| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Rottweil | |
| Koordinaten: | 48° 13′ N, 8° 30′ O | |
| Höhe: | 677 m ü. NN | |
| Fläche: | 48,44 km² | |
| Einwohner: | 6023 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 124 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 78655 | |
| Vorwahlen: | 07403, 07402 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RW | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 25 014 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 25 78655 Dunningen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Gerhard Winkler | |
Die Gemeinde Dunningen liegt etwa 15 km von Rottweil entfernt in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
Dunningen liegt vergleichsweise zentral im Landkreis Rottweil in einem, den Landkreis von Nord nach Süd durchziehenden Offenlandstreifen, der überwiegend ackerbaulich genutzt wird. Dunningen befindet sich im Bereich des Muschelkalks und damit zwischen den geografischen Landschaftseinheiten Schwarzwald und Schwäbischer Alb. Es gehört noch zum Bereich der Ostabdachung des Mittleren Schwarzwaldes, der im Osten von den Oberen Gäuen abgelöst wird. Dunningens verkehrsgeographische Lage ist günstig, da die Gemeinde an der B 462, einer wichtigen Verbindungsachse zwischen Rottweil und Schramberg, liegt. So erreicht man die Schweiz in etwa 1 Stunde und Österreich in etwa 1,5 Stunden. Ins nahe gelegene Elsass ist es ebenfalls nicht weit. Nach Stuttgart beträgt die Fahrtzeit etwa 1 Stunde, am Bodensee ist man in weniger als einer Stunde.
Die Gemeinde grenzt im Norden an den Schramberger Stadtteil Waldmössingen, im Osten an den Oberndorfer Stadtteil Beffendorf sowie an Bösingen und Villingendorf, im Süden an den Rottweiler Stadtteil Hochwald, Zimmern ob Rottweil und Eschbronn und im Westen an den Stadtteil Sulgen der Stadt Schramberg.
Die Gemeinde Dunningen besteht aus den drei Ortsteilen Dunningen, Seedorf und Lackendorf.
Die Anfänge des Dorfes reichen bis zu den Römern. Beweis dafür ist der