| Dnipropetrowsk | |
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| Basisdaten | |
|---|---|
| Oblast: | Oblast Dnipropetrowsk |
| Rajon: | Kreisfreie Stadt |
| Höhe: | 155 m |
| Fläche: | Angabe fehlt |
| Einwohner: | 1.049.000 (2005) |
| Postleitzahlen: | 49000- |
| Vorwahl: | +380 56(2) |
| Geographische Lage: | keine Angabe |
| Stadtgliederung: | 8 Stadtrajone 1 SsT |
| Stadtverwaltung | |
| Bürgermeister: | keine Angabe |
| Adresse: | pr. Karla Marksa 75 49070 M. Dnipropetrowsk |
| Webseite: | http://www.meria.dp.ua |
Dnipropetrowsk (ukrainisch Дніпропетровськ/Dnipropetrowsk), ist mit 1,05 Mio. Einwohnern die viertgrößte Stadt der Ukraine. Sie liegt in der zentralen Ukraine an beiden Seiten des hier aufgestauten Dnepr.
Inhaltsverzeichnis |
Das Klima im Sommer ist sehr warm (25 - 27 °C) und kalt im Winter (-3 – -4 °C). Mit häufigem Regen muss im Herbst gerechnet werden.
Saporischschja und die Kosakeninsel Hortiza sind etwa 90 km entfernt.
Dnipropetrowsk ist eines der Industriezentren der Ukraine, besitzt einen großen Binnenhafen, ist Verkehrsknotenpunkt der ukrainischen Eisenbahnen und Universitätsstadt bzw. Hochschulstandort.
Die erste nachweisbare Besiedelung erfolgte vor etwa 150.000 Jahren durch Steinzeitmenschen. Die Siedlungen wurden in den Außenbezirken der Stadt und auf der Monastyrskiy-Insel gefunden.
Im 17. und 18. Jahrhundert herrschten die Kosaken.
Die Stadt wurde 1776 unter der Leitung des Fürsten Potjomkin als Jekaterinoslaw/Екатериносла́в, übersetzt „zum Ruhme Katharinas“ (der Großen), gegründet. Diesen Namen trug sie bis 1926. Bis zum Holocaust war Jekaterinoslaw ein Zentrum jüdischen Lebens in Russland bzw. der Sowjetunion, eine 1897 durchgeführte Zählung verzeichnete einen jüdischen Bevölkerungsanteil von 35,8%, neben 41,8% Russen und 15,8% Ukrainern.
In der Sowjetzeit war Dnipropetrowsk eine Geschlossene Stadt, da hier zum Beispiel die Dnepr-Rakete entwickelt und gebaut wurde.
Die Hauptverkehrsstraße der Stadt ist die Karl-Marx-Allee. Sie wurde im 18. Jahrhundert angelegt und manche der an ihr gelegenen Häuser prägen das Stadtbild. Im Zentrum liegt der Oktoberplatz (Zhovtneva Platz) mit der von Zarin Katharina II. im Jahr 1787 erbauten Verklärung-Christi–Kathedrale (Preobrashenskij Sobor).
Am selben Platz liegt auch das Historische Museum mit einem Diorama zur "Schlacht am Dnjepr während des zweiten Weltkrieges".
Das Raketenmuseum bzw. Nationalzentrum für Raumfahrt mit dem Orion-Kino zeigt verschiedene Satelliten und Trägerraketen, die hier gebaut wurden.
Dnipropetrowsk hat einen Flughafen mit dem IATA-Code DNK und dem ICAO-Code UKDD bzw. UKDV. Seit 1995 fährt in Dnipropetrowsk eine U-Bahn, die Metro Dnipropetrowsk. Der Fußballverein FK Dnipro Dnipropetrowsk spielt national in der höchsten Spielklasse, oft auch im UEFA-Cup.
Dnipropetrowsk ist ein Austragungsort bei der Fußball-Europameisterschaft 2012.
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Linienplan der Dnipropetrowsker Metro. |
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