Die Schlümpfe

Dieser Artikel behandelt Die Schlümpfe auf Basis der von Peyo entworfenen Original-Comicserie und deren französisch-belgische Kinoverfilmung aus dem Jahr 1976. Der Artikel Die Schlümpfe (Fernsehserie) behandelt die gleichnamige Fernsehserie und der mit ihr verbundenen „Schlumpflieder“

Die Schlümpfe (im belgischen Original: Les Schtroumpfs) sind Comicfiguren, die 1958 als weitere Charaktere der Comicserie Johann und Pfiffikus des Magazins Spirou entstanden sind und vom belgischen Zeichner „Peyo“ (Pierre Culliford, 1928–1992) entworfen wurden.

Die Bezeichnung Schtroumpfs ist eine Wortschöpfung: Als Peyo beim Essen nach Salz fragte, sagte er: „Passe-moi le... le... Schtroumpf“ anstelle von: „Passe-moi le sel.“ Der deutsche Name Schlümpfe stammt von Peter Wiechmann, einem Mitarbeiter des Kauka-Verlags, wo die Serie in den 60er Jahren zum ersten Mal auf deutsch erschien.

Inhaltsverzeichnis

„Johann und Pfiffikus“ und die Schlümpfe

Die Schlümpfe in Johan et Pirlouit

Peyo der vom Mittelalter sehr begeistert war, zeichnete einen wesentlich Anteil seiner Comic-Abenteuer mit dieser Epoche als Hintergrund. So entwarf er ab 1946 Geschichten um den Pagen Johan. Von Johan, zunächst blond gezeichnet, musste Peyo ab 1952 für eine Veröffentlichung im Magazin ’’Spirou’’ die Haarfarbe auf schwarz abändern. In einer anderen, 1952 gezeichneten, Geschichte dieses Pagen (La loutin des bois aux roches, Album ab 1954) tritt erstmals der kleine quirlige Pirlouit auf, welcher Johan von dann an treu zur Seite steht. Der blonde Pirlouit war Peyos Lieblingsfigur (Peyo 1990: Pirlouit était mon personnage préféré. J'aime bien les Schtroumpfs aussi mais mon préféré c'est quand même Pirlouit,[1]. Seither wird die Serie mit Johan et Pirlouit (Johann und Pfiffikus) identifiziert. Eine weitere immer wiederkehrende Figur ist der Zauberer Homnibus (ab ca. 1954). Ähnlich gestaltet, mit charakteristischem blauen Talar und langem weißen Bart ist der Zauberer Merlin im Film The sword in the stone (1963). In dem 1958 gezeichneten Abenteuer La flûte à six schtroumpfs (bei Spirou noch La flûte à six trous ) treten erstmals, in einer wichtigen Nebenrolle, Les Schtroumpfs (Die Schlümpfe) auf. Mit dramaturgisch ähnlicher Bedeutung sind die Schlümpfe auch in drei weiteren von Peyo gezeichneten Abenteuern über Johan et Pirlouit zu sehen.

Die Schlümpfe und die 16 Alben von Peyo

1959 schlug Spirou-Chefredakteuer Yvan Delporte dem Künstler Peyo vor, eine Kurzgeschichte ausschließlich mit Schlümpfen zu zeichnen (sh. L'incroyable saga des Schtroumpfs [2]). Die Publikationsform sollte ein „kleines Album“ (Mini-récit) für „kleine Leser“ sein. Peyo schätzte den Bedarf an Schlumpf-Geschichten nur für eine vorübergehende Mode ein. Schließlich widmete sich Peyo, wohl auch wegen der Resonanz der Leser, wesentlich stärker den Schlümpfen und gestaltete vorwiegend deren Abenteuer. Peyo gilt grundsätzlich als der Schöpfer der Schlümpfe, an den Geschichten arbeiten in Zeichnung und Text auch Yvan Delporte, Gos und andere mit.

Im verwunschenen Land der Schlümpfe gibt es zunächst nur einen Menschen, den Hexenmeister Gargamel und seinen Kater Azraël. Der Begriff Le pays maudit (dt bei Kauka: Verwunschenes Land) bleibt vorwiegend auf die Zeit vor 1962 beschränkt. In den Alben bis 1992 gilt das Schlumpfdorf als weit abgelegen und schwierig oder gar nicht erreichbar. Der Kontakt zur Außenwelt blieb daher auf einige wenige Menschen (Johan, Homnibus) beschränkt, was sich nach 1992 ändern sollte.

Um 1969 zeichnete Peyo das letzte Abenteuer mit Johan et Pirlouit (Le sortilège de Maltrochu). Das letzte Schlumpf-Abenteuer, an dem er noch mitarbeitete, kam in seinem Todesjahr, 1992, heraus. Seit seinem Tod werden beide Albenreihen sowie eine weitere von Peyo stammende, Benoît Brisefer (dt. der kleine Winni, Benni Bärenstark), von anderen Autoren fortgeführt. Der Sohn von Peyo, Thierry Culliford, schreibt seither einige der Texte zu den Schlumpf-Geschichten.

Die Schlümpfe und das Schlumpfdorf

Schlumpfdorf

Die Schlümpfe leben im Schlumpfdorf, im Verwunschenen Land. Der anfänglich kargen Darstellung (La Flûte à 6 schtroumpfs 1958, Le Pays maudit 1961) des Landes wich später Wald, dessen üppige Vegetation die Schlümpfe vor dem in der Nähe wohnenden Hexenmeister Gargamel schützt. Schlümpfe können sich nach Interesse oder Neigung (Quelle u.a. Les P'tits Schtroumpfs) ausleben. Aspekte der Zivilisation (Zahlungsmittel, Zeitungswesen, Gentechnik, Armut, Religion) sind bei ihnen unbekannt oder werden meist erfolglos ausprobiert. Manche Schlümpfe treten immer wieder auf (Brillenschlumpf, Witzboldschlumpf, Bastelschlumpf), andere treten nur für die Dauer einer Geschichte auf (Finanzschlumpf, Doktorschlumpf, Schtroumpf reporter), erkennen den Unsinn ihres Tuns und verschwinden wieder in ihre Anonymität (Szenarist Luc Parthoens, 2003: il s’agit toujours d’un des 100 Schtroumpfs de la communauté. Parce qu’ils constatent les effets pervers de leurs trouvailles, ces vedettes d’un album abandonnent leurs prétentions et retournent dans l’anonymat. ). Der Große Schlumpf hebt sich von den anderen Schlümpfen durch seine weiße Barttracht und seine rote Kleidung ab. Die anderen Schlümpfe sind bartlos und in den ersten Comic-Geschichten ausschließlich weiß und jeweils gleich gekleidet. Sie tragen stets eine phrygische Mütze. Zu Ausnahmen, wie dem Gärtnerschlumpf (Strohhut), dem Kochschlumpf (Kochmütze) oder dem Bastelschlumpf (Latzhose) kommt es erst später.

Wie auch immer man die Struktur in der Schlumpfpopulation auffassen mag: Sie sind fleißig und bauen Brücken und Staudämme. Die Schlümpfe bzw. der Große Schlumpf wissen, wie man Zauberflöten mit sechs Löchern herstellt. Der Große Schlumpf, aber auch Gargamel, sind fähige Alchemisten. Häufig ist es der Große Schlumpf, welcher sich sowohl Gargamel als auch dem außerhalb des verwunschenen Landes lebenden Zauberer Omnibus als der bessere Magier erweist. Zu Fehlversuchen und Laborexplosionen kommt es bei allen.

  • Politik: Die Comic-Abenteuer liefern durchaus einige Ansätze für politische Auslegungen oder Interpretationen, von den Autoren wurde bislang nichts davon bestätigt (sh. zugehör. Artikel auf Französisch sowie die Alben Le Schtroumpfissime (1964) und La Menace Schtroumpf (2000)).
  • Bei Kommunikation mit den Menschen, bei Reisen aus dem Verwunschenen Land hinaus oder zum Transportieren von Schlumpfbabys kommen den Schlümpfen Störche zu Hilfe.
  • Gebäude: In den ersten Geschichten gleichen die Behausungen der Schlümpfe ausgehöhlten Pilzen. Spätere Darstellungen lassen auf nachgebaute Pilze schließen.

Sprache der Schlümpfe

Schlumpfsprache (Le langage schtroumpf, gelegentlich auch Schlumpfensprache) nennt man die Redeweise der Schlümpfe. Um eine eigentliche fiktionale Sprache handelt es sich nicht, sondern nur um das Einfügen des Wortes "Schlumpf" anstelle des richtigen Wortes. Beispiele: Heute haben wir schlumpfiges Wetter, Die Schlumpf im Haus erspart den Zimmerschlumpf. Es werden auch bewusst komische Momente erzielt. So sagt etwa ein ansonsten unbekleideter Schlumpf, der sein Handtuch abgeben soll: Mais ... Grand Schtroumpf, on va voir mon schtroumpf (1968, Les Schtroumpfs et le Cracoucass; dt. etwa Aber Großer Schlumpf! Dann sieht man doch meinen Schlumpf!).

Die Schlumpfsprache kommt den sprachschöpferischen Neigungen junger Leser entgegen, die sich die Muttersprache durch den Schulunterricht gerade normativ erschließen müssen. Ähnlich wie selbst erfundene Geheimsprachen schafft sie ein Gruppengefühl und führt dazu, dass die Leser sich den Schlümpfen verbunden fühlen (schließlich sprechen sie ja die "Sprache" der Schlümpfe). In den Alben ist die Schlumpfsprache den Schlümpfen vorbehalten. Während daher die Kommunikation mit den Schlümpfen für die Menschen in den Comic-Geschichten oft recht schwierig ist, kann der außenstehende Leser eines Albums der Sprache oder den Geschehnissen meist leicht folgen.

Anzahl der Schlümpfe

Über die Anzahl der Schlümpfe divergieren die Darstellungen der Autoren und die Auffassungen der Leser. Während letztere auf vielen Netzseiten und Fandarstellungen dazu neigen, Schlümpfe akribisch zusammenzuzählen, was mit Oma Schlumpf, Opa Schlumpf (die in den 25 eigentlichen Comic-Alben nie aufgetreten sind), Schlumpfinchen, Sassette, Babyschlumpf und dem Wilden Schlumpf zu einer Anzahl von 106 führt, haben die Autoren keinen Zweifel daran gelassen, dass es für sie eine Gemeinschaft von 100 Schlümpfen ist (dokumentiert 1962 in Le centième Schtroumpf, 1964 in Le Schtroumpfissime, 1969 in Le cosmoschtroumpf, 1995 in Le Schtroumpfeur de Bijoux sowie in Luc Parthoens Interview von 2003 anlässlich der Albenherausgabe Le Schtroumpf Reporter). Aus Parthoens Interview geht auch die für die Dramaturgie bedeutende und notwendige Existenz anonymer Schlümpfe hervor.

Deutsche Übersetzungen und der erste Film

Die Schlümpfe im Kauka-Verlag

Rolf Kauka veröffentlichte 1968 in seinen Fix und Foxi-Heften erstmals Johan-Abenteuer in deutscher Sprache (auf Titelbildern von Der heitere Fridolin war sein Kopf bereits um 1960 zu sehen). Johan, Pirlouit und seine Ziege Biquette heißen bei Kauka Prinz Edelhart und Kukuruz (Rufname Kuckuck - selten) und Ricki. Die Schlümpfe gab es dann ab 1969. Kauka veröffentlichte deren Abenteuer als Fortsetzungsgeschichten in seinen Fix und Foxi-Heften, als Alben sowie umformatiert im Taschenbuchformat. Mit seinem Fix und Foxi super 35, Die große Schlumpf-Schau (1970), hat er 40 Seiten Schlumpf-Comic mit eigenen Zeichnungen (die nicht von Peyo stammen) in schlechter bzw. spürbar anderer Qualität um 4 Seiten gestreckt sowie eigene Titelbilder anfertigen lassen. Da Kauka bereits mehrere Schlumpf-Geschichten zur Verfügung hatte, benannte er sie in Geschichten, in denen sie bei Peyo noch namenlos waren. In Les schtroumpfs noirs beispielsweise erwischt der Große Schlumpf einen faulen Schlumpf, Kauka nannte den von dieser Geschichte an Gammelschlumpf. Bei Peyo und Delporte erhielt der mit Faulheit assoziierte Schlumpf erst in einem später gezeichneten Abenteuer seinen Namen.

Der Kinofilm von 1976, Die Schlümpfe und die Zauberflöte

Nach einem Versuch in Schwarz/Weiß, Anfang der Sechziger Jahre durch das Trickstudio Dupuis TVA, [3] (dt.) [4] (frz.), und nachdem mit Tintin (Tim und Struppi), Asterix und Lucky Luke bereits einige frankobelgische Comic-Serien verfilmt worden waren, kamen die Schlümpfe am 17. Dezember 1976 mit der Verfilmung ihrer Debüt-Geschichte, La flûte à six schtroumpfs, in die deutschen Kinos. Die im Comic enthaltene karge Darstellung des verwunschenen Landes der Schlümpfe erfolgt im Film viel bunter und auch umfangreicher. Im Gegensatz zum Comic bleiben im Film vier Schlümpfe während der Seereise und dem Endkampf gegen Mathieu Torchesac bei Johann. Im Comic verabschieden sich am Ende die Schlümpfe auf einem Feld, im Film findet diese Szene im Schloss statt. Kauka dürfte etwas Einfluss auf die deutsche Synchronfassung gehabt haben: Zu Beginn stellt sich Pirlouit als Erzähler mit seinem Kauka-Namen Kukuruz vor, während er im weiteren Verlauf des Films Pfiffikus heißt. Im Vorspann ist auch die Information "Die Schlümpfe schlumpfen jede Woche in Fix und Foxi" enthalten. Die Musik, mit Einsatz der Flöte, stammt von Michel Legrand. Einige andere Comic-Geschichten von Johan sind in der Fernsehserie enthalten, den Schlümpfen kommt dabei im Vergleich zu den entsprechenden Comic-Geschichten (falls sie dort überhaupt vorhanden sind) meist eine größere Rolle zu.

Ab November 1976 brachte der Kauka-Verleger Gevacur (Schweiz) vier Schlumpf-Alben heraus. Das zweite, Die Schlümpfe und die Zauberflöte (von 60 auf 56 Seiten gekürzt), erschien Anfang Januar 1977. Von einem deutschen Anbieter kam die DVD im Februar 2007 heraus (wahrsch. ohne frz. Tonspur).

Schlümpfe ab 1979, vorwiegend bei Bastei und Carlsen

Seit 1979 verlegt vorwiegend der Carlsen-Verlag Abenteuer mit den Schlümpfen (die deutsche Bezeichnung Schlümpfe konnte bei allen weiteren deutschen Verlegern beibehalten werden) und dem Pagen (Johann und Pfiffikus bei Carlsen) in deutscher Sprache. Die Schlumpf-Abenteuer kamen zunächst einmal vollständig und chronologisch heraus. Die Johan-Abenteuer mit Pirlouit wurden ebenfalls verlegt, allerdings nicht chronologisch.

Die ersten 13 regulären Bände, welche in der Aufmachung vorwiegend den französischen Alben entsprechen, erschienen chronologisch von 1979 -1989 bei Carlsen. Nachdem 1992 - 1995 einige weitere Bände im Bastei-Verlag erschienen, legt Carlsen seine Reihe seit 1996 neu auf, jedoch ab Band 11 mit anderem Inhalt.

1982-1984 erschien bei Carlsen zudem eine über Kioske vertriebene Schlumpf-Reihe (12 Ausgaben, ab Nr. 3 mit der Bezeichnung semic, jeweils 44 Seiten Comic) mit gelben Umschlägen, in denen das Material der normalen Ausgaben (tw. 60 Seiten Comic) in anderer Zusammenstellung nachgedruckt wurde.

Im Studio Peyo entstand außerdem eine Menge an Kurzgeschichten (8 oder 4 Seiten) sowie 200 Einseiter (Schtroumpferies), die in Deutschland im Magazin „Die Schlümpfe“ bei Bastei, 1991-2002, erschienen sind. Bastei verlegte weiters auch den klassischen Albenstoff. Im Gegensatz zu letzteren (Geschichten aus den ersten Schlumpf-Alben wurden mehr als ein halbes Dutzend mal auf deutsch verlegt) wurden die Kurzgeschichten und Schtroumpferies nur in dieser Form auf in deutscher Sprache heraus gebracht.

