Donnerskirchen

Wappen Karte
Wappen von Donnerskirchen
Donnerskirchen
Österreichkarte, Position von Donnerskirchen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Eisenstadt-Umgebung (EU)
Fläche: 33,9 km²
Koordinaten: 47° 54' N, 16° 38' O
Einwohner: 1703 (31. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km²
Postleitzahl: 7082
Gemeindekennziffer: 1 03 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktgemeinde Donnerskirchen
7082 Donnerskirchen
Politik
Bürgermeister: Josef Frippus (SPÖ)
Gemeinderat: (2002)
(19 Mitglieder)
9 SPÖ, 9 ÖVP, 1 FPÖ
Ortskern mit Bergkirche St. Martin
Ortskern mit Bergkirche St. Martin
Panorama oberhalb von St. Martin
Panorama oberhalb von St. Martin

Donnerskirchen ist eine Marktgemeinde im Burgenland im Bezirk Eisenstadt-Umgebung in Österreich. Über dem Ort erhebt sich die Martinskirche, das Wahrzeichen von Donnerskirchen. Sie wurde 1676 vom Fürsten Esterhazy erbaut. Die barocke Wehrkirche, war in kriegerischen Zeiten (z. B. während der Türkenbelagerungen) letzter Zufluchtsort der Ortsbevölkerung.

Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Fertőfehéregyháza.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde liegt im nördlichen Burgenland nahe der Landeshauptstadt Eisenstadt.

Geschichte

1659 wurde Donnerskirchen durch Kaiser Leopold I. das Marktrecht verliehen. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Sopronfehéregyháza verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).

Wappen

In Blau auf grünem Grund eine silberne, rotbedachte Kirche, mit drei geöffneten Rundbogenfenstern und einem Turm, dessen Dach einmal abgesetzt und mit einem Kreuz besteckt ist.


Politik

Bürgermeister ist Josef Frippus von der SPÖ, Vizebürgermeister Hans Neumayer von der ÖVP. Amtsleiter ist Christoph Gänsbacher.

Die Mandatsverteilung (19 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 9, ÖVP 9, FPÖ 1, Grüne 0 und andere Listen 0 Mandate.

Kultur

Die Gemeinde am Osthang des Leithagebirges ist vor allem auf Grund Ihrer international ausgezeichneten Winzer und deren Spitzenweine bekannt.

Die Bergkirche von Donnerskirchen ist häufiger Veranstaltungsort von Konzerten des Geigers und Komponisten Toni Stricker. Zahlreiche aktive Vereine (Musikverein 1. Bgld. Trachtenkapelle Donnerskirchen, Gordon Highlanders of Austria, Weinquartett Donnerskirchen, D' Original Sautanz-Musi, ...) tragen weiters zum kulturellen Leben und zur Bekanntheit der Marktgemeinde bei.

Nachbargemeinden

Weblinks


Quelle:
Artikel Donnerskirchen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
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