Dreifelderwirtschaft

Die Dreifelderwirtschaft war die seit dem Mittelalter um etwa 800 n. Chr. in Europa weit verbreitete Bewirtschaftsform in der Landwirtschaft. Den Landwechsel ablösend war sie bereits zu Zeiten der Karolinger bekannt, fand aber erst im Hochmittelalter größere Verbreitung. Hierbei wurden, im jährlichen Wechsel, je ein Feld mit Wintergetreide und Sommergetreide bestellt. Das dritte Feld wurde als so genannte Brache ackerbaulich nicht genutzt, sondern diente manchmal auch als Viehweide. Die Dreifelderwirtschaft bedeutete gegenüber früheren Anbauformen einen deutlich höheren Ertrag.

Anfangs des 19. Jahrhunderts wurde die Dreifelderwirtschaft durch die Fruchtwechselwirtschaft abgelöst.

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