In der gut vertriebenen Reihe Klassiker der Comic-Literatur (ausgewählt vom F.A.Z.-Feuilleton/Frankfurter Allgemeine) beschäftigt sich der 2005 erschienene Band 14 mit den Schlümpfen. Neben einigen alten Abenteuern, die bereits von Kauka oder Carlsen verlegt wurden, enthält das Buch auch drei sonst kaum zugängliche Geschichten aus dem Jahr 2000. In der Übersetzung wurden teilweise die Benennungen aus der dt. Synchronfassung der Fernsehserie benützt. Ein redaktioneller Text, in dem das Schlumpfdorf mit Shangri-La oder Oz (Der Zauberer von Oz) verglichen wird und in welcher eine Fernsehserie, in der man mit Schlumpf beschimpft wird, genannt wird, enthält keine ins Detail gehende Informationen über die Schlümpfe, die ein Leser nicht auch aus den Geschichten, die im Buch enthalten sind, entnehmen kann. Für die im Jahr 2000 entstandenen Abenteuer wird der 1992 verstorbene Peyo als Szenarist und Zeichner genannt, die Geschichten enthalten die seit seinem Tod übliche (C)-Peyo-Signatur.

Die Fernsehserie

Siehe Hauptartikel Die Schlümpfe (Fernsehserie)

Ab 1981 wurden bei Hanna und Barbera die Schlümpfe für das Fernsehen aufbereitet. Neben über 400 Episoden mit Schlümpfen kamen auch noch die Geschichten mit Johan zum Zuge (18 Episoden, Johann und Peewit in Schlumpfhausen). Bei der deutschen Bearbeitung der US-Fernsehserie entstanden dann, bedingt durch kürzere Namen in der US-Version und die erwünschte Lippensynchronisation, kurze Namen für die kleinen Schlümpfe. Diese Namen finden bei den seltenen Übersetzungen außerhalb von Bastei oder Carlsen Verwendung.

Die Comic-Welt der Schlümpfe (seit 1958, 25 Alben, 5 Alben Schtroumpferies und viele weitere Kurzgeschichten) unterscheidet sich von den Darstellungen in der Fernsehserie (1981-1989, ca. 420 Folgen). Es kommt zu Nebenfiguren, wie etwa Rotznase (Bolvamel) oder der Hexe Hogatha, sowie Opa Schlumpf und Oma Schlumpf, welche nicht in den regulären Alben (Les Schroumpfs, Schtroumpferies), wohl aber in einigen Kurzgeschichten zu sehen sind. Opa Schlumpf ist in einer Comic-Geschichte von 2000 (bisher in keiner Albenreihe veröffentlicht; Sassette bringt ihm einen Babydrachen) zu sehen. Im Comic möchte Gargamel nur in seiner ersten Geschichte (Le voleur de Schtroumpfs) aus einem Schlumpf Gold machen, dieses Motiv wird im Comic nie wieder erwähnt.

Im Comic bleiben im französischen Original und der Carlsen-Übersetzung die Benennungen der Schlümpfe von der Fernsehserie unbeeinflusst. Grand Schtroumpf ist der Große Schlumpf, politische Auslegungen der in der deutschen Synchronfassung der Fernsehserie üblichen Bezeichnung Papa Schlumpf sind für den Comic und gegenüber den Autoren daher irrelevant.

Bibliographie

Alben (Dupuis u. Lombard in Belgien, Carlsen und Bastei)

Schlumpf-Auftritte in "Johann und Pfiffikus":
1960 9 La Flûte à 6 schtroumpfs Die Schlümpfe und die Zauberflöte (J&P 1)
1961 10 La Guerre des sept fontaines Der Streit um die sieben Quellen (J&P 2)
1964 12 Le Pays maudit Im verwünschten Land (J&P 4 / Alte Ausgabe: 3)
1970 13 Le Sortilège de Maltrochu Der Zauber von Schwarzenfels (J&P 5 / Alte Ausgabe: 4)
Die Schlümpfe:
1963 1 Les Schtroumpfs Noirs Blauschlümpfe und Schwarzschlümpfe (1)
1965 2 Le Schtroumpfissime Der König der Schlümpfe (2)
1967 3 La Schtrounpfette Schlumpfine (3)
1968 4 L'Oeuf et les Schtroumpfs Das Zauberei und die Schlümpfe (4)
1969 5 Les Schtroumpfs et le Cracoucass Die Schlümpfe und der Krakakas (5)
1970 6 Le Cosmoschtroumpf Der Astronautenschlumpf (6)
1971 7 L'Apprenti Schtroumpf Der Zauberschlumpf (7) eine Geschichte fehlt in der dt. Ausgabe!
1972 8 Histoires de Schtroumpfs Schlumpfige Geschichten (Einseiter. Teilweise in Album 9)
1972 9 Schtroumpf vert et vert Schtroumpf Rotschlümpfchen und Schlumpfkäppchen (8)
1976 10 La Soupe Aux Schtroumpfs Die Schlumpfsuppe (10)
1983 11 Les Schtroumpfs Olympiques Die Schlumpf-Olympiade (Alte Reihe 11)
1984 12 Le Bèbè Schtroumpf Das Schlumpfbaby (Alte Reihe 12/Neue Reihe 11)
1988 13 Les P'tits Schtroumpfs Die Minischlümpfe (Alte Reihe 13)
1990 14 L'Aéroschtroumpf (Mehrere Kurzgeschichten, teilweise in Bastei-Album 3)
1991 15 L'ètrange rèveil du Schtroumpf Paresseux (Mehrere Kurzgeschichten, teilweise in Bastei-Album 1 und 4)
1992 16 Le Schtroumpf Financier Der Finanzschlumpf (Neue Reihe 12, Bastei-Album 5)
Nach Peyos Tode entstandene Schlümpfe-Alben und Johann-Alben mit Schlümpfen:
1994 J+P 14 La horde du corbeau Der Rabe des Khans
1995 17 Le Schtroumpfeur de Bijoux Der Juwelenschlumpf (16, Bastei-Album 8)
1996 18 Docteur Schtroumpf Doktor Schlumpf (14)
1998 19 Le Schtroumpf Sauvage Der wilde Schlumpf (Neue Reihe 13)
2000 20 La Menage Schtroumpf Die Schlümpfe in Gefahr (15)
2002 21 On ne schtroumpfe pas le progrès
2003 22 Le Schtroumpf reporter
2005 23 Les Schtroumpfs joueurs
2006 24 Salade de Schtroumpfs

Liste der Comic-Geschichten, chronologisch geordnet, mit Kommentaren

Die meisten Geschichten aus der Zeit 1958-1988 sind entsprechend den Erstveröffentlichungen im Magazin Spirou angeführt, die jüngeren anhand der Alben. Die Albennummer entspricht der Originalausgabe der Alben bei Dupuis (später: Lombard), welche in Nummerierung und Inhalt mit der ersten Carlsen-Ausgabe (1979 bis ca. 1992) großteils identisch ist. Deutsche Benennungen sind von Kauka oder Carlsen übernommen. Die Jahreszahl einer einzelnen Geschichte bezieht sich auf die französische Erstveröffentlichung (üblicherweise im Spirou).

Les Schtroumpfs noirs, Le voleur de schtroumpfs, L'oeuf et les schtroumpfs, Le faux schtroumpf, La faim des Schtroumpfs Dupuis und Le centième schtroumpf erschienen 1959-1962 als Mini-récits (vier Streifen je Seite) und wurden für die Alben ab ca. 1963 unter Beibehaltung der Szenarios in einem Albenformat mit fünf Streifen je Seite neu gezeichnet. Die Dialoge wurden dabei kaum geändert, vereinzelt kamen weitere Zeichnungen hinzu oder weg. Üblicherweise wird die Albenversion vertrieben.

Bei den Kommentaren werden in knapper Form jene Aspekte dargestellt, welche immer wieder Stoff zu Fragen oder Diskussionen liefern. Andere interssante Details sind auch erwähnt. Die Blatt-Bezeichnungen beziehen sich auf die im Comic-Streifen angebrachten Blattnummern (nicht die Albenseite). Bei besonders heiklen oder interessanten Fragestellungen (Erschaffung von La Schtroumpfette oder die Eintragung über Schlümpfe in Gargamels Buch...) ist der Originaltext angeführt, in solchen Detailfragen ist leider keine der Übersetzungen verlässlich.

Zeichner und Texter In den ersten vier Alben sind Peyo (1928-1992) und Delporte Yvan Delporte (geb. 1928) als Szenaristen angegeben. In der Zeitschrift Spirou ist bei einigen nur Peyo als Verfasser angegeben. Ab Album 5 sind die Verfasser entsprechend den Innenseiten der Alben angegeben. Gos (Roland Goossens, geb. 1937) arbeitete an einigen Alben mit Peyo. Seit Le Schtroumpf Financier (1992, Album 16) werden Zeichner und Texter genauer angegeben. Seit diesem Album arbeiten auch Peyos Sohn Thierry Culliford (geb. 1955), sowie Luc Parthoens und Alain Maury (Alben 16-21) mit. Ab Album 16 wird immer dieselbe Unterschrift von Peyo abgedruckt, ab Album 17 ist sie zusätzlich mit einem vorstehenden (C) versehen (und somit nicht mehr als unmittelbare Signatur des Künstlers an seiner Zeichnung aufzufassen).

Seit Peyos Tod erscheinen in der Albenreihe (Les Schtroumpfs, 25 Alben bis 2007) nur mehr lange Geschichten (meist 44 Blatt). Einseiter sind in der Albenreihe Schtroumpferies (5 Alben von 1994 bis 2001, als Urhebervermerk ist nur Peyo bzw. © Peyo angeführt) verlegt werden. Beide Reihen erscheinen auf Französisch bei Lombard und werden laufend nachgedruckt, hinsichtlich dieser Alben ist die nachstehende Bibliographie vollständig. Weitere Kurzgeschichten (4 Seiten, 8 Seiten) werden auf unterschiedliche Art publiziert.

Auf Deutsch erscheint derzeit ein Teil des klassischen Albenstoffs bei Carlsen. Schtroumpferies (als Schlumpfereien) und Kurzgeschichten wurden auf Deutsch bisher nur von Bastei in Magazinen und Alben vorwiegend in den Neunziger Jahren herausgegeben.

1958 La flûte à six schtroumpfs (Peyo; 1960 Johan et Pirlouit 9 bei Dupuis; Die Schlümpfe und die Zauberflöte; 1969 in Fix und Foxi, 1976 Album 2 bei Gevacur, 1979 und 1994 bei Carlsen). Inhalt: Pirlouit findet eine Zauberflöte, welche ihm vom üblen Mathieu Torchesac (Kauka-Ü: Matthias Munkelsack, sonst: Bruno Böse) für unliebsame Zwecke geklaut wird. Um größeres Unheil zu verhindern, werden Johann und Pirlouit von Homnibus (Kauka: Homunkulus, ab 1976: Omnibus) in das verwunschene Land der Schlümpfe versetzt, wo ihnen eine zweite Flöte hergestellt wird. Bemerkungen: Der ursprüngliche Titel lautete La flûte à six trous . Kauka verlegte die Geschichte 1969 in Fix und Foxi in Fortsetzungen unter dem Titel Die Schlümpfe und die Zauberflöte, der Titel wurde für die deutsche Synchronfassung des Films und allen anderen deutschen Albenausgaben beibehalten. (*) In La flûte à six schtroumpfs , La guerre des sept fontaines und den Mini-récits sind die Schlümpfe etwas länger und weniger mollig. Weiters haben sie noch fünf Finger an einer Hand. Zwischen den ganz unterschiedlich gestalteten Schlumpfhäusern aus Pilzen befinden sich auch noch vereinzelt unbearbeitete Pilze. Die Gestalt der Häuser bleibt so, allerdings bauen sie die Schlümpfe in späteren Geschichten doch aus Stein und Holz. Alter der Schlümpfe: Diese Frage hat Peyo bereits in diesem Abenteuer klar beantwortet: Die Schlümpfe werden sehr alt. Der Große Schlumpf ist mit 542 Jahren im besten Alter, der 542. Jahrestag seines Geburtstages wird in Le schtroumpf bricoleur (1982) gefeiert, danach lautet sein Alter 543 (Le Schtroumpfeur de Bijoux, 1995). Schlümpfe um die 100 werden als kecke Jugendliche aufgefasst. Schlumpfinchen (1966) wird von einem Schlumpf auf ein Alter von 130 Jahren geschätzt. Le Grand Schtroumpf (Großer Schlumpf): Der Große Schlumpf spricht im ersten Dialog mit Johann und Pirlouit die Menschensprache. In der Kauka-Übersetzung bleibt das so, allerdings wird zwischen den Formulierungen gelegentlich -schlumpfschlumpf- zusätzlich eingefügt. (*) In der ersten Begegnung mit Johann trägt der Große Schlumpf ein Zepter. Weiterhin wirkt er in dieser Geschichte rasch grantig und leicht erregbar (etwa wenn er die jungen Schlümpfe vom Pilz herunter jagt). Johann muss sogar den Streit zwischen dem Großen Schlumpf und Pirlouit schlichten. 1959, in Les Schtroumpfs noirs, scheint dieses Verhalten, wenn er zu Beginn den faulen Schlumpf zur Arbeit schickt, in der Zeichnung schon etwas weniger stark ausgeprägt. In den späteren Abenteuern wird er wesentlich besonnener gezeigt (beispielsweise reagiert er viel ruhiger, wenn er 1964 in Le Schtroumpfissime das zerstörte Schlumpfdorf sieht. Über die Kindheit vom Großen Schlumpf existieren Hinweise: In Les Schtroumpfs noirs (1959) wird erwähnt, dass er, blutjung mit 100, schon mit der ansteckenden Mücke zu tun hatte. In Schtroumpferies 5 (2001) wird sein fünfter Geburtstag erwähnt. (*) Das verwunschene Land der Schlümpfe gilt für Menschen unerreichbar, die Schlümpfe legen den Weg dorthin mit Störchen zurück. (*) Sprache der Schlümpfe: Schließlich glaubt Pirlouit, dass er die Sprache und eine mögliche Übersetzung durchschaut hat: „Le langage schtroumpf! C'est enfantin! Il suffit de remplacer les noms par ‚schtroumpf‘ et les verbes par schtroumpfer!“(bei Kauka, 1969, wurde die Formulierung so übersetzt: "Die Schlumpfsprache! Ist kinderleicht! Man ersetzt nur alle Wörter durch "Schlumpf" ".

1959 La guerre des sept fontaines (Peyo; 1961 Johan et Pirlouit 10 bei Dupuis; 1979 und 1994 bei Carlsen Der Streit um die sieben Quellen). Inhalt: Johann und Pirlouit wollen einem verstorbenen Adeligen helfen, der als Geist sein Unwesen treiben muss. Bei der Zauberin Rachel treffen sie neuerlich auf die Schlümpfe, mit deren Hilfe sie im vertrockneten Land des Adeligen wieder die Quellen sprudeln lassen. Bemerkungen: Titel bei Spirou: Les sept fontaines. Die Schlümpfe treten im Reich der Menschen kurz auf, ihr verwunschenes Land ist in diesem Abenteuer nicht zu sehen.

