Dieter Posch (* 19. Oktober 1944 in Wien) ist ein deutscher Politiker (FDP).
Er war von 1999 bis 2003 Hessischer Staatsminister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung.
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Nach dem Abitur absolvierte Posch ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften, welches er mit dem ersten und, nach Ableistung des Referendariats, mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Von 1974 bis 1987 arbeitete er als Dezernent beim Regierungspräsidium in Kassel. Von 1987 bis 1989 sowie von 1991 bis 1999 war Posch als Rechtsanwalt tätig. Diese Tätigkeit übte er neben seinem Abgeordnetenmandat seit dem Jahre 2003 in der Anwaltskanzlei Goetjes und Kollegen in Spangenberg wieder aus.
Dieter Posch ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Seit 1966 ist er Mitglied der FDP. Dieter Posch ist stellvertretender Landesvorsitzender der FDP in Hessen. Dem Landesvorstand seiner Partei gehört er seit 1972 an.
Von 1972 bis 1977 sowie von 1981 bis 1997 gehörte er dem Kreistag des Schwalm-Eder-Kreises an.
Von 1987 bis zu seiner Mandatsniederlegung am 1. September 1989 war Posch Mitglied des Hessischen Landtages. Am 11. November 1994 rückte er für den ausgeschiedenen Abgeordneten Wolfgang Gerhardt in den Landtag nach, dem er bis 1999 angehörte. Seit 2003 ist er erneut Mitglied des Landtages.
Hier war er von 1996 bis 1999 stellvertretender Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion. Von 2003 bis 2005 war er Mitglied der Enquête-Kommission zur Reform der Hessischen Verfassung. Er ist Sprecher der FDP-Fraktion für Infrastruktur, Landesentwicklung und Medien.
Von September 1989 bis April 1991 war Posch Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft und Technik.
Nach der Landtagswahl 1999 wurde er am 7. April 1999 als Hessischer Staatsminister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung in die von Ministerpräsident Roland Koch (CDU) geführte Landesregierung von Hessen berufen. Als Schwerpunkt seiner Tätigkeit war die Förderung der außenwirtschaftlichen Aktivitäten sowie Initiativen zur Beschleunigung des Genehmigungsrechts. Da die CDU bei der Landtagswahl 2003 eine absolute Mehrheit erreichen konnte, schied er am 5. April 2003 aus dem Amt. Posch ist gegenwärtig Vorsitzender einer Expertenkommission zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren. Der hessische Ministerpräsident hat ihm diese Aufgabe übertragen. Die Kommission hat einen Gesetzentwurf erarbeitet, der von der hessischen Landesregierung als Bundesratsinitiative im Bundesrat eingebracht worden ist. Zwischenzeitlich sind etliche Vorschläge dieser Kommissionsarbeit in das Planungsbeschleunigungsgesetz des Bundes [1]aufgenommen worden.
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