| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | |
| Regierungsbezirk: | Arnsberg | |
| Kreis: | Olpe | |
| Koordinaten: | 51° 2′ N, 7° 46′ O | |
| Höhe: | 353 m ü. NN | |
| Fläche: | 67,12 km² | |
| Einwohner: | 12.293 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 183 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 57489 | |
| Vorwahlen: | 02761, 02763 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OE | |
| Gemeindeschlüssel: | 05 9 66 008 | |
| Stadtgliederung: | 58 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Hagener Straße 9 57489 Drolshagen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Theo Hilchenbach (CDU) | |
Drolshagen ist eine kreisangehörige Stadt des Kreises Olpe im Regierungsbezirk Arnsberg in Nordrhein-Westfalen.
Inhaltsverzeichnis |
Drolshagen liegt im waldreichen Naturpark Ebbegebirge im Sauerland. Über 40 Prozent des Stadtgebiets ist bewaldet.
Drolshagen grenzt im Uhrzeigersinn beginnend im Nordwesten an folgende Städte und Gemeinden:
Gummersbach, Meinerzhagen, Attendorn, Olpe, Wenden, Reichshof und Bergneustadt.
Das heutige Gemeindegebiet der Stadt Drolshagen umfasst 58 Ortschaften unterschiedlichster Größe.
Ab 1470 sind Ritter in Drolshagen urkundlich erwähnt. Das Stadtrecht erhielt Drolshagen vom Kölner Erzbischof Ruprecht am 2. März 1477. Dies wurde 1485 nicht nur bestätigt, sondern auch verstärkt. Schon vor 1477 war der Einflussbereich der „Freiheit“ innerhalb des Sauerlandes recht groß. Das 1235 gestiftete Zisterzienserinnen-Kloster und die Stadt stritten ab 1550 jahrelang um das Anrecht an der St.-Clemens-Kirche, der selbst zu einem Prozess in Rom führte. 1604 war Drolshagen Mitglied der Hansa. 1838 wurde Drolshagen durch ein Feuer nahezu vollständig zerstört. Beim Wiederaufbau wurde auf ein rechtwinkliges Straßensystem geachtet. 1969, im Rahmen der kommunalen Neuordnung in Nordrhein-Westfalen, wurden die Ämter Drolshagen-Stadt und -Land zur neuen Stadt Drolshagen zusammengesetzt.
Über die Entwicklung des Namens gibt es verschiedene Theorien. Die wahrscheinlichste wird in der Chronica Drolshagensis beschrieben, nach der ein Ritter namens Drogilo im heutigen Gebiet Drolshagens einen Hag anlegte, den er Drogileshagino nannte. Daraus soll sich im Laufe der Jahrhunderte Drolshagen entwickelt haben.
Nach der Neuordnung 1969, durch die die Ämter Drolshagen-Stadt und -Land vereint worden waren, wurden 1974 zwei Ortsteile der Stadt Meinerzhagen angesiedelt.
Bei der Bürgermeisterwahl am 26. September 2004 entfielen über drei Viertel der Stimmen auf den CDU-Politiker Theo Hilchenbach, der keinen Gegenkandidaten hatte. 1999 setzte er sich mit fast ebenso hoher Quote (72,72 %) gegen den SPD-Kandidaten Thomas Gosmann und Reinbert Schmidt von den Grünen durch.
Das Wappen der Stadt Drolshagen zeigt oben links und unten rechts drei blaue Rauten auf goldenem Grund, das Wappen des ehemaligen Amtes Drolshagen-Land und der Herren von Drolshagen, eines ausgestorbenes Adelsgeschlechtes, und oben rechts und unten links das Wappen des ehemaligen Amtes Drolshagen-Stadt, auf welchem der Clemens-Anker dargestellt ist, der auf die Pfarrkirche St. Clemens Bezug nimmt. Geteilt wird das Wappen vom kurkölnischen Kreuz, da Drolshagen zum ehemaligen kurkölnischen Teil des Sauerlandes gehört.
Seit Oktober 1967 betreibt Drolshagen eine Städtepartnerschaft mit der niederländischen Gemeinde Joure/Skarsterlân. Zudem besteht eine Freundschaft mit Helmsdorf in Thüringen.
Im Drolshagener Land gibt es zahlreiche Sportvereine. Die größten sind:
Das Ernte- und Tierschaufest im Oktober lockt alljährlich viele Besucher. Auch Karneval gibt es am Altweibertag einen Festzug, bei dem man viele Zuschauer zählen kann. Auch das Schützenfest wird jedes Jahr wieder groß gefeiert.
Sonstige Gemeinnützige Vereine in und um Drolshagen
Die Wirtschaft ist wie fast im ganzen Sauerland durch den Mittelstand geprägt. Hauptsektoren der Drolshagener Wirtschaft sind der Maschinenbau, die metallverarbeitende und die Elektro-Industrie, die Papierverarbeitung, Steinwerke, der Werkzeugbau, die Automobilzulieferung, die Bauindustrie und das Handwerk.
Die Stadt Drolshagen liegt verkehrsgünstig im Winkel des Autobahnkreuzes Olpe an den Autobahnen A 45 (Sauerlandlinie) und A 4. Auf der A 45 gibt es auf Drolshagener Stadtgebiet die Autobahnabfahrt Drolshagen (17), kurz hinter der Stadtgrenze liegt die Abfahrt Olpe. Auf der der A 4 aus Richtung Köln ist Drolshagen über die Ausfahrt Eckenhagen/Drolshagen erreichbar. Außerdem verlaufen die Bundesstraßen 54 und 55 durch Drolshagen.
Die 144 Bus-Haltestellen werden von den Verkehrsbetrieben Westfalen-Süd (VWS) und den Oberbergischen Verkehrsgesellschaften (OVAG) bedient.
Josef Hesse: Geschichte des Kirchspiels und Klosters Drolshagen. Herausgegeben von der Stadt Drolshagen. F. X. Ruegenberg, Olpe/Biggesee 1971
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