1959 Les Schtroumpfs noirs (Mini-récit; von Peyo; Szenario: Delporte). Inhalt: Ein Schlumpf wird, von der gefährlichen Mücke Bzz (La mouche Bzz) gestochen, anschließend aggresiv, böse und schwarz. Diese Krankheit kann durch Biss in den Schwanz an andere Schlümpfe übertragen werden. Der Große Schlumpf, der vor langer Zeit, im Alter von 100 Jahren, mit der Krankheit konfrontiert war, versucht ein Gegenmittel zu finden. Bemerkungen: Nur im Mini-récit trifft der Schlumpf, welcher vom Großen Schlumpf auf die Suche nach dem abgängigen Kameraden geschickt wird, unmittelbar auf diesen und erhält von ihm einen Schlag ins Gesicht. Brillenschlumpf und Witzboldschlumpf sind im Comic von 1959 nicht zu sehen. In dieser ersten eigentlichen Schlumpf-Geschichte werden die Schlümpfe als Bewohner des verwunschen Landes, mit Bezug zu Johan und Pirlouit, mit der Farbe blau und ihrer eigenen Sprache, vorgestellt ( Paut-être connaissez-vous déjà les „Schtroumpfs“, ces petits habitants du pays maudit, que Johan et Pirlouit ont reccontré s au cours d’une de leutrs aventures „La flûte à six schtroumpfs“. / Outre leur petite taille et leur couleur bleue, ils on tun langage bien particulier. Ils parlent „Schtroumpf“). Schtroumpf bêta (Dummschlumpf). Der Schlumpf, der alles verwechselt, ist bereits in dieser Geschichte zu sehen. Später erhält er seinen Namen Beta Schtroumpf. Er ist auch der einzige, der vor 1992 in einem Johan-Abenteuer auftritt (in Le pays maudit verwechselt er etwas). Bemerkenswert ist er in Le jardin des Schtroumpfs (1982) zu sehen. Schtroumpf Grognon (Miesepeterschlumpf): Der Schlumpf der von der Mücke gestochen wird, trägt zunächst Charakterzüge vom Schtroumpf Grognon und etwas stärker vom Schtroumpf Paresseux. In L’oeuf et les Schtroumpfs (1960) zeigt dieser Schlumpf eindeutig und ausgiebig das typische Verhalten des Grognon, was die anderen Schlümpfe auf den Mückenstich zurückführen. Den Namen Schtroumpf Grognon erhält er erst 1962 in Le centième Schtroumpf . Die Kauka-Übersetzer haben ihm in Die schwarzen Schlümpfe (1969) den deutschen Namen für den Schtroumpf Paresseux, Gammelschlumpf, gegeben. Im Vordergrund steht Grognon 1984 in Le bébé Schtroumpf, zwischen ihm und dem Baby entsteht eine ungewöhnlich besondere Bindung. (*)Das Gegenmittel heißt in der Originalfassung Fleur de tubéreuse. In der letzten Zeichnung besteht das Schlumpfdorf aus 14 Häusern (21 in der Albenversion) und der Ruine des Labors vom Großen Schlumpf im Zentrum. (*) Nur in dieser Geschichte sind Schlumpfköpfe ohne Mütze zu sehen: Einem Gefangenen schwarzen Schlumpf wird die Mütze abgenommen, um seinen Kopf mit einer Salbe zu behandeln (Blatt 10 in der Albenversion). Weiters ist noch gegen Ende der Geschichte der Große Schlumpf, als Schwarzer, ohne Mütze zu sehen (Blatt 10 und 19 in der Albenversion). Höchstwahrscheinlich besitzen die Schlümpfe eine Glatze. In allen späteren Geschichten ist das Abnehmen der Mütze ein Tabu. Gelegentlich sind später zwar schwebende Mützen zu sehen, den zugehörigen Schlumpfkopf eines zumeist fallenden Schlumpfs muss man sich außerhalb des Bildes denken. (sh. auch Le Schtroumpfeur de Bijoux, 1995).

1959 Le voleur de Schtroumpfs (Peyo und Delporte; Mini-récit; Die Mini-récits von Les Schtroumpfs noirs und Le voleur de Schtroumpfs wurden 2004 in einer Sonderauflage von Niffle neu heraus gebracht) Inhalt: Hexenmeister Gargamel will wertlose Metalle in Gold verwandeln und braucht für die Rezeptur einen Schlumpf. Da Gargamel die Schlümpfe noch nicht kennt, sieht er in einem seiner Bücher nach. So erfährt er vom Verwunschenen Land und wo die Schlümpfe noch zu finden sind, deren Sprache und deren Lieblingsspeise Sarsepareille Schtrou ... Schtroumpf ... Ah! Voila! Sorte de petit génie habitant le pays maudit, mais que l'on rencontre parfois dans nos régions. Le schtroumpfs ont un langage spécial: Ils parlent schtroumpf. Ils sont, dit-on, très friands d'uneplante appelée: Salsepareille). Nachdem Gargamel Fallen aufgestellt hat, tappt ihm einer von zwei Schlümpfen, die sich auf der Suche nach Nüssen befinden, hinein. Der andere Schlumpf alarmiert alle übrigen, um den Gefangenen zu befreien. Bemerkungen: Der “andere Schlumpf“ zeigt bereits ein typisch neunmalkluges Verhalten, ist aber im Mini-récit ohne Brille zu sehen und wird erst in der Albenversion von ca. 1963 zum Brillenschlumpf. Sonst ragen durch ihr Benehmen nur der Große Schlumpf und der Dummschlumpf aus der Anonymität hervor. (*) In diesem Mini-récit sind die Schlümpfe abwechselnd mit vier oder fünf Fingern gezeichnet.(*) Im Mini-récit dokumentieren ein innerer Monolog des Gefangenen und der Aufruf des Großen Schlumpfs zur Rückkehr ("Je ne reverrai plus jamais le schtroumpf maudit" sowie "Ouf! En route pour le schtroumpf maudit"), dass sich Gargamels Behausung außerhalb des verwunschenen Landes befindet. Für das Album wurde die erste Bemerkung über die Topologie geändert (Je ne reverrai plus jamais mon village schtroumpf., Kauka-Übersetzung v. 1969 Nie mehr werd’ ich Schlumpfdorf wieder sehen.), die andere gestrichen. Offenbar waren die Szenaristen doch an einer Darstellung interessiert, welche Gargamel als Bewohner des Verwunschenen Landes suggeriert. Diese Idee verträgt sich auch besser mit den Inhalten aus Le pays maudit. Gargamel: In dieser Geschichte begegnen die Schlümpfe zum ersten Mal Gargamel und seinem Kater Azraël. Gargamels Rachemotiv kommt erst am Ende auf, seine Rache äußert sich in späteren Comic-Abenteuern ganz unterschiedlich. (*) Bei Deutungen, die sich gewaltig von den Intentionen der Autoren unterscheiden, wird immer wieder angeführt, dass Gargamel die Schlümpfe essen oder aus ihnen Gold machen will. Nun: Die Goldrezeptur, für die ein Schlumpf nötig ist, wird im Comic nie wieder erwähnt. Ans Essen von Schlümpfen denkt Gargamel selten, im Gegenteil: Gargamel, welcher sehr wohl subtile Rachegedanken hegt, behindert seinen Kater Azraël wiederholt daran, die Schlumpfe rasch aufzufressen. Azraël: Dem Kater fehlt grundsätzlich ein Teil seines rechten Ohrläppchens. Allerdings sind in Le voleur de Schtroumpfs sowohl im Mini-récit als auch im Album die Ohren in einigen Zeichnungen vollständig abgebildet. Azraël kommuniziert mit Maunzen, gelegentlich nimmt man auch an seinen Vorstellungen in Form von Schlumpfbildern teil. Nur in Les farces du Schtroumpf farceur, ca. 1990, ist ein kurzer innerer Monolog nachzulesen.

1960 L’oeuf et les Schtroumpfs (Peyo; nach dem Mini-récit von 1960 für Spirou und die Albenveröffentlichung ca. 1966 neu gezeichnet; 1968 Album 4 bei Dupuis; 1970 in einem FF-Sommer-Sonderheft und 1972 im FF-Album 7 Die Schlümpfe und das Kuckucksei; 1979 und 1997 bei Carlsen Das Zauberei und die Schlümpfe). Inhalt: Die Schlümpfe finden ein Zauberei und entdecken, dass es Wünsche erfüllt. Bemerkungen: FF-Album 7 hat den Sammeltitel Schlumpfonie. Zwei Schlümpfe finden einen Hühnerstall, es gibt also – von Gargamel abgesehen – noch weitere Hinweise auf frühere oder gegenwärtige nicht von den Schlümpfen stammende Besiedelungen im verwunschenen Land (In Les Schtroumpfs et le Cracoucass, 1968, finden die Schlümpfe in einem verlassenen Wachturm Schutz).

1961 Le faux Schtroumpf (Peyo; nach dem Mini-récit von 1961 für Spirou und die Albenveröffentlichung ca. 1967 neu gezeichnet; 1968 in Album 4 bei Dupuis; Der falsche Schlumpf; 1970 in Fix und Foxi; 1979 und 1997 Carlsen). Inhalt: Gargamel mischt sich einen Trank, verwandelt sich in einen Schlumpf und gelangt ins Schlumpfdorf. Bemerkungen: Gargamels Verwandlung in einen Schlumpf geht in zweierlei Hinsicht knapp daneben: Er hat keinen Schwanz, und er ist nicht in der Lage, die Leibspeise Salsaparille zu genießen. Von den Schlümpfen wird Gargamel nach der Verwandlung nicht erkannt, offenbar gibt es anonyme Schlümpfe. Gegen Ende der Geschichte verpatzt Gargamel den Zaubertrank, so dass er nach der Rückwandlung vom Schlumpf in den Menschen die Größe der Schlümpfe und auch ihre Proportionen (größerer Kopf innerhalb der Gestalt) beibehält.

1961 La faim des Schtroumpfs (Peyo; nach dem Mini-récit von 1961 für die Albenveröffentlichung neu gezeichnet; 1967 in Album 3; 1970 in Fix und Foxi Die Schlümpfe in Not, auch ca. 1973 Der große Hunger; 1979 und 1996 Carlsen). Inhalt: Im Winter wird das Vorratslager der Schlümpfe beschädigt, die Vorräte unbrauchbar. Sie machen sich auf eine weite Reise, um zu neuen Nahrungsvorräten zu kommen. Bemerkungen: In dieser Geschichte treffen die Schlümpfe – allerdings weit vom Schlumpfdorf entfernt – auf eine fast verlassene Burg.

1961 Le pays maudit (Peyo; 1964 Johan et Pirlouit 12 bei Dupuis; 1969 in Fix und Foxi Das verwunschene Land; 1980 und 1995 bei Carlsen Das verwünschte Land). Inhalt: Ein Schlumpf gelangt über eine Gauklertruppe zu Johann und Pirlouit. Im Schlumpfdorf ist offenbar Schreckliches passiert: Omnibus ist zu krank, um sie dorthin zu versetzen. Johann, Pirlouit, der Schlumpf und der König machen sich auf den beschwerlichen Weg ins verwunschene Land. Bemerkungen: In dieser Geschichte wird u.a. dargestellt, wie schwierig das verwunschene Land der Schlümpfe für Menschen zu Fuß zu erreichen ist. Johann und seine Begleiter müssen dichte Wälder, gefährliche Sümpfe, eine heiße Wüste und Gebirgsgletscher zu Fuß überwinden. Zu Peyos Lebzeiten blieb es (deswegen) auch bei sehr wenigen Kontakten der Schlümpfe zu den Menschen. Peyo nützte in der Handlung dieser Geschichte auch den Umstand aus, dass die Sprache der Schlümpfe von den Menschen nicht so einfach verstanden wird. So berichtet ein Schlumpf Le grand schtroumpf a été schtroumpfé pas un vilain schtroumpf qui a und schtroumpf qui schtroumpfe du schtroumpf!, was hinsichtlich des schtroumpf qui schtroumpfe du schtroumpf (bei Kauka: Der Schlumpf mit dem Schlumpfeschlumpf) für längere Zeit zum Rätsel wird. Monulf und Drache Fafnir werden bei Kauka zu Fafnir und Drache Fauchi.

1962 Le centième Schtroumpf (Peyo, Delporte; nach dem Mini-récit von 1962 für die Albenveröffentlichung neu gezeichnet; 1968 in Album 4; Der hundertste Schlumpf; 1973 in Fix und Foxi; 1979 und 1996 bei Carlsen). Inhalt: Der Große Schlumpf stellt fest, dass zu einem Mondfest, das alle 654 Jahre stattfinden soll, genau 100 Schlümpfe nötig sind. Er findet nur 99, schließlich kommt der eitle Schtroumpf Coquet (Modeschlumpf) durch Blitzeinschlag in seinem neuen Spiegel zu einem lebendigen Spiegelbild. Bemerkungen: Der Modeschlumpf hat hier seinen ersten Auftritt, in den späteren Geschichten hat er meist einen kleinen Handspiegel bei sich oder eine Blume an der Mütze. Anzahl der Schlümpfe:Das Abenteuer legt klar, dass es zunächst 100 Schlümpfe geben soll. In der Geschichte um Schlumpfissimus (1964) wählen, bei Abwesenheit vom Großen Schlumpf, genau 99 Schlümpfe. In der 1969 gezeichneten Geschichte, Le cosmoschtroumpf erklärt der Weltraumschlumpf dem Magna Schlips ebenfalls, dass sie genau 100 Schlümpfe sind (das zu der Zeit schon bekannte Schlumpfinchen wird nicht berücksichtigt)! Beim Tanz sehen die 99 weiß gekleideten Schlümpfe alle gleich aus (abweichende Kleidung gibt es erst später). (*) Es gibt 100 Schlümpfe, jedoch kann man die Anzahl der Häuser im Schlumpfdorf auf etwa zwei Dutzend schätzen. Tatsächlich sieht es in einigen Zeichnungen aus Die Schlümpfe und die Zauberflöte (1958) so aus, als ob mehrere Schlümpfe ein Haus bewohnen. Auch 1988 sieht es so aus, als ob die drei Minischlümpfe mit der Raupe zusammen in einem Haus wohnen. Jedoch legt die 1966 gezeichnete Geschichte um Schlumpfinchen nahe, dass in jedem Haus nur ein Schlumpf wohnt.... Schtroumpf farceur (Witzboldschlumpf) ist erstmals mit den für ihn charakteristischen Knallgeschenken (exploschtroumpfs), mit denen er Schlümpfe und Menschen reinlegt zu sehen. Im Vordergrund steht er in Les farces du Schtroumpf farceur (1990) und 1995 in Le Schtroumpfeur de Bijoux Eine mögliche Erklärung darüber, wie man immer wieder auf seine Geschenke reinfallen kann, formuliert der Muskelschlumpf 2000 in La Menace Schtroumpf. Schtroumpf à lunettes (Brillenschlumpf, Le moralisateur). Er tritt erstmals mit Brille und seinem typisch neunmalklugen Verhalten auf. Politische Auslegungen über den Brillenschlumpf berufen sich ohne Quellenangabe auf seinen Intellekt, der nicht notwendig aus Besserwisserei folgt und weiterhin in den Comic-Geschichten selten zu beobachten ist. Außerdem wird er im Detail einmal ängstlich (Le Schtroumpf sauvage, 1998) und kindlich (Le Schtroumpf reporter, 2003; er ist der einzige, der in der Nacht einen Teddy-Bär bei sich hat) dargestellt. Sonst bleibt sein charakteristisches Benehmen auf Besserwisserei und Der Große Schlumpf sagt immer... beschränkt. Dem Ärger der übrigen Schlümpfe über sein Benehmen folgt in den älteren Alben eher Ignoranz oder Gewaltandrohung mit einem Hammer, in den jüngeren Comic werden die Drohungen häufiger auch umgesetzt (ähnlich dem Barden in Asterix). Grundsätzlich kommt ihm im Schlumpfdorf das Schul- und Unterrichtswesen zu. Wie der Großer Schlumpf besitzt er Bücher (1968, Pâques schtroumpfantes), er versucht dem Wilden Schlumpf die Sprache beizubringen (1998, Le Schtroumpf Sauvage), einmal hören ihm die Schlümpfe sogar zu (2001, Schtroumpferies 5). Davon abweichend scheint es in Schnitzeljagd mit Gurgelhals (1998), als ob Schlumpfinchen die Schule leitet und den Unterricht hält. Schtroumpf bricoleur (Bastelschlumpf) wird erstmals in dieser Geschichte erwähnt. Seine Bastelwerkstatt ist auch 1963 (Le schtroumpf volant) zu sehen. Ab 1982 trägt er eine Latzhose, die in einigen Geschichten noch weiß, ab 1992 immer dunkelblau ist. Seit dieser Zeit gehört auch ein, meist hinter das Ohrläppchen geklemmte, roter Bleistift zu seinem Erscheinungsbild. Mit seinen handwerklichen Fähigkeiten sowie seinem Werkzeug und seinen Erfindungen welche über das Niveau des Mittelalters der Menschenwelt weit hinausreichen, leistet er immer wieder brauchbare Beiträge, beispielsweise ein Schießgerät (Les Schtroumpfs et le Cracoucass, 1968), eine Wettermaschine (Le schtroumpfeur de pluie, 1969), Bohrmaschine ohne Strom (Le schtroumpf bricoleur, 1982), einen schlumpfähnlichen Roboter (Le schtroumpf robot, 1988), eine Eisenbahn (Le petit train des schtroumpfs, 1991), aufziehbare Automobile und Holzroboter (2002). Schtroumpf Parreseux (Gammelschlumpf) ist erstmals zu sehen. Er liegt gerne lächelnd, ev. auch schlafend, im Gras. Ab 2002 (Album 21) hat er ein Kopfpolster dabei. Schtroumpf gourmand (Leckerschlumpf) Er ist üblicherweise beim Verzehr von Naschereinen oder Salsepareille zu sehen. In den älteren Geschichten bereitet er sich sein Essen selbst zu (La Schtroumpfette, 1966). Nach den Erstauftritten des Kochs (1976) und des Bäckers als eigenständige Schlümpfe, sind sie es, die Speisen zubereiten. Damit ändert sich die Charakterisierung vom Leckerschlumpf: Er ist es, der von den anderen die Kost erhält.

