Dobbertin

Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Dobbertin
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Dobbertin hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Parchim
Amt: Goldberg-Mildenitz
Koordinaten: 53° 38′ N, 12° 4′ O
Höhe: 45 m ü. NN
Fläche: 58,97 km²
Einwohner: 1313 (29. Juni 2006)
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19399
Vorwahl: 038736
Kfz-Kennzeichen: PCH
Gemeindeschlüssel: 13 0 60 015
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Lange Straße 67
19399 Goldberg
Webpräsenz:
Bürgermeister: Horst Tober
Lage von Dobbertin im Landkreis Parchim
Karte

Dobbertin ist eine Gemeinde im Landkreises Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Goldberg-Mildenitz mit Sitz in der Stadt Goldberg verwaltet.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Die Gemeinde liegt 5,5 km nördlich von Goldberg und 20 km südöstlich von Sternberg. Die Gemeinde liegt am Westrand des Naturparkes Nossentiner-Schwinzer Heide. Im Gemeindegebiet liegen der Dobbertiner See und der Goldberger See. Durch die Gemeinde verläuft die B 192. Über diese erreicht man die A 19 Anschluss Malchow (ca. 20 km).

Ortsteile

  • Dobbertin
  • Kläden
  • Dobbin
  • Neuhof
  • Alt Schwinz
  • Jellen
  • Kleesten
  • Neu Schwinz
  • Spendin

Geschichte

Die Gegend von Dobbertin wurde schon in der Frühzeit besiedelt. Davon zeugen viele Hügelgräber in der Umgebung. 1220 wird das Dobbertiner Kloster von Fürst Heinrich Borwin I. gegründet und als Benediktinerkloster geweiht. Wenig später wird es in ein Nonnenkloster umgewandelt. im Jahr 1572 wird Dobbertin endgültig säkularisiert und in ein adeliges Damenstift (bis 1945) umgewandelt. Im Dreißigjährigen Krieg (1627) wird die Gegend von schwedischen Truppen geplündert und 1638 wird der Ort durch mehrere Brände zerstört. Seit 1794 bis zum Zweiten Weltkrieg gehörte Dobbertin zum Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Nach 1945 gehörte sie erst zum Land Mecklenburg und dann von 1952-1990 zum Bezirk Schwerin.

Wappen

Blasonierung: „Durch Wellenschnitt gespalten. Vorn in Blau eine linksgewendete hersehende goldene Eule, auf einer Pflugschar sitzend. Hinten in Gold ein aus dem unteren Schildrand hervorkommender, doppelhelmiger roter Kirchturm mit spitzbogigem offenem Tor und je zwei spitzbogigen betagleuchteten Fenstern und Schallöffnungen sowie einem schwarzen Kreuz auf jeder Helmspitze.“

Das Dobertiner Kloster
Das Dobertiner Kloster

Sehenswürdigkeiten

  • Dobbertiner Kloster
  • Dobbiner Kirche
  • Naturpark Nossentiner-Schwinzer Heide

Weblinks

Quelle:
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