Drieschen

Mit Drieschen (pl., weibl.) werden im Weinbau ehemalige Anbauflächen bezeichnet, auf denen Weinreben wachsen, die jedoch nicht mehr aktiv bewirtschaftet werden.

Gefährdung von Nachbarflächen

Durch fehlende Rebstockpflege (Schnitt, Pflanzenschutz) besteht eine erhöhte Gefährdung durch Schädlinge (hauptsächlich Pilzbefall). Die im Weinbau eingesetzten Kulturpflanzen besitzen keine ausreichende Widerstandskraft gegenüber Schädlingen und Pflanzenkrankheiten und können deswegen nicht ohne Kulturpflege gedeihen. Besonders in Steillagen stellt die Verdrieschung ein großes wirtschaftliches Problem dar.

Auf Grund der von Drieschen ausgehenden Gefahren für die Nachbarschläge ist durch Verordnungen der Bundesländer die Zwangs-Rodung von Drieschen vorgeschrieben.

Weblinks

Schwarzfäule und Drieschen: TV-Interview mit Hubert Friedrich, Leiter des Dienstleistungszentrum Mosel (DLR)

Quelle:
Artikel Drieschen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
Lizenz:
Kategorien:
Bookmarks
delicious wong linkarena google