1963 Les Schtroumpfs noirs (Albenversion; 1963 Album 1 bei Dupuis; 1969 in Fix und Foxi und 1971 im FF-Album 1 Die schwarzen Schlümpfe; 1978 und 1996 bei Carlsen Blauschlümpfe und Schwarzschlümpfe). Bemerkungen: Die Mücke wird bei Kauka zur bösen Bizz-Fliege. (*) Das FF-Album (Fix und Foxi Album ) 1 hat den Sammeltitel Die Schlümpfe. In der Albenversion ist es der Brillenschlumpf (bzw. hat man beim „Neu zeichnen“ eine Brille ergänzt), welcher auf die Suche nach dem verloren gegangenen Schlumpf geschickt wird. Der Auftritt des Witzboldschlumpfs gegen Ende des Comic wurde ebenfalls erst für die neue Version gestaltet.

1963 Le voleur de Schtroumpfs (Albenversion; 1963 in Album 1; 1969 in Fix und Foxi Der gefangene Schlumpf, 1970 in FF-super 35 Goldmacher Gurgelhals, 1971 im FF-Album 1 Der gefangene Schlumpf; 1978 und 1996 bei Carlsen Der Schlumpfdieb). Bemerkungen: FF-super 35 (Fix und Foxi super 35) hat den Sammeltitel Die große Schlumpfschau, weiterhin hat Kauka in dieser Ausgabe die Schlumpfkarte aus Les Schtroumpfs noirs grob abzeichnen und Gargamels Behausung dazufügen lassen. (*) Während der Große Schlumpf alle Schlümpfe aufruft, vergießt nur in der Albenversion der Brillenschlumpf, der die Gefährlichkeit der Situation am besten einschätzen kann, einige Tränen um den gefangenen Schlumpf. Genau so agiert er 1995 in Le Schtroumpfeur de Bijoux, nachdem er die Gefangennahme des Witzboldschlumpfs meldet. Insofern ähneln die beiden Geschichten einander.

1963 Le Schtroumpf volant (Peyo, Delporte; 1963 in Album 1; Der fliegende Schlumpf, 1969 in Fix und Foxi sowie 1970 in FF-super 35; 1978 und 1996 Carlsen). Inhalt: Ein Schlumpf möchte unbedingt fliegen. Bemerkungen: In der üblichen Albenausgabe ist diese Geschichte zwischen den beiden von 1959 abgedruckt. In der normalen Textfassung scheint es, als würde Le voleur de Schtroumpfs von 1959 an diese Geschichte von 1963 anschließen (in der jüngeren Geschichte werden der Brillenschlumpf und noch einer vom Großen Schlumpf beauftragt, Nüsse zu suchen. Im älteren Abenteuer suchen die zwei – immer noch ? – nach Nüssen). Selbst wenn man die Jahreszahlen nicht kennt, könnte man sich fragen, wieso Azrael schon in der vorstehenden und jüngeren Geschichte Le Schtroumpf volant erwähnt wird, nachdem klar ist, das Schlümpfe den Widersachern Gargamel und Azrael erstamls im älteren Szenario, Le voleur de Schtroumpfs am Ende des Albums begegnen. Da einige Geschichten als „Mini-Récit“ bereits erschienen sind und für die Albenversion teilweise neu gezeichnet wurden, kann das eine wechselseitige Beeinflussung verursacht haben, möglicherweise kann das auch an einer nicht chronologischen Aufarbeitung der Szenarien liegen. (*) Der Fliegende Schlumpf ist der erste, der sich mit einer besonderen Idee durchzusetzen versucht. Im Gegensatz zu vielen anderen mit einem Einmalauftritt (vgl. Partheons Interview, 2003) ist er – wenn auch nicht so häufig wie die allgemein bekannten immer wieder kehrenden Schlümpfe – gelegentlich wieder zu sehen (La Schtroumpfette 1966, L'aeroschtroumpf 1990, Schtroumpferies 5 2001) . Weiters ist er einer der wenigen, welcher auch innerhalb der Originalversionen zwei Namen erhalten hat (Schtroumpf volant, Aeroschtroumpf). (*) houba houba beim Springen mit Federn soll an Franqins Marsupilami erinnern.

1963 Schtroumpfonie en ut (Peyo, Delporte; 1965 in Album 2; 1969 in Fix und Foxi sowie 1972 in FF-Album 7 Schlumpfonie in C-Dur; 1978 und 1996 Carlsen Schlumpfonie in C). Inhalt: Gargamel verkleidet sich als Fee und schenkt einem musikalisch unbegabten Schlumpf eine gefährliche Zaubertrompete (ein turlusiphon), deren Geräusch andere lähmt und in einen tot-ähnlichen Zustand versetzt. Bei der Verfolgungsjagd endet Gargamel über einen Graben mit beiden Händen an einem Baumstamm hängend. Der besagte Schlumpf hätte nun die Möglichkeit, dem Zauberer den Rest zu geben und verzichtet darauf (Et puis non! Le Grand Schtroumpf dit toujours qu'on ne doit pas schtroumpfer un ennemi déschtroumpfé)

1964 Le Schtroumpfissime (Peyo, Delporte; 1965 Album 2 bei Dupuis; 1969 in Fix und Foxi Der Oberschlumpf, 1971 in FF-Album 3 Der große Schlumpf; 1978 und 1996 CarlsenSchlumpfissimus, König der Schlümpfe). Inhalt: Der Große Schlumpf braucht Zutaten für ein Experiment und verreist, ein Schlumpf lässt sich für diese Zeit zum Anführer wählen und wird zu einem Despoten. Bemerkungen: Hinsichtlich vieler Diskussionen darüber, welche Staatsform oder politische Struktur die Schlümpfe bilden, legt diese Geschichte nahe, dass es keine Diktatur ist. Die einzige Ausnahme ist – für kurze Zeit – die Handlung dieses Abenteuers. Schtroumpf Costaud (Muskelschlumpf) tritt erstmals auf und beeindruckt durch seine Körperkraft. Schlüsselrollen hat er 2000 in La Menace Schtroumpf und 2006 in Salade de Schtroumpfs. Seit 1995 (Album 17) ist ein rotes Herz am rechten Bizeps zu erkennen.

1966 La Schtroumpfette (Peyo; 1967 Album 3 bei Dupuis; 1969/70 in Fix und Foxi und 1972 in FF-Album 5 Schlumpfinchen, 1979 und 1996 bei Carlsen Schlumpfine). Inhalt: Gargamel will sich an den Schlümpfen bitter rächen und schickt ihnen deswegen ein von ihm gezeugtes keckes weibliches schwarzhaariges Schlumpfinchen. Der Große Schlumpf verschönert sie zu einem blonden, attraktiven Wesen. Bemerkungen: Im Gegensatz zur Carlsen-Übersetzung bleibt in der Kauka-Übersetzung und der Version auf Englisch die im Original enthaltene Verkleinerungsform erhalten (-ette wird zu -chen), bei Kauka erhält la Schtroumpfette den Namen Schlumpfinchen. (*) In ihrer ersten Geschichte wird sie von Gargamel aus braunem Ton zunächst zu einer leblosen Figur, blau angemalt und bekleidet (Gargamel kann nähen). Mit dem Rezept Comment faire une statuette en la dotant d'une nature féminine schafft Gargamel dann das lebendige schwarzhaarige Wesen. (*) Offenbar gelang es Gargamel im Lauf der Jahre diese Formel zu verbessern: Im späteren Album Les P'tits Schtroumpfs klauen die Minischlümpfe ein Blatt aus seinem Zauberbuch, Formulae Schtroumpfettus (mit einer Abbildung des von Gargamel geschaffenen schwarzhaarigen Schlumpfinchens), Hauptbestandteil ist jetzt eine blaue Erde aus einer Grotte (terre glaise bleue, dans la grotte de la source). Die so geschaffene Sassette wird erst nach der Schöpfung eingekleidet. (*) Nach der Gerichtsverhandlung hat sich Schlumpfinchens Charakter gewandelt: Um durch ihre Anwesenheit hervorgerufene Zwietracht unter den Schlümpfen zu vermeiden, opfert sie sich und verlässt das Schlumpfdorf. In anschließenden Abenteuern wird sie im Dialog gelegentlich erwähnt, in Einseitern ist sie ab 1971 gelegentlich zu sehen. In Hinblick auf die dramaturgische Notwendigkeit, die Männerbetontheit in der Fernsehserie abzuschwächen, kehrt Schlumpfinchen schon in einer längeren Geschichte von 1980, Le schtroumpf olympique, ins Dorf zurück und ist von da an ein nützliches Mitglied in der Population der Schlümpfe . Beispielsweise pflegt sie den kranken Großen Schlumpf in Le Schtroumpf Financier (1992); in La Menace Schtroumpf (2000) weist sie die düsteren Schlümpfe zurecht, als diese zu brutal mit dem Witzboldschlumpf umgehen. (*) Der Große Schlumpf, der sonst der Anführer im Schlumpfdorf ist, fungiert hier zugleich als Richter eines Geschworenenprozesses. (*) Als der Große Schlumpf das Wohnproblem für Schlumpfinchen lösen will – in jedem Haus wohnt ja bereits genau ein Schlumpf – haben die Autoren das Gedankenspiel um Hilberts Hotel parodiert. (*) La schtroumpfette ist die letzte Geschichte mit fünf Comic-Streifen je Seite. (*) Im FF-Album 5 ist noch eine Werbeseite Schlumpffiguren, einige davon werden -schloumpf bezeichnet (in der BRD waren die Schlümpfe und ihr deutscher Name damals erst seit etwa zwei Jahren bekannt).

1968 Pâques schtroumpfantes (Peyo, Gos; 4 Seiten; 1983 in Album 11; 1976 in Fix und Foxi sowie 1977 im FF-Jahrbuch). Inhalt: Konditor Schtroumpf Pâtissier, Brillenschlumpf und Witzboldschlumpf wollen jeweils unabhängig voneinander dem Großen Schlumpf ein Ei schenken. Bemerkungen: Erstmals sind individuell eingerichtete Wohnzimmer zu sehen, vom Brillenschlumpf (viele Bücher) und vom Witzboldschlumpf (viele Scherzartikel).Schtroumpf Pâtissier (Bäckerschlumpf): Wie Schtroumpf Volant ist er einer der wenigen, die in der Originalversion zu zwei Namen kommen, sogar innerhalb der selben Geschichte: 1992, in Le Schtroumpf Financier wird er S. Pâtissier (~Konditor, Blatt 23) und S. Boulanger (~Bäcker, Blatt 18) genannt. In beiden Zeichnungen hat der Schlumpf die für ihn erst ab ca. 1992 typische Bekleidung: Bäckerleiberl und Bäckermütze, weiters agiert er in einer typischen Bäckerei. In manchen Übersetzungen (etwa die von F.A.Z., 2005) existiert nur eine Benennung.

1968 Pièges à Schtroumpfs (Peyo, Gos; 1971 in Album 7; 1973 in Fix und Foxi sowie 1974 in FF-Spaß 21 Eine Falle für die Schlümpfe; 1980 und 1997 Carlsen Die Schlumpffallen). Inhalt: Gargamel stellt unterschiedliche Fallen auf und fängt fast alle Schlümpfe. Bemerkungen: Die Schlumpf-Geschichten wurden von nun an, wie die meisten anderen franco-belgischen Comic, mit vier Streifen je Seite gezeichnet.

1968 Les Schtroumpfs et le Cracoucass (Peyo, Gos; 1969 Album 5 bei Dupuis; 1971 in Fix und Foxi Die Schlümpfe und der Kraakukass 1980 und 1997 Carlsen Die Schlümpfe und der Krakakas). Inhalt: Der Große Schlumpf erzeugt eine viel zu gefährliche Mixtur, zwei Schlümpfe sollen diese Mixtur in der Wüste verscharren. Ein kleiner Vogel kommt zu einigen Tropfen dieser Mischung und wird zum gefährlichen großen Kraakukass. Die Schlümpfe fliehen vor dem Riesenvogel und verschanzen sich in einem alten Wachturm. Bemerkungen: Während sich Gargamel in dieser Geschichte recht friedlich und unauffällig verhält, ist es jetzt der Große Schlumpf, welcher ihm mit moralisch nicht einwandfreier Rechtfertigung einen Zaubertrank klaut (in der entsprechenden Fernsehfolge kommt er ohne Gargamels Trank zurecht). (*) Der Wachturm ist in einigen Kurzgeschichten (1996, 2000) wieder zu sehen. (*) Während seit 1960/1961 zu sehen ist, dass die Schlümpfe nur vier Finger an einer Hand haben, ist in dieser Geschichte erstmals zu sehen, dass sie auch nur vier Zehen an einem Fuß besitzen.

1969 Un Schtroumpf pas comme les autres (Peyo; 1969 in Album 5; 1971 in Fix und Foxi Ein Schlumpf spielt nicht mehr mit, 1980 und 1997 Carlsen Kein Schlumpf wie die anderen). Inhalt: Ein Schlumpf ist introvertiert und traurig und möchte die weite Welt kennen lernen. Während seiner Reise wird er von Gargamel gefangen genommen, der mittels einer Zauberpfeife in das Schlumpfdorf gelangt. Bemerkungen: Dieser Schlumpf wird von Peyo melancholisch und traurig bezeichnet (sh. Schtroumpferies 5, 2001). Kauka assoziierte ihn mit dem bereits bekannten grantigen Schtroumpf Grognon (Miesepeterschlumpf). In einer Geschichte aus Schtroumpferies 4 (1999) ist es tatsächlich S. Grognon, welcher das Dorf verlassen möchte.

1969 Le cosmoschtroumpf (Peyo; 1970 Album 6 bei Dupuis; 1971/72 in Fox und Foxi und 1972 in FF-Album 10 Der Weltraumschlumpf; 1980 und 1997 Carlsen Der Astronautenschlumpf). Inhalt: Ein Schlumpf will zu anderen Sternen gelangen. Da seine Rakete nicht funktioniert reisen die Schlümpfe mit dem schlafenden Cosmoschtroumpf (Weltraumschlumpf, weitere Auftritte in Einseitern) in das Innere eines entfernten erloschenen Vulkans. Mit Hilfe eines Zaubertranks vom Großen Schlumpf verwandeln sie sich in Schlipse (sh. auch 2003, Le Schtroumpf Reporter) und versuchen ihrem Mitschlumpf glaubhaft zu machen, sich auf einem fernen Planeten zu befinden. Bemerkungen: In einem Einseiter in Schtroumpferies 1 (1994) beabsichtigt der Weltraumschlumpf neuerlich mit seiner Rakete zu verreisen. Aus der Seite geht nicht hervor, ob die Rakete nun doch funktioniert, oder ob die anderen Schlümpfe neuerlich zu einem aufwendigen Schauspiel bereit sind

1969 Le schtroumpfeur de pluie (Peyo, Gos, Delporte; 1970 in Album 6; 1972 in Fix und Foxi Alle Wetter; 1980 und 1997 bei Carlsen Die Schlümpfe und die Wettermaschine). Inhalt: Der Bastelschlumpf konstruiert eine bei sachgemäßer Verwendung durchaus brauchbar Wettermaschine. Während die meisten Schlümpfe ein Picknick machen, braucht der Gärtnerschlumpf für seine Pflanzen etwas Regen, während der Dichterschlumpf Sonne zur Inspiration fordert. Schließlich ruinieren die beiden die Wettermaschine und es kommt zu rasch aufeinander folgenden unterschiedlichen Wetterextrema. Bemerkungen: In der älteren deutschen Carlsen-Ausgabe wurde die Geschichte im Album 7 verlegt. Schtroumpf Paysan (Gärtnerschlumpf) Bei seinen ersten Auftritten erweckt er den Eindruck, als sei er ein Schlumpf, der sich etwas mit Gärtnerei beschäftigt. 1992, ab Le Schtroumpf Financier, tritt der Gärtnerschlumpf in einem für ihn künftig typischem Kostüm, grüne Latzhose mit Strohhut und Holzpantoffel, auf. Weiters wird seine Rolle in der Dramaturgie der Schlumpfwelt ab 1992 aufgewertet. Ähnlich dem Koch und dem Bäcker ist für den Leser gut ersichtlich, dass er mit seiner Agrarwirtschaft einen wesentlichen Beitrag für die Erhaltung der Schlumpfpopulation leistet.

