auch das Drehbuch verfasste.
Inhaltsverzeichnis |
Thema des Films sind Probleme, die mit den Anfängen gewerkschaftlicher Organisation in den USA einhergingen, insbesondere Korruption innerhalb von Gewerkschaften.
Im Hafen von New York herrscht eine korrupte Gewerkschaft der Dockarbeiter, die von Johnny Friendly brutal geleitet wird. Die Hafenarbeiter müssen Mitglied dieser Gewerkschaft werden, um überhaupt Arbeit zu bekommen. Arbeiter, die sich gegen die üblen Methoden der Gewerkschaft auflehnen, werden rücksichtlos beseitigt.
Terry Maloy ist einer dieser Arbeiter. Sein smarter Bruder Charley dagegen ist der Rechtsanwalt der Gewerkschaft, wodurch Terry diverse Privilegien genießt, muss der Gewerkschaft allerdings auch gefällig sein. Unbewusst führt er den jungen Arbeiter Joey in eine tödliche Falle. Nach dem Mord an Joey lernt Terry dessen Schwester Edie kennen und verliebt sich in sie. Edie möchte gemeinsam mit Pater Berry die Schuldigen am Tode von Joey zur Strecke bringen. Terry befindet sich durch die Beziehung zu Edie plötzlich zwischen den Fronten. Es plagt ihn sein Gewissen, aber auch seine Sozialisierung, die es nicht erlaubt, mit der Polizei zusammen zu arbeiten.
Gewerkschaftsboss Friendly erfährt vom Vorhaben Terrys, vor Gericht gegen ihn auszusagen. Er fordert dessen Bruder Charley auf, Terry zurück auf die Linie der Gewerkschaft zu bringen oder ihn zu töten. Bei der Aussprache der Brüder bringt Charley es jedoch nicht fertig, seinen eigenen Bruder umzubringen. Als Terry wenig später seinen ermordeten Bruder findet, schwört er Rache. Pater Berry kann ihn jedoch davon überzeugen, das eine Aussage vor Gericht die effektivere Rache sei.
Nach der Aussage vor Gericht fühlt sich Terry als Verräter und wird von den Hafenarbeitern geschnitten. Als Terry dennoch am nächsten Tag zur Arbeit erscheint, kommt es zur Auseinandersetzung mit Friendly und seinen Leuten. Terry wird brutal zusammengeschlagen. Die Hafenarbeiter erkennen nun, dass Terry in ihrem Interesse gehandelt hat und schlagen sich auf seine Seite. Das Terrorregime der Gewerkschaft hat ein Ende.
Der Film gewann acht Oscars:
Darüber hinaus waren Lee J. Cobb, Karl Malden und Rod Steiger als beste Nebendarsteller nominiert, und Leonard Bernstein für die beste Filmmusik.
Der Film steht in dem National Film Registry der Vereinigten Staaten von Amerika als erhaltenswertes Kulturgut.
Weitere bekannte Gewerkschaftsfilme sind Norma Rae mit Sally Field, F.I.S.T. mit Sylvester Stallone, Silkwood mit Meryl Streep, Cher und Kurt Russell sowie Jimmy Hoffa mit Jack Nicholson und der Krimi Blue Collar mit Richard Pryor und Harvey Keitel.
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