Dieu et mon droit [ˌdjø e mɔ̃ ˈdʀwa] (franz. für Gott und mein Recht) ist der Wahlspruch der britischen Monarchen und wurde während der Herrschaft von Heinrich VI. (1422-1461) eingeführt. Ursprünglich lautete der Wahlspruch gemäß der damaligen französischen Orthographie „Dieu et mon droict“, doch später wurde das veraltete c in „droict“ weggelassen. Heute erscheint der Wahlspruch auf dem Wappen des Vereinigten Königreichs.
Der Wahlspruch wurde in französischer Sprache abgefasst, weil sich die englische Sprache erst in der frühen Neuzeit bei den Herrschenden als Alltagssprache durchsetzte. Heinrich VI. sprach Französisch und war sowohl als König Frankreichs als auch als König Englands gekrönt worden. Ebenfalls französisch ist der Wahlspruch des 1348 von Eduard III. gestifteten Hosenbandordens: „Honi soit qui mal y pense“.
Schon über zwei Jahrhunderte vor der offiziellen Einführung war der Wahlspruch verwendet worden, 1198 als Losungswort von König Richard Löwenherz während der Schlacht von Gisors gegen den französischen König Philipp II. Er bedeutet, dass der König nur gegenüber Gott verantwortlich ist, aber keiner irdischen Macht oder einem anderen Monarchen (Gottesgnadentum).
Brockhaus-1809: Droit d'Aubaine
Brockhaus-1911: Dieu et mon Droit · Dieu · Droit · Mön · Mon
Heiligenlexikon-1858: Jonas Mon, S. (1) · Johannes Damascenus, Mon. Presb, S. (55) · Francovaeus, Mon, S.
Herder-1854: Dieu et mon droit · Dieu le Fit · à Dieu · Droit · Aubaine, droit d' · Côté droit · Mon
Meyers-1905: Dieu et mon droit · Mon dieu · Dieu le veut · Grace Dieu · Merci de Dieu · Porte-Dieu · Chaise-Dieu, La · Dieu · Aubaine, Droit d' · Droit · Droit de suite · à mon aise · Vernis mon · Mon-anamische Sprachen · Mon [1] · Mon [2]
Pierer-1857: Hötel Dieu · Dieu [2] · Ville dieu · Part-Dieu · Dieu le Fit · A dieu · Dieu [1] · Passe-droit · Droit · Azmon · Mon · Mon · Ming mon · Mon... · Mon ticularĭa