1969 Le sortilège de Maltrochu (Peyo; 1970 Johan et Pirlouit, 13 bei Dupuis; 1972 im Fix und Foxi Extra 20 Der Zaubertrank, 1981 und 1995 Carlsen Der Zauber von Schwarzenfels). Inhalt: Johann und Pirlouit verhelfen dem in einen Hund verwandelten Chevalier Thierry zu seiner ursprünglichen Gestalt zurück und zu seiner Braut. Bemerkungen: Die erste Seite dieser Geschichte ist – mit typischen Peyo-Skizzen – wie die Seite eines mittelalterlichen Buches gestaltet. Eine Zeichnung enthält die für jene Zeit typischen Fehler in der Perspektive. Im Wesentlichen ist es eine Liebesgeschichte mit dem aus der Märchendramaturgie sehr bekannten Motiv des Tierbräutigams, diesen als Mensch blond und gut aussehenden Ritter nannte Peyo nach seinem Sohn Thierry. Kauka veröffentlichte die Geschichte etwas gekürzt und im Taschenbuchformat.

1970 L’apprenti Schtroumpf (Peyo; 1971 Album 7 bei Dupuis; Der Zauberschlumpf; 1972/73 in Fix und Foxi sowie 1974 in FF-spass 21; 1980 und 1997 Carlsen). Inhalt: Ein Schlumpf klaut Gargamel das Blatt eines Zauberbuchs und verwandelt sich in einen schuppigen Schlumpf mit langem dicken Schwanz. Bemerkungen: Album 7 enthält neben L’apprenti Schtroumpf noch Pièges à Schtroumpfs (1968) sowie Roméos et Schtroumpfette (1971).

1971/1972 und 1976 Einseiter. 1971/1972 zeichnete Peyo ca. 78, 1976 sieben weitere einseitige Gags. Die Nummerierung wurde dabei von 1 bis 86 vergeben. Fast alle Gags kamen bei Kauka und Carlsen heraus. Zehn dieser einseitigen Gags, welche Schlumpfinchen zum Thema haben, sind im Album 7 unter den Sammeltitel Roméos et Schtroumpfette (10-13, 24, 30-31, 48-49, 56; Peyo, Delporte) verlegt. Das 1972 bei Dupuis erschienene 52 Comic-Seiten fassende Album 8 Histoires de Schtroumpfs (dt. Carlsen Schlumpfige Geschichten) besteht ausschließlich aus einseitigen Gags (1-9, 14-17, 19, 23, 26, 28, 32-43, 45-47, 50, 54-55, 59-62, 64-71, 73, 75-78). 13 weitere, welche Sport zum Thema haben befinden sich im Album 9 unter dem Sammeltitel Jeux Olympschtroumpf (18, 20-22, 25, 27, 29, 51-52, 58, 63, 72, 74; Peyo, Delporte). Gag 44, 57 und die sieben Gags von 1976 (79-83, 85-86) sowie eine vierseiitige Geschichte, Deux schtroumpfs vivaient en paix (Kauka: Wer heiratet Schlumpfinchen? ca. 1977) sind in Album 10 verlegt. Die meisten Gags erschienen auf Deutsch auch in den Kauka-Publikationen Fix und Foxi sowie FF-Extra.

1972 Schtroumpf vert et vert Schtroumpf (Peyo et Y. Delporte ou Y.Delporte et Peyo, tout ca c'est-es steht so im Album!-; 1972 Album 9 bei Dupuis; 1974 in Fix und Foxi Korkenschlumpf oder Schlumpfzieher, 1980 Carlsen Rotschlümpfchen und Schlumpfkäppchen). Inhalt: Angefangen damit, ob ein Korkenzieher nun Korkenschlumpf oder Schlumpfzieher' heißt, streiten die Schlümpfe um die Grammatik in ihrer Sprache. Im Laufe der Handlung spielen einige auf einer Theaterbühne Le petit schtroumpferon rouge (Le petit chaperon schtroumpf; Rotkäppchen). Bemerkungen: Ein Großteil der Geschichte wird in einer Rückblende erzählt. (*) Album 9 enthält neben dieser Schtroumpf vert et vert Schtroumpf noch Jeux Olympschtroumpf (1971/72).

1976 La soupe aux Schtroumpfs (Idee und Szenario: Peyo, Mithilfe: Delporte; 1976 Album 10 bei Dupuis; 1977 in Fix und Foxi Eine schlumpfige Suppe; 1981 Carlsen Die Schlumpfsuppe). Inhalt: Ein hungriger Riese, Grossbouf, verspeist Gargamels Nahrungsvorräte, Gargamel empfiehlt ihm eine Schlumpfsuppe und schickt den Riesen zu den Schlümpfen. Bemerkungen: Innerhalb der 16 Alben von Peyo ist der hungrige Grossbouf (Dicki Wanst b. Kauka, Vielfraß bei Bastei) der einzige Mensch (oder Menschähnliche), welcher ins verwunschene Land der Schlümpfe gelangt (Gargamel wohnt ja dort). Grossbouf tritt 2001 in Vielfraß und Eidechsen wieder auf. (*) Zum einzigen Mal in allen Comic-Geschichten schafft es Gargamel in diesem Abenteuer, ohne irgend einen Zufall oder einer sonstigen Hilfestellung, ins Schlumpfdorf zu finden. Zuvor ist er in isolierten Bildern auf einer Weltreise zu sehen, welcher jener der Detektive Dupond und Dupont im Tintin-Abenteuer Le temple du soleil (Tim und Struppi; Der Sonnentempel) gleicht. (*) Album 10 enthält neben dieser Geschichte noch Deux schtroumpfs vivaient en paix (1971/72), die Einseiter 44 und 57 sowie die Einseiter von 1976.

1979 Benco et les Schtroumpfs (Peyo). Die 15 Gag-Seiten sind in herkömmlichen Alben (Dupuis, Lombard bzw. Carlsen) noch nicht veröffentlicht worden. Das Material aus den 15 Seiten wurde später retuschiert und für Le Schtroumpf robot (1988) wieder verwendet. Der Kakao-Ausschenkende Benco wurde dabei durch den Schlumpfroboter ersetzt. Gelegentlich sind einzelne Seiten bei elektronischen Netzanbietern zu sehen. http://www.bdoubliees.com/journalspirou/sfigures6/schtroumpfs/benco.htm (Blatt 1)

1980 Le schtroumpf olympique (Peyo; 1983 Album 11 bei Dupuis; 1980 Bastei Wettkampf der Schlümpfe, 1988 Carlsen Die Schlumpf-Olympiade). Inhalt: Der Muskelschlumpf will nicht mehr alleine Sport betreiben, es kommt zu einer Schlumpf-Olympiade. Ein schwächlich wirkender Schlumpf wird dabei individuell gefördert. Bemerkungen: Nach 14 Jahren ist dies die erste lange Geschichte, in welcher Schlumpfinchen wieder einen Auftritt hat (auf dem letzten Blatt). Ab nun ist sie in jeder weiteren langen Geschichte zu sehen und somit eine Bewohnerin des Schlumpfdorfs. Möglicherweise geschah diese Abänderung von der männlich geprägten Gemeinschaft auch in Hinblick auf die ab 1981 ausgestrahlte Fernsehserie. Schtroumpf Chétif ist hinsichtlich sportlicher Betätigung ein ausgesprochen schwacher Schlumpf und tritt nur in dieser Geschichte auf.

1982 Le jardin des Schtroumpfs (Peyo; 1983 in Album 11; 1983 in Fix und Foxi; 1988 Carlsen Ein schlumpfiges Picknick). Inhalt: Gargamel baut für die Schlümpfe einen Vergnügungspark mit Fallen, er fängt einige Schlümpfe sowie Schlumpfinchen. Mit Hilfe vom Dummschlumpf kann er besiegt werden. Bemerkungen: Erstmals seit ihrer Erschaffung begegnet Schlumpfinchen ihrem Erzeuger Gargamel.

1982 Le schtroumpf bricoleur (Peyo; Journaltitel: Bon anniverschtroumpf; 1984 in Album 12; 1983 in Fix und Foxi). Inhalt: Die Schlümpfe wollen anlässlich des 542. Geburtstages des Großen Schlumpfs (Le Grand Schtroumpf va fêter ses 542 ans) einen Kuchen backen, der Bastelschlumpf erfindet eine Bohrmaschine und verursacht damit Ärger. (*) Zu Beginn des Comic werden einige bekannte Schlümpfe, sowie erstmals Schtroumpf artiste (~Künstler) und Schtroumpf infirmier (~Krankenpfleger), vorgestellt. (*) Weiters ist ein Schlumpf als Rauchfangkehrer ohne Namen mit einem charakteristischen Kostüm (Hose, Hemd und Mütze in schwarz, rotes Halstuch) zu sehen. In Schtrompferies 2 (1996) erledigt der Bastler solche Kehrarbeiten, im selben Album und in Schtroumpferies 4 (1999) ist ein mit einem Halstuch und sonst normal gekleideter Schlumpf als Rauchfangkehrer zu sehen. Ein Name wird nicht erwähnt.

Zu Beginn des Comic werden einige bekannte Schlümpfe, sowie erstmals Schtroumpf artiste (~Künstler), ein Rauchfangkehrer ohne Namen (Hose, Hemd und Mütze in schwarz, rotes Halstuch) und der Schtroumpf infirmier (~Krankenpfleger), vorgestellt. (*) In den Geschichten um 1982 ist der Bastelschlumpf erstmals mit einer weißen Latzhose zu sehen. In späteren Abenteuern erhält er zunächst einen roten Polierstift hinter sein Ohrläppchen geklemmt und dann noch die dunkelblaue Latzhose, mit der er künftig charakterisiert ist.

1983 Le peinture schtroumpf (Peyo; Journaltitel: Des Schtroumpfs et des couleurs ; 1984 in Album 12; 1983 in Fix und Foxi). Inhalt: Die Schlümpfe sollen im Dorf alles neu streichen. Gargamel experimentiert mit einer Farbe, welche Menschen und Gegenstände unsichtbar machen kann.

1983 Une fête schtroumpfante (Peyo; Journaltitel: Les Schtroumpfs et le grand lapin; 1984 in Album 12; 1983 in Fix und Foxi). Inhalt: Gargamel verkleidet sich als weißer Hase und wird von den Schlümpfen in die Luft geschossen.

1984 Le bébé Schtroumpf (Peyo; 1984 Album 12 bei Dupuis; Das Schlumpfbaby; 1988 Carlsen). Inhalt: Eines Nachts erhalten die Schlümpfe vom Storch ein Schlumpfbaby, welches bei Schlumpfinchen untergebracht wird. Um der Frage nach dem Ursprung solcher Babys nachzugehen, erkundigt sich der Brillenschlumpf beim Großen Schlumpf “D’où viennent les Bébés Schtroumpfs?“ und erhält eine ausschweifende Antwort “Ah c’est une très bonne question! … Eh bien, vais-tu lorsque la lune est bleue, il peut parfois se schtroumpfer un évènement extraordinaire, comme par example, la venue d’un Bébé Schtroumpf! Nous pourrions en schtroumpfer toute la nuit, mais si je te dis que tout cela est en fait un grand mysterè, je schtroumpfe que tu me comprends! Non?“, deren Aussagelosigkeit er später erkennt “Mais ce n’est pas une explication, ca!“. Nachdem sich später die Anlieferung des Kleinen als Irrtum heraus stellt, versteckt sich der brummige Schtroumpf Grognon, der zu dem Baby eine besondere Beziehung aufgebaut hat, mit ihm im Wald. Die Schlümpfe brechen zur Suche auf, in der stressreichen Situation wird sogar der plötzlich auftretende Gargamel ganz spontan aus dieser Comic-Geschichte raus geschmissen ("'“Et d’abord vous n’avez rien à faire dans cette histoire! Allez, ouste!“'" – Gargamel: "'“Heu…Excusez-moi!'“"). Bemerkungen: Unter dem Sammeltitel Le bébé Schtroumpf kam 1984 das Album heraus, welches neben der namensgebenden Geschichte auch Le schtroumpf bricoleur, Le peinture schtroumpf und Une fête schtroumpfante enthält. (*) Das Schlumpfbaby ist auch in späteren Comic-Abenteuern wieder zu sehen.

(1988) Les p'tits schtroumpfs (Peyo; 1988 Album 13 bei Dupuis; 1988 Carlsen Die Minischlümpfe). Inhalt: Schtroumpf Colérique, Schtroumpf Nature mit einem Schmetterling und der lasche Schtroumpf Mollasson werden zu Gevater Zeit geschickt, verjüngen sich und den Schmetterling irrtümlich und wollen so bleiben. Geschrumpft auf etwa vier Fünftel ihrer ursprünglichen Größe sind sie zweieinhalb Äpfel groß, der Schmetterling wurde zur Raupe. Die drei suchen sich Art und Farbe der Bekleidung selbst aus, sie wollen nicht mehr das klassische weiße Schlumpfkostüm und fordern beim Einkleiden mehr Phantasie: "Dis donc, ne viens pas nous schtroumpfer de stupides costumes classiques, hein? Un peu de fantaisie!". Da Schlumpfinchen traurig ist und sich eine Freundin wünscht erkundigen sich die Mini-Schlümpfe nach Rezept und Zutaten für eine Schtroumpfette und klauen dem Gargamel das (im Vergleich zu 1966 etwas abgeänderte) nötige Rezept, sodass Schlumpfinchen letztlich zu einer Gespielin kommt, der kleinen Sassette. Bemerkungen: Die Minischlümpfe Schtroumpf Colérique, Schtroumpf Nature und Schtroumpf Mollasson sind nur vereinzelt in den späteren Geschichten wieder zu sehen. Innerhalb der 25 Alben treten nur Schtroumpf Nature (1991, Le Schtroumpf et son dragon) sowie der Cholerische und Sassette noch einmal auf (2002, On ne schtroumpfe pas le progrès). (*) Die Wiederverwandlung der Raupe in den Schmetterling ist einmal in Le Schtroumpf et son dragon (1991) sowie in Schtroumpferies 1 (1994, Blatt 10) wieder zu sehen. In On ne schtroumpfe pas le progrès (2002) hält auch der Gärtnerschlumpf eine Raupe als Haustier. (*) Schwierig auf Deutsch zu übersetzen ist folgende Szene: Tailleur (frz.) steht für Schneider und für Steinmetz. Um die Minischlümpfe neu einzukleiden, ruft der Große Schlumpf den Tailleur, der Steinmetz mit Hammer und Meisel kommt zuerst (Grand Schtroumpf: "Mais non, pas toi, Schtroumpf Tailleur! J’ai dit: Schtroumpf Tailleur et non pas Schtroumpf Tailleur!", Schtroumpf Tailleur (1): "Mais je suis le Schtroumpf Tailleur!", Un Schtroumpf: "Ce n’est pas simple, le schtroumpf, hein?", Un Schtroumpf: "Ah ! Voilà le Schtroumpf Tailleur!", Schtroumpf Tailleur (2): "Venez, les p’tits!"). (*) Vor Allem ab dieser Geschichte kommt es zu immer mehr Ausnahmen hinsichtlich der einheitlichen Kleidung der Schlümpfe und der Farbe der Kleidung. (*) Der Brillenschlumpf beschwert sich über ein Vorhaben der Minischlümpfe, die Erläuterung vom Großen Schlumpf (im Original "Au pays des schtroumpfs chacun est libre de schtroumpfer ce qu'il veut") lässt Rückschlüsse auf die Zivilisationsform der Schlümpfe zu. Die Carlsen-Übersetzer agierten recht frei und brachten noch zusätzlich das Wort Schlumpfokratie ein.

(1988) Le schtroumpf robot (Peyo; 17 Seiten; 1988 in Album 13, 1988 Carlsen Der Robotschlumpf). Inhalt: Der Bastelschlumpf stellt einen nützlichen Schlumpf-Roboter her, welcher sich selbst generieren kann und Sarsaparille-Saft produziert. Gargamel stellt einen gleich aussehenden bösen Roboter her, der Gift produziert. Bemerkungen: Die 15 Benco-Seiten (1979) wurden für diese Geschichte wieder verwendet und retuschiert. Benco wurde durch den Sarsepareillesaft-Ausschenkenden Schlumpfroboter ersetzt. Sonst blieben die alten Zeichnungen unverändert. Das erklärt auch, warum in zusätzlichen Zeichnungen innerhalb der Geschichte Schlumpfinchen mit dem Baby auftritt, während der Bastelschlumpf nicht mit der zu der Zeit bereits üblichen dunkelblauen Latzhose, sondern mit dem klassischen weißen Kostüm der alten Zeichnungen zu sehen ist. In den zusätzlichen Zeichnungen hat er auch nur die weiße Hose an, die Zeichner haben ihm aber bereits den roten Bleistift hinter das Ohr geklemmt.

(1990) L'aeroschtroumpf (Peyo; 8 Seiten, 1990 Album 14 bei Cartoon creation) Inhalt: Der fliegende Schlumpf (Schtroumpf volant, 1963; auch im Comic befindet sich ein Verweis auf die ältere Geschichte) will wieder fliegen und lässt sich vom Bastelschlumpf ein Flugzeug bauen. Bemerkungen: Der kleine Cracoucass (1968) ist wieder zu sehen. (*) Das 1990 bei Cartoon creation heraus gebrachte Album, welches Carlsen/Schweden (nicht aber Carlsen/Hamburg) in dieser Konzeption auch veröffentlichte, enthält die Geschichten L'aeroschtroumpf (zugleich der Albentitel), La gourmandise chez les Schtroumpfs, Le Schtroumpfeur masqué, Puppy et les Schtroumpfs, Les farces du Schtroumpf farceur. Auf Deutsch erschienen diese Abenteuer teilweise im Bastei-Album 3.

(1990) La gourmandise chez les Schtroumpfs (Peyo, 1990 Album 14) Inhalt: Gargames gelingt es einige Schlümpfe zu versteinern.

(1990) Le Schtroumpfeur masqué (Peyo, 1990 Album 14) Inhalt: ein maskierter Schlumpf treibt sein Unwesen und bewirft alle mit Torten.

(1990) Puppy et les Schtroumpfs (Peyo, 1990 Album 14) Inhalt: Ein bei Omnibus lebender Hund, mit einem geheimnisvollen Medaillon am Halsband, erscheint bei den Schlümpfen. Bemerkungen: Im Gegensatz zu Le pays maudit (1961) ist nun die Reise vom verwunschenen Land ins Reich der Menschen auf den Fußweg viel weniger problematisch, die Schlümpfe und der Hund legen den Weg vom Schlumpfdorf bis zu Omnibus zu Fuß zurück.

(1990) Les farces du Schtroumpf farceur (Peyo, 1990 Album 14) Inhalt: Der Große Schlumpf fordert dem Witzboldschlumpf das Versprechen ab, keine Knallgeschenke (Exploschtroumpfs) mehr zu benützen. Dann findet Gargamel ins Schlumpfdorf und der Witzboldschlumpf hat eine Idee. Bemerkungen: Erstmals führt der Große Schlumpf eine ernstes ausgiebiges Gespräch (8 Zeichnungen) mit einem Schlumpf. Einmalig ist auch, dass es einem Schlumpf, dem Witzboldschlumpf, für einige Zeit nicht gestattet ist, sich in seinem wesentlichen Element auszuleben. (*) Wieder einmal wird Azrael beim Fassen der Schlümpfe von Gargamel behindert. Dieses Mal haben die Szenaristen ausnahmsweise Gedanken des Katers in Form eines inneren Monologs nachvollzogen: A quoi ca sert de les attraper s’il n’y a jamais un Schtroumpf pour moi! Ras-le-bol! Je rentre!

(1991) L'etrange réveil du schtroumpf paresseux (Peyo, 1991 Album 15 bei Cartoon creation) Inhalt: Die Schlümpfe präparieren das Dorf und schminken sich selbst älter, dann spielen sie dem nach einem Nickerchen aufgewachten Gammelschlumpf vor, dass er 200 Jahre verschlafen hat (Rip-Van-Winkle, sh. Washington Irving). Bemerkungen: Das 1991 herausgegebene Album enthält neben der namensgebenden Geschichte noch Le petit train des schtroumpfs, Le Schtroumpf et son dragon, Les Schtroumpfs pompiers sowie Une taupe chez les Schtroumpfs (jeweils 8 Seiten). Auf Deutsch erschienen diese Abenteuer teilweise in den Bastei-Alben 1 und 4. Carlsen-Hamburg veröffentlichte davon nichts, wohl aber Carlsen-Schweden. Die schwedische Albenversion enthält statt Le Schtroumpf et son dragon eine andere Geschichte.

(1991) Le petit train des schtroumpfs (Peyo, 1991 Album 15). Inhalt: Die Schlümpfe bauen eine Eisenbahn, die Gargamel in seine Behausung umleitet. Später konstruiert der Bastelschlumpf mit dem Schienenstrang eine Schleife um einen Baum herum, sodass Gargamel und Azraël bei der Verfolgungsjagd endlos im Kreis laufen (ähnlich den Detektiven Dupont et Dupond aus Tintin wenn sie 1950 in Au pays de l’or noir in der Wüste nach einer Weile der eigenen Spur nachfahren).

(1991) Le Schtroumpf et son dragon (Peyo, 1991 Album 15). Inhalt: Ein Schlumpf freundet sich mit einem feuerspeienden Kinderdrachen an, die Schlümpfe finden auch seine Eltern. Bemerkungen: Der scheue Schtroumpf Timide, welcher sich mit den Drachen anfreundet, tritt nur in dieser Geschichte auf.

(1991) Les Schtroumpfs pompiers (Peyo, 1991 Album 15). Inhalt: Die Schlümpfe bauen eine Feuerwehr, Gargamel verursacht einen Waldbrand

(1991) Une taupe chez les Schtroumpfs (Peyo, 1991 Album 15). Inhalt: Der Brillenschlumpf verliert seine Brille. Ein Maulwurf, der schlecht sieht, gräbt einen Tunnel vom Schlumpfdorf bis zu Gargamels Haus.

(1991) ---Originaltitel ??--- (Peyo, 8 Seiten; schwedischer Titel: En puss för Lillsmurfan; in der schwedischen Erstausgabe von Album 15). Inhalt: Gargamel verwandelt Schlumpfinchen absichtlich und sich selbst irrtümlich in einen Frosch. Erlösen ist ähnlich dem alten Märchenmotiv möglich.

(1992) Le Schtroumpf Financier [Peyo, Mithilfe: Thierry Culliford (Szenario), Alain Maury und Luc Parthoens (Zeichnungen); 1992 Album 16 bei Le Lombard; Der Finanzschlumpf ca. 1993 b. Bastei und 2004 b. Carlsen]. Inhalt: Ein Schlumpf besorgt für den Großen Schlumpf eine Arznei und lernt dabei in Begleitung von Oliver, dem Diener bei Omnibus, den Gebrauch von Geld kennen. Daraufhin führt er im Schlumpfdorf Goldmünzen ein. Das nötige Gold erhält er vom Schtroumpf Mineur aus der nahen Mine, da für den das zu weiche Material nur Abfall darstellt. Während nach der Einführung von Goldmünzen einige Schlümpfe (Gärtnerschlumpf, Koch, Bäcker, Bastelschlumpf) dann an ihren Waren oder Dienstleistungen gut verdienen, haben andere Schwierigkeiten mit ihrer Berufung finanziell zu überleben. Der Witzboldschlumpf kann gerade noch ein Knallgeschenk an den Muskelschlumpf verkaufen, welcher es als Gabe an den Brillenschlumpf liefern lässt. Der Musikschlumpf verkauft eine einzige Konzertkarte an den Gärtnerschlumpf, weil der die laute Musik wegen des provozierten Regens für seine Pflanzen benötigt. Der Dichterschlumpf kann seine Poesie gar nicht verkaufen. Dem Gammelschlumpf wird empfohlen, arbeiten zu gehen. Ein hungriger Schlumpf, der kein Geld mehr hat, erhält in der Bäckerei zwar nicht den gewünschten Kuchen, sehr wohl aber einen abgelegten Brotkanten gratis. Die Verdienenden legen das Geld beim Finanzschlumpf an, die Bedürftigen können gegen Sicherheiten einen Kredit aufnehmen. Der Gärtnerschlumpf will sein Geld zunächst vergraben und bekommt Ärger mit Gargamel. Schließlich entscheidet sich ein Schlumpf wegen der stressig und Gelddominierenden Atmosphäre das Schlumpfdorf zu verlassen und in den Wald zu ziehen. Sofort schließen sich ihm fast alle Schlümpfe und Schlumpfinchen an, nur der Finanzschlumpf bleibt einsam im Dorf zurück, erkennt die Unsinnigkeiten eines Finanzsystems im Schlumpfdorf und .... Der Große Schlumpf erläutert gegenüber dem Finanzschlumpf , dass Geld, was für die Menschen gut ist, nicht auch für die Schlümpfe gut sein muss. „L’argent a été par les humains pour les humains et ce qui est bien pour eux n’est pas toujours bon pour nous.“. Bemerkungen: Einführen von Geld bei den Schlümpfen misslingt letztlich. Sicherlich wird ganz klar gezeigt, dass die Schlümpfe ohne Geld besser auskommen. Dieser Aspekt wird gelegentlich für Interpretationsansätze über die Schlümpfe und deren politischer Struktur benützt, Texte über dieses Album sind etwas häufiger auch in Sekundärliteratur zu finden. (sh. den korrespondierenden franz. Artikel oder [5]). (*) In der Darstellung im Album wusste der Finanzschlumpf vorher nicht, was Geld oder Gold ist. Einige Schlümpfe hatten in älteren Geschichten sehr wohl Geld und dessen Sinn kennen gelernt (in Le pays maudit bezahlt ein Schlumpf für seine Freilassung, in La faim des Schtroumpfs teilen sie einen gefunden Schatz mit dem Schlossbesitzer und kaufen Nahrungsvorräte für sich, in Pièges à Schtroumpfs wird Gargamel vom Großen Schlumpf mit Goldmünzen in eine Falle gelockt). (*) Das intellektuelle Niveau dieser Geschichte ist etwas höher: Es wird gezeigt, wie die Schlümpfe mit einigen Problemen, welche sich beim Benützen von Geld ergeben, umgehen (Schuldenfalle, aufstrebende und schlecht gehende Wirtschaftszweige, Hauseigentümer oder Mieter, Spar- und Kreditzinsen). Schtroumpf Mineur (Stahlhelm, Kumpelgewand, rotes Halstuch; Schuhe und Hose sind unterschiedlich) ist erstmals zu sehen. Interessant ist seine abwertende Bemerkung über Gold: „C’est un métal trop malléable. Il brille, mais c’est tout!“. Aus der nahe gelegenen Mine versorgt er den Großen Schlumpf mit Salpeter (1996, Docteur Schtroumpf). (*) Weiter werden der Trommler, Schtroumpf Tambour, und der Tischler, Schtroumpf Menuisier, erstmals namentlich genannt. Beide treten wie der Schtroumpf Mineur auch in späteren Geschichten wieder auf.

(1994) Schtroumpferies 1 (Peyo creations). Bemerkungen: Das Album enthält, wie die weiteren Schtroumpferies, 44 „Einseiter“, welche in den Achtziger Jahren entstanden sind: In einer Witzseite trägt das Schlumpfbaby die rosarote Kleidung wie in Le schtroumpf robot. In einer anderen Seite hat der Bastelschlumpf noch die weiße Latzhose an. (*) Die einzelnen Seiten enthalten Peyos Unterschrift aus dem Album 16. Die Nummerierung der in den Schtroumpferies erschienenen Einseitern beginnt wieder mit 1 (obwohl für die Einseiter aus den Siebziger Jahren bereits Zahlen bis 86 vergeben worden sind); bei Verweisen/Zitaten in dieser Bibliographie wird den neuen Einseitern „-II“ nachgestellt. Die Blätter erschienen in den Alben weder chronologisch, noch geblockt. Blatt 1-II wurde erst im zweiten Album Schtroumpferies gedruckt (*) Auf Blatt 18-II ist in Schlumpfinchens Wohnzimmer ein Bild von Pirlouit zu sehen, in diesem Einseiter tritt der Eisläufer Schtroumpf Patinier auf.

(1995) Le petite schtroumpf de pain (4 Seiten; dt. Der (kleine) Brotschlumpf in Bastei-Album Nr. 10, Der Astronautenschlumpf und der Brotschlumpf, 1995) Inhalt: Der Leckerschlumpf begegnet einem lebendigen Brotschlumpf. Bemerkungen: Die Geschichte ist bereits mit "(C) Peyo" signiert. Das Bastei-Album enthält noch einen Einseiter mit dem Weltraumschlumpf.

(1995) Le Schtroumpfeur de Bijoux (Szenario: Luc Parthoens, Thierry Culliford; Zeichnungen: Alain Maury, Luc Parthoens; 1995 Album 17 bei Le Lombard; Der Juwelenschlumpf, 2001 bei Carlsen ). Inhalt: Der Witzboldschlumpf wird von Menschen gefangen genommen und wegen seiner geringen Größe zum Einbrechen und Stehlen gezwungen. Einige Schlümpfe suchen ihn in der Menschenwelt und klären auch noch die Machenschaften um einen entführten Prinzen. Bemerkungen: Das Album entstand nach dem Tode von Peyo. Von nun an ist in den Zeichnungen ein gleich bleibender Abdruck der Unterschrift von Peyo, mit einem vorstehenden (C), zu sehen. (*) Das verwunschene Land der Schlümpfe ist für Menschen nun nicht mehr so schwer zu erreichen. Der Muskelschlumpf hat sich mittlerweile ein kirschrotes Herz an seinen Bizeps tätowieren lassen. (*) In dieser Geschichte haben die Schlümpfe ungewöhnlich viel Kontakte und Kommunikation mit den Menschen, in einem Schloss werden sie als Gaukler-Truppe aufgefasst. Interessant ist auch, dass es dem Großen Schlumpf gelingt einen einer Bande angehörigen, aber im Grunde gutmütigen, Zwerg, zu bekehren. (*) Unter der weißen Mütze? Der gefangene Witzboldschlumpf weigert sich beim Umziehen sehr bestimmt, die weiße Mütze abzunehmen. Außer in Les Schtroumpfs noirs (1959) ist in den Comic-Geschichten nicht zu sehen, was die männlichen Schlümpfe unter der Mütze haben. Im Kinofilm von 1976 heben einige Schlümpfe kurz ihre Mützen, sodass ein Teil der nackten Köpfe zu sehen ist ... unbehaart und blau. Im Lied der Schlümpfe (Vader Abraham, 1978) lauten zwei Textzeilen Nimmt Ihr die Mützen mit ins Bett? Ja, sonst sind wir nicht komplett. Die rotblonde Sassette ist nach ihrer Erschaffung in einer Zeichnung (1988) ohne Mütze zu sehen). (*) 100 Schlümpfe ? Dem netten Gaukler gibt der Witzboldschlumpf eine kurze Beschreibung über den Großen Schlumpf, dessen Alter sowie der Anzahl der Schlümpfe (hundert) wieder: Il a une grosse barbe, une culotte et un bonnet rouges. Cette année, il aura 543 ans aux chanterelles et c’est lui notre chef, à nous les Schtroumpfs! ... On est cent! Et moi, je suis le Schtroumpf farceur. Da es bekanntlich ohne Schlumpfinchen schon 100 sind und sie in diesem Abenteuer auftritt, soll man sich wohl aus Sicht der Autoren unter der Zahl 100 genau die im Schlumpfdorf lebenden männlichen erwachsenen Schlümpfe vorstellen oder den Begriff Schtroumpfs/Schlümpfe dementsprechend etwas eingeschränkt verstehen (Von diesem Standpunkt aus betrachtet sind daher die im Comic bereits bekannte Sassette und das Baby, so wie Schlumpfinchen, nicht zu berücksichtigen).

(1996) ---Originaltitel ??--- (8 Seiten; Die Schlümpfe im Tekkno-Fieber im Bastei-Magazin "Die Schlümpfe", Nr. 66, 1996). Inhalt: Die Schlümpfe eröffnen im Wald eine Diskothek. Gargamel überfällt sie und stürzt bei der Verfolgungsjagd in eine Schlucht und verliert sein Bewußtsein. Wegen der Wölfe und Füchse fühlen sich die Schlümpfe verpflichtet, den Hexer nicht einfach seinem Schicksal zu überlassen und transportieren ihn in sein Haus (bereits 1963 in Schtroumpfonie en ut verzichtet ein Schlumpf darauf, Gargamel zu töten). Vor dem erwachenden im Bett gefesselten Gargamel tanzen sie und machen Musik.

(1996) ---Originaltitel ??--- (4 Seiten; Das kleine Phantom im Bastei-Magazin "Die Schlümpfe", Nr. 66, 1996). Inhalt: Einigen Schlümpfen begegnet im alten Wachturm (jener aus Les Schtroumpfs et le Cracoucass, 1968) ein kleines Gespenst.

(1996) Schtroumpferies 2 ("Peyo"). Bemerkungen: Das Album enthält weitere 44 „Einseiter“. (*) In Blatt 1-II hat der Große Schlumpf nach 10 Jahren Arbeit einen Verkleinerungstrank entwickelt, eine solche Mixtur besaß Gargamel bereits in Le voleur de Schtroumpfs (1959). (*) Ab Blatt 56-II ist die seit 1992 übliche Signatur "(C) Peyo" zu finden. Der Holzfäller Schtroumpf Bûcheron ist erstmals, hier noch im klassischen weißen Kostüm, zu sehen. In Les Schtroumpfs joueurs (2005) trägt er Wollmütze und zusätzlich eine rotbraun karierte Jacke. Der ungeschickte Schtroumpf Maladroit hat seinen ersten Auftritt und ist in späteren Schlumpfereien oder langen Abenteuern immer wieder zu sehen.

(1996) Docteur Schtroumpf (Szenario: Luc Parthoens, Thierry Culliford; Zeichnungen: Alain Maury, Luc Parthoens (Tusche); Farben: Nine; 1996 Album 18 bei Le Lombard; Doktor Schlumpf 2001 bei Carlsen). Inhalt: Ein Schlumpf versucht kranke Schlümpfe zu behandeln und stellt dabei die althergebracht wirkenden Heilungsmethoden und Hausmittel vom Großen Schlumpf in Frage. Nach einiger Zeit machen ihm andere Schlümpfe mit Akupunktur und Psychotherapie Konkurrenz. Bemerkungen: Es ist in einer Zeichnung klar zu sehen, dass die vom Klapperstorch angelieferten Schlümpfe einen Bauchnabel aufweisen (der von Schlumpfinchen ist in On ne schtroumpfe pas le progrès, 2002; weiters ist der vom Schtroumpf Mineur in Les Schtroumpfs joueurs, 2005, zu sehen). (*) Der in dieser Geschichte auftretende eingebildete Kranke wird Schtroumpf Malade genannt, der Schlumpfarzt wird Schtroumpf Médecin oder Docteur genannt.

(1997) ---Originaltitel ??--- (8 Seiten; Die Schlümpfe und das Findelkind im Bastei-Magazin "Die Schlümpfe", 82 v. 1997). Inhalt: Eine reiche Gräfin verliert bei einem reißenden Bach ihr Baby, sodass es in einem Korb davon geschwemmt wird. Motiviert durch die Belohnung macht sich Gargamel auf die Suche auf. Schließlich fischen die Schlümpfe das Baby aus dem Wasser, finden heraus wo es hin gehört und bringen es der Familie, der sie bereits bekannt sind, zurück.

(1997) ---Originaltitel ??--- (4 Seiten; Ente gut, alles gut im Bastei-Magazin "Die Schlümpfe", 82 v. 1997). Inhalt: Der Musikschlumpf ist mit dem Klang seiner Trompete im Schlumpforchester unerwünscht. Schließlich ist eine Ente von den Lauten des Instruments fasziniert.

(1997) ---Originaltitel ??--- (8 Seiten; Die wundersame Weihnachtstanne im Bastei-Magazin "Die Schlümpfe", Sonderheft) Inhalt: Gargamel fängt einige Schlümpfe und möchte aus ihnen eine Suppe machen. Der eintreffende Weihnachtsmann verhindert sein Tun, schließlich feiern alle Heiligabend in Gargamels Hütte. Eine wohlverdiente, vom Weihnachtsmann initiierte Bestrafung, bricht der sehr versöhnliche Große Schlumpf nach einer kurzen Weile ab.

(1997) Schtroumpferies 3 ("Peyo"). In 128-II wird Le petit schtroumpferon rouge von 1972 neuerlich gespielt. Kulissen, Kostüme und sogar der Flicken im Wolfspelz sind gleich geblieben. In 76-II tauchen einige Schlümpfe unter Wasser und behalten selbst dort die Mütze auf.

(1998) ---Originaltitel ??--- (8 Seiten; Wann kommt der Frühling? im Bastei-Magazin "Die Schlümpfe", Sonderheft v. 1998). Inhalt: Gargamel und die Schlümpfe leiden gleichermaßen unter einem nicht enden wollenden Winter. Da sich der Hexenmeister ausrechnet, dass die Schlümpfe bald verhungern werden, wenn die enorme Kälte noch einige Zeit andauert (“Ich könnte ja notfalls noch Azrael essen, aber die Schlümpfe würden niemals ein Tier anrühren“), vergiftet er Dame Nature (Frau Natur, Mutter Natur). Der Große Schlumpf versucht ein Gegenmittel zu finden … Bemerkungen: Neben Père temps (Gevater Zeit, sh. 1988, Les p'tits schtroumpfs) zeigen die Szenaristen mit Dame Nature eine weitere Allegorie im Schlumpf-Comic. Neben ihrer besonderen Funktion agiert und wechselwirkt Dame Nature mit ihrer Umwelt, in der Zauberei zeigt sie sich gegenüber Gargamel überlegen, weiters tritt sie 1999 (Muttertag bei den Schlümpfen) wieder auf.

(1998) ---Originaltitel ??--- (8 Seiten; Schnitzeljagd mit Gurgelhals im Bastei-Magazin "Die Schlümpfe", 6/1998). Inhalt: Es ist Schulschluss. Schlumpfinchen teilt an den Brillenschlumpf, den Muskelschlumpf und an andere die Zeugnisse aus (!). Da der Große Schlumpf weg muss, bittet er Schlumpfinchen, auf die Schlümpfe aufzupassen (!). Die Schlümpfe teilen sich in zwei Gruppen und veranstalten eine Schnitzeljagd, von der schließlich auch Gargamel erfährt. Der wird aber von seiner Mutter (! Blauer Mantel, roter Umhang, schwarzer Hut) wegen seines schlechten Zeugnisses aus der Zaubererschule zum Lernen gezwungen. Gargamel erklärt ihr, dass er mit den Schlümpfen „nur spielen“ wollte. ... Bemerkungen: Schlumpfinchen unterrichtet die Schlümpfe, Gargamel besucht die Zaubererschule. Mit Phantasie kann man diese Handlungselemente durchaus widerspruchsfrei zu den Inhalten der klassischen Alben (insbesondere La Schtroumpfette, 1966) sehen. Bemerkenswert ist der Auftritt von Gargamels Mutter, sie nimmt von den Schlümpfen gar keine Notiz.

(1998) ---Originaltitel ??--- (4 Seiten; Der Zwilling des Zauberers im Bastei-Magazin "Die Schlümpfe", 6/1998) Inhalt: Gargamel erhält Besuch von seinem Zwillingsbruder, dem gutmütigen Dichter. Der Zwilling sieht wie Gargamel aus, trägt wie er einen schwarzen Kittel mit einem weißen Flicken, besitzt jedoch blaue Schlapfen. Die Schlümpfe verwechseln ihn zunächst mit dem Zauberer, nehmen aber dann seine Hilfe an um Gargamels neueste Rachepläne zu vereiteln. Bemerkungen: In der Fassung von Bastei hat Gargamel, wie in der Kauka-Bearbeitung den Namen Gurgelhals, sein Bruder heißt in dieser Fassung Schmurgelhals.

(1998) ---Originaltitel ??--- (8 Seiten; Ferienspaß am Meer im Bastei-Magazin "Die Schlümpfe", 7/1998). Inhalt: Die Schlümpfe machen Urlaub am Meer und werden dort von Gargamel und seinem Vetter, dem Eisverkäufer, gejagt. Der Vetter sieht grundsätzlich wie Gargamel aus, trägt aber eine andere Kleidung und einen Schnurrbart. Bemerkungen: Im Gegensatz zu Gargamels Mutter oder seinem Zwillingsbruder (siehe andere Kurzgeschichten von 1998) ist der Vetter ersichtlich böse und hilft dem Hexenmeister bei der Suche nach Schlümpfen.

(1998) ---Originaltitel ??--- (4 Seiten; Super-Schlumpf im Bastei-Magazin "Die Schlümpfe", 7/1998) Inhalt: Ein Schlumpf, welcher in Analogie zum Supermann als Superschlumpf auftritt, rettet eine Waldfee, die dem Schlumpfinchen ähnlich sieht. Bemerkungen: Die Waldfee hat im Gegensatz zu Schlumpfinchen fünf Finger an einer Hand.

(1998) Le Schtroumpf Sauvage (Szenario: Luc Parthoens, Thierry Culliford; Zeichnungen: Alain Maury, Luc Parthoens(Tusche); Farben: Nine; 1996 Album 19 bei Le Lombard; Der wilde Schlumpf 1999 bei Carlsen). Inhalt: Wegen eines Waldbrandes beschaffen sich die Schlümpfe in einer fernen Gegend Nahrungsvorräte für die kalte Jahreszeit. Im Winter werden ihnen Nüsse stibitzt, sie greifen den Täter auf und begegnen in ihm einen wilden Schlumpf. Schließlich offenbart ein Buch ("Le Grand Livre des Schtroumpfs"..."ici se trouve schtroumpfée toute l'histoire des Schtroumpfs depuis des siècles et des siècles"). dem Großen Schlumpf, dass einmal vor langer Zeit ein Storch ein Schlumpfbaby über den Wald verloren hat. Bemerkungen: In einer Rückblende sind auch erwachsene Schlümpfe zu sehen, welche das zuvor verloren gegangene Schlumpfbaby suchen. Ein genauerer Bezug über die Schlümpfe oder die Zeit - also ob es sich um die Schlümpfe einer vergangenen Generation (dann wäre eine nahe liegende Frage, was mit ihnen passiert ist) oder die rezenten Schlümpfe (dann hätten die sich nicht geändert, während das Baby herangewachsen wäre. Es hätte sich auch einer an die damalige Suche erinnern können) handelt, findet nicht statt. (*) Weil wegen des Waldbrandes schützendes Laub- und Buschwerk fehlt, ist Gargamel für einige Zeit in der Lage ins Schlumpfdorf zu finden. (*) Ende der Geschichte: Der wilde Schlumpf bleibt letztlich nicht im Schlumpfdorf, sondern bei seinen Eichhörnchen im Wald. Luc Parthoens ging im Interview von 2003 auf diesen besonderen Schlumpf ein. (*) Der Wilde Schlumpf tritt in Einseitern in Schtroumpferies 4 und 5 wieder auf. (*) Kurze Leseprobe http://www.lelombard.com/CarteBlanche/DossierLombard/Images/schtroumpf2.jpg

1998 La Nuit des Sorciers (Johan et Pirlouit, tome 16 bei Le Lombard; Szenario: Thierry Culliford, Yvan Delporte; Zeichnungen: Alain Maury; dt. Die Nacht der Zauberer, Carlsen). Inhalt: Der gewissenlose Hexer Ubiquitas (Malefiz) versucht drei verzauberte Gegenstände, Ring, Armreif und Fingerhut zu sammeln, um damit zu enormer Macht zu gelangen. Johan und Pirlouit helfen der Zauberin Myriam, welche den Ring besitzt. Nachdem Malefiz dem Zauberer Homnibus, dem Inhaber des Armreifs, dieses Utensil stiehlt und der gefesselte Homnibus vom Großen Schlumpf befreit wird, ist es Pirlouit, welcher nach einiger Zeit alle drei Gegenstände bei sich hat. Unter der Anleitung vom Großen Schlumpf führt Pirlouit in der Nacht der Zauberer am kahlen Berge eine wichtige Zeremonie durch (diese Situation ist im Titelblatt dargestellt). Als Zuschauer nehmen der Alchemist (aus Le sortilège de Maltrochu, 1969) und Rachel (La guerre des sept fontaines, 1959, u.a.) teil.

(1999) ---Originaltitel ??--- (8 Seiten; Muttertag bei den Schlümpfen im Bastei-Magazin "Die Schlümpfe", 5/1999). Inhalt: Die Schlümpfe erleben erstmals den Muttertagsbrauch und sehen, wie liebevoll eine Wikingermutter mit ihrem, den Schlümpfen bekannten, Sohn umgeht. Sie sind davon ausgesprochen betroffen, sogar der Muskelschlumpf vergießt eine Träne. Der nun berechtigten Frage, warum sie Schlümpfe keine Mutter haben, kann der Große Schlumpf elegant ausweichen: Sie besuchen die als ältere Frau personifizierte Mutter Natur. Bemerkungen Oma Schlumpf und Gargamels Mutter haben kurze Auftritte. In diese Geschichte gehen vor allem auch die Besonderheiten der Schlumpfpopulation mit der schwer fassbaren Stellung der Frau ein. Brillenschlumpf spricht (in der dt. Bastei-Fassung) Schlumpfinchen lebt bei uns im Dorf. Aber sie ist nicht die Mutter vom Babyschlumpf. Den hat damals ein weißer Storch vorbei gebracht. Und dann ist da noch Oma Schlumpf. Aber nein, das ist ja nicht dasselbe. Ein anderes Zitat verleitet den Leser ebenfalls zu Implikationen: Der Große Schlumpf bedankt sich für einen Blumenstrauß vom Dummschlumpf: Heute ist zwar nicht Vatertag, aber ich schlumpfe mich trotzdem darüber, Dummkopfschlumpf.

(1999) ---Originaltitel ??--- (4 Seiten; Der Schlumpf und der kleine Indianer im Bastei-Magazin "Die Schlümpfe", 5/1999). Inhalt: Ein Schlumpf begegnet einigen Indianern, Gargamel endet am Marterpfahl.

(1999) Schtroumpferies 4 ("Peyo"). In einem der Einseiter (153-II) beschäftigt sich ein Schlumpf mit Meteorologie und besitzt einen Globus. In einigen der Geschichten sieht es so aus, als ob die Schlümpfe bei ihren Häusern kleine Schrebergärten mit Hecken besitzen. In 160-II ist der Wilde Schlumpf wieder zu sehen.

(2000) ---Originaltitel ??--- (4 Seiten; Glück im Unglück im Bastei-Magazin "Die Schlümpfe", 5/2000). Inhalt: Der Brillenschlumpf erhält ein vierblättriges Kleeblatt und möchte am Ende des Regenbogens einen Schatz zu finden.

(2000) ---Originaltitel ??--- (8 Seiten; Gefährliche Ferien im Bastei-Magazin "Die Schlümpfe", 6/2000). Inhalt: Einige Schlümpfe machen in einem Tretautobus Ferien und wollen bis ans Meer. Sie fahren auch am alten Wachturm (Les Schtroumpfs et le Cracoucass, 1968) vorbei, welcher nach den Ausführungen vom Brillenschlumpf im Jahr 800 errichtet wurde. Ein Gorilla von einer Gauklertruppe entführt Schlumpfinchen und später Azrael. Bemerkungen: Während der Brillenschlumpf den Reiseleiter simuliert, benützt er ein Mikrofon. Wie weit dieses, ähnlich dem Bus, für das Mittelalter modifiziert worden ist, ist in der Zeichnung nicht zu erkennen.

(2000) ---Originaltitel ??--- (4 Seiten; Die Schlümpfe und die Waschbären im Bastei-Magazin "Die Schlümpfe", 6/2000). Inhalt: Die Schlümpfe begegnen jungen Waschbären, welche ihnen die Äpfel waschen und im Schlumpfdorf einige Reinigungsarbeiten übernehmen.

(2000) ---Originaltitel ??--- (4 Seiten; Zuviel des Guten in Klassiker der Comic-Literatur 14, 2005). Inhalt: Dem Gärtnerschlumpf begegnen einige merkwürdige Zwerge (Heinzelmännchen), die ihm helfen und sich dann vermehren.

(2000) ---Originaltitel ??--- (8 Seiten; Die Schlümpfe und die Riesenmöhren in Klassiker der Comic-Literatur 14, 2005; im Bastei-Magazin "Die Schlümpfe", 5/2000). Inhalt: Der Zauberlehrling erzeugt eine gefährliche Mixtur, aus welcher lebendige Riesenmöhren entstehen. Bemerkungen: Der Zauberlehrling ist wieder in der verwandelten Gestalt von 1970 (L’apprenti Schtroumpf) zu sehen. (*) Der sonst nur aus der Fernsehserie bekannte Lehrling von Gargamel ist im Comic zu sehen.

(2000) ---Originaltitel ??--- (4 Seiten; Die Schlümpfe und der kleine Drache in Klassiker der Comic-Literatur 14, 2005). Inhalt: Sassette findet einen Feuer speienden rosa Babydrachen. Bemerkungen: Die Geschichte enthält auch einige Motive (Gefährlichkeit des Drachens, Hilfe gegen Gargamel) des älteren Abenteuers Le Schtroumpf et son dragon (ca. 1991). (*) Der sonst nur aus der Fernsehserie bekannte Opa Schlumpf hat einen Auftritt im Comic.

(2000) La Menace Schtroumpf (Szenario: Luc Parthoens, Thierry Culliford; Zeichnungen: Alain Maury, Luc Parthoens (Tusche); Farben: Nine; 1996 Album 20 bei Le Lombard; Die Schlümpfe in Gefahr 2001 bei Carlsen). Inhalt: Da die Schlümpfe untereinander wieder recht zerstritten sind, möchte ihnen der Große Schlumpf eine Lektion erteilen. Eines Tages sehen sich die Schlümpfe einer anderen Schlumpfpopulation, hellgrau bzw. rotgrau (Grand Chef) gekleidet, gegenüber. Diese düsteren Schlümpfe (Schtroumpfs gris) grinsen aggressiv, treten kriegerisch und gut bewaffnet auf und machen den Schlümpfen das Salsepareille-Feld, deren Staudamm und das Stauwasser streitig. Der Große Schlumpf scheint zunächst noch über den Dingen zu stehen. Als aber der Muskelschlumpf entgegen einem ausdrücklichen Befehl drei von den anderen verhaut, eskaliert die Situation und gerät auch für den Großen Schlumpf außer Kontrolle... . Bemerkungen: Für ein Schlumpf-Comic ist diese Geschichte ungewöhnlich gewalttätig. „Verhauen“ oder „Anketten“ kommt in anderen Alben auch vor, jedoch häufen sich solche Aktionen in diesem Album enorm. Zur Disziplinierung benützen die düsteren Schlümpfe die Prügelstrafe. (*) Weiters führen die düsteren Schlümpfe eine demonstrative Bücherverbrennung durch und vernichten alle Werke und Zauberbücher vom Großen Schlumpf. Allerdings besitzt er im nächsten Album wieder seine gut sortierte Bibliothek. (*) Die Frage, wie man immer wieder auf die selben Knallgeschenke vom Witzboldschlumpf hereinfallen kann, beantwortet nach einem Anlass der Muskelschlumpf, gelegentlich nimmt er einen solchen Scherz niemandem übel Bah! On le connaît! Une bonne farce de temps à autre ne peut schtroumpfer de mal à personne. (*) Einige Schlümpfe treffen jeweils auf eine finstere Karikatur ihrer selbst, Der düstere Witzboldschlumpf hat noch brutalere Geschenke. Der andere Brillenschlumpf gibt ganz offen zu, ein Denunziant zu sein. Hingegen ist der weitere Bastelschlumpf beim Staudammbau ein gewissenlos schlampiger Baumeister, kann aber später sehr nützliche Kriegsmaschinen konstruieren. Die beiden Schlumpfinchen raufen gleich miteinander. Dem aufmerksamen Leser muss auch auffallen, dass von dem an einigen Schlüsselszenen teilnehmenden Muskelschlumpf kein „imaginärer Vetter“ zu sehen ist. (*) Obwohl das militante Auftreten (Angriffskrieg, Eroberungswahn, Internieren der anderen,…) der düsteren Schlümpfe für kühne Kaffeesudleser eine politische Auslegung geradezu provoziert, gelang den Autoren eine Darstellung, die zumindest keine eindeutige Identifizierung mit irgend einer politischen Struktur möglich macht. Leseproben unter
http://www.lelombard.com/doc/Albums/1902/2803615169pm1.jpg , sowie hier und hier (jew. frz).

(2001) Schtroumpferies 5 ("Peyo"). In 177-II findet der Brillenschlumpf ein altes Holzpferd, das der Große Schlumpf, blutjung, zu seinem 5. Geburtstag erhalten hat (Je l'ai recu pour mon Cinquième anniversaire et je L'ai perdu l'année d' après). In 183-II legt der Dummschlumpf einen enorm langen Weg von einem Dschungel über das Meer, die Wüste und einen Gletscher bis ins Schlumpfdorf zurück. Im Vergleich zu Le pays maudit von 1961 wird diese Reise weit weniger beschwerlich dargestellt. (*) In 218-II besitzt der Große Schlumpf einen Globus mit eingezeichneten Erdteilen in üblicher moderner Darstellung. Auf die Frage, welche Gegend vom Schlumpfdorf aus in 6 Monaten erreichbar ist, erwidert er nach längerer Rechnung: Zanzibar. Für eine Lokalisierung des Schlumpfdorfs hilft das recht wenig, zumal nicht einmal genau bekannt ist, wie rasch sich Schlümpfe fortbewegen können. Le pays maudit (1961) und andere Geschichten legen nur nahe , dass Schlümpfe mit Menschen offenbar Schritt halten können. (*) Der Schlumpf aus Un Schtroumpf pas comme les autres (1969), wird namentlich nicht genannt, Im Einseiter 214 in diesem Album tritt der seelenverwandte Schtroumpf Voyageur auf. (*) Ein einziges Mal gelingt es dem Brillenschlumpf seine Ausführungen einem Publikum näher zu bringen: Er hält (Blatt 180) vor einigen interessierten Schlümpfen einen literarischen Abend.

(2001) ---Originaltitel ??--- (8 Seiten; Eisige Zeiten für Gurgelhals im Bastei-Magazin "Die Schlümpfe", 1/2001). Inhalt: Die Schlümpfe üben Schlittschuh laufen. Gargamel lockt sie mit einer kleinen grünen Hexe in eine Falle.

(2001) ---Originaltitel ??--- (4 Seiten; Der verwunschene Frosch im Bastei-Magazin "Die Schlümpfe", 1/2001). Inhalt: Gargamel wird von einem Zwerg in einen Frosch verwandelt. In der Froschgestalt gelingt es ihm erstmals, Schlümpfe in sein Maul zu nehmen. Dann trifft er auf eine Wäscherin, die in ihm einen verwunschenen Frosch zu sehen glaubt.

(2001) ---Originaltitel ??--- (8 Seiten; Vielfraß und Eidechsen im Bastei-Magazin "Die Schlümpfe" 8/2001). Inhalt: Im Eintausch gegen ein Monat Verköstigung bringt Grossbouf dem Hexenmeister Gargamel zwei Eidechsen, welche bevorzugt Sarsepareille, oder alles was danach riecht –Schlümpfe-, essen. Mit einem Nettigkeitsspray, welchen der Große Schlumpf für den Miesepeterschlumpf entwickelt hat, und einem Sarsepareilleparfüm versuchen die Schlümpfe der Situation Herr zu werden. Bemerkungen: Grossbouf, dem gutes Essen das wichtigste ist, unterstützt zwar Gargamel bei den gegen die Schlümpfe gerichteten Racheplänen, zeigt aber kein Interesse, die Schlümpfe in irgend einer Form direkt zu attackieren.

(2001) ---Originaltitel ??--- (4 Seiten; Die Rattenfänger im Bastei-Magazin "Die Schlümpfe" 8/2001). Inhalt: Gargamel heuert Rattenfänger gegen die Schlümpfe an. Allerdings wissen die Kerle nicht, wie Schlümpfe aussehen.

2002 On ne schtroumpfe pas le progrès (Szenario: Philippe Delzene, Thierry Culliford; Zeichnungen: Ludo Borecki, Pascal Garray; Farben: Nine, José Grandmont; 2002 Album 21 bei Le Lombard). Inhalt: Aufgrund einer Idee des faulen Gammelschlumpf konstruiert der Bastlerschlumpf zunächst aufziehbare Automobile und anschließend Maschinen für den Müller, Schtroumpf Meunier (gestreifte Mütze, Halstuch, braune Schuhe), den Tischler und den Bäcker. Danach baut er Roboter aus Baumstämmen. Später fühlt sich der Gärtnerschlumpf durch den unnatürlichen Maschinenlärm gestört, vor allem seine Raupe leidet so sehr darunter, dass er mit Hab und Gut in den Wald zieht. Schließlich übernehmen die Roboter die Macht im Schlumpfdorf. Bemerkungen: Ab dieser Geschichte trägt der Gammelschlumpf immer einen Kopfpolster mit sich herum - wenn er nicht gerade darauf schläft. (*) Höchstwahrscheinlich sind die Schlümpfe Vegetarier (Ovo-Vegetarier). Es ist häufig zu sehen, dass sie Sarsepareille, Eier und Gemüse (v.a. Nüsse) essen. Dass sie Fleisch und Fisch essen, ist hingegen nicht zu beobachten. Allerdings hat in dieser Geschichte (Blatt 11) der Leckerschlumpf eine Knackwurstkette bei sich. In Salade de Schtroumpfs (2006, Blatt 1 und 2) hängt im Speisesaal ein Bild mit einem Schinken. Im Einseiter 51 (1971) fischt ein Schlumpf, jedoch ohne Köder, weil er seine Fische nicht verletzen möchte ("Un hameçon! Tu es schtroumpf. Pour quem es poissons se blessent ?!")

2003 Le Schtroumpf Reporter (Szenario: Luc Parthoens, Thierry Culliford; Zeichnungen: Ludo Borecki; Farben: Nine Culliford, José Grandmont; 2003 Album 22 bei Le Lombard). Inhalt: Da im Laufe der Zeit die Begebenheiten bei den Schlümpfen durch Mundpropaganda nicht immer korrekt wieder gegeben werden, beauftragt der Große Schlumpf einen interessierten Schlumpf, wichtige Geschehnisse zu dokumentieren und korrekt zu verbreiten. Die Schlümpfe sehen sich darauf hin mit einigen Problemen des Zeitungswesens konfrontiert. Bemerkungen: Nachdem der Bastlerschlumpf gesehen hat, wie das Schlumpfbaby mit zwei Buchstabenwürfel in den Sand stempelt, erfindet er die Druckerpresse. ...aber woher hatte das Baby die Buchstabenwürfel? (*) Anlässlich des Mondfestes verkleiden sich die Schlümpfe, u.a. als Indianer (fast wie ein Schlips aus Le cosmoschtroumpf, 1969), Supermann und Lucky Luke mit Grashalm. (*) In
http://www.lelombard.com/page.cfm?contentid=966&Section=General (Parthoens Interview)beantwortet Szenarist Luc Parthoens einige Fragen zu diesem Album und den Schlümpfen (auf Französisch).

2005 Les Schtroumpfs joueurs (Szenario Luc Parthoens, Thierry Culliford; Zeichnungen: Ludo Borecki; Farben: Nine Culliford; 2005 Album 23 bei Le Lombard). Inhalt: Die Schlümpfe beobachten Menschen beim Glücksspiel und machen es nach. Weiters soll der Wald, in welchem das Schlumpfdorf und Gargamels Behausung liegt, gerodet werden, sodass auf dem Gebiet ein Vergnügungspark errichtet werden kann. Mit gewichtiger Unterstützung durch den Großen Schlumpf, Gargamel, Muskelschlumpf und dem Glücksspieler Schtroumpf Chançard (erster und bisher einziger Auftritt) sollen die Pläne der Menschen verhindert werden. Bemerkungen: Einzigartig ist, dass die Schlümpfe und Gargamel innerhalb einer Comic-Geschichte für einige Zeit bedingt zusammen halten. Während Gargamel mit anderen Menschen eine Verhandlung führt, kriecht der Große Schlumpf sogar unter Gargamels Kragen und sagt ihm ein. (*) Der Große Schlumpf bemerkt im Dialog, dass seine Schlümpfe nichts von den Menschen abgucken sollten und dass für sie von den Menschen nichts Gutes zu erhoffen ist (je vous ai déjà répété mille fois de ne jamais schtroumpfer chez les humains. Ils n'ont rien de bon à nous apporter). (*) Das Abnehmen der Mütze ist nach wie vor tabu. Der Brillenschlumpf verliert beim Glücksspiel seine Augengläser und die Hose, die Mütze steht als Wertobjekt, welches man verlieren kann, nicht zur Verfügung. (*) Unter http://www.read-box.com (entrez, bibliothèque) ist der erste Teil des Albums im Netz zu finden.

2006 Salade de Schtroumpfs (Szenario Luc Parthoens, Thierry Culliford; Zeichnungen: Ludo Borecki, Jeroen De Cominck; Farben: (C) Nine Culliford; 2006 Album 24 bei Le Lombard). Inhalt: Der Große Schlumpf stellt bei der mickrigen Gemüseernte Champignonbefall fest und gibt dem Gärtnerschlumpf ein Fungizid und ein Wachstumsmittel. Anschließend verreist der Große Schlumpf. Während in Le Schtroumpfissime (1964) noch diskutiert und schließlich durch Abstimmung ein Stellvertreter für den abwesenden Großen Schlumpf gewählt wird, kommt es jetzt zu keiner Vertretung. Der Kochschlumpf und der Gärtnerschlumpf verwenden vom Fungizid eine viel zu hohe Dosierung, sodass sich zunächst riesiges und schmackhaftes Gemüses bildet. Nach Verzehr davon werden die Schlümpfe, einer nach dem anderen, in unterschiedlich umgestaltete Gemüseschlümpfe verwandelt. Bei den folgenden Debatten über die bereits erkrankten Schlümpfe führt der Muskelschlumpf den Vorsitz. Schließlich sind alle bis auf den Kochschlumpf, Gärtnerschlumpf, Leckerschlumpf und dem Schlumpfinchen kontaminiert. Bemerkungen: Mit dieser Geschichte kann man auch eine reifere Leserschicht ansprechen. Die Autoren zeigen, dass Stoffe zur Genmanipulation nur allzu schnell in die falschen Hände gelangen und dann zur Katastrophe führen. (*) Die verwandelten Schlümpfe bezeichnet der Große Schlumpf als Mutanten. (*) Bei einer Abstimmung nehmen alle Schlümpfe und Schlumpfinchen teil.(*) In einem Speicher bewahren die Schlümpfe verschiedene Erinnerungsstücke vergangener Abenteuer auf (kleine Zauberflöte, Teile der Rakete vom Weltraumschlumpf, Sänfte vom Schlumpfissimus ...).

2007 Un enfant chez les Schtroumpfs (Szenario Miguel Diaz Vizose, Thierry Culliford; Zeichnungen: Joroen De Coninck, Farben: (C) Nine Culliford; 46 Blatt; Januar 2007 Album 25 bei Le Lombard). Inhalt: Bei einem Flug stürzen der Große Schlumpf und ein Storch ab. Unter unauffälliger Beobachtung durch den Großen Schlumpf wird der Storch von einem alten Bauern, der noch eine Landwirtschaft betreibt, gesund gepflegt (Grand Schtroumpf: "Ah! Si tous les humains pouvaient être aussi schtroumpfs"). Der Schlumpfdorf kann für ihn, vom Bauernhof aus, in drei Stunden zu Fuß erreicht werden (!! Et maintenant, trois heures de marche jusqu´au village). Bald darauf findet der ungezogene Neffe des Bauern, Jeanty, dank des vor ihm fliehenden Schtroumpf Cuisinier ins Schlumpfdorf. Da er vom Großen Schlumpf Zauberei lernen möchte, diskreditiert er seinen Onkel und bleibt zunächst bei den Schlümpfen. Da er nicht alles versteht (Jeanty: "c'était pour rire, euh ... Grand Schnuck", Grand Schtroumpf: "Mon nom est Schtroumpf, petit. Grand Schtroumpf!") erklärt ihm der Brillenschlumpf ergänzend, wer klein und wer groß ist ("petit, c´est toi, et Grand, c´est lui"). Nach einiger Zeit triff Jeanty auf Gargamel, in welchem er ein neues Vorbild zu erkennen glaubt ....

Benennungen im Original und den deutschen Bearbeitungen (Auswahl)

Original (mit Erstauftritt) deutsch (Rolf Kauka) deutsch bei Bastei (B) und Carlsen (C) außerhalb des Comic (Fernsehen, Lieder, engl. od. dt.)
Grand schtroumpf (ab 1958, La Flûte à 6 schtroumpfs) Großer Schlumpf (ab 1969) Großer Schlumpf (B, C) Papa Schlumpf
Le pays maudit (ab 1958, La Flûte à 6 schtroumpfs) Das verwunschene Land (ab 1969) Das verwünschte Land .
Village schtroumpf (ab 1958, La Flûte à 6 schtroumpfs) Schlumpfdorf (ab 1969) Schlumpfdorf (B) Schlumpfhausen (Lied d. Schlümpfe, ab 1978)
Schtroumpf farceur (ab 1959, Les Schtroumpfs noirs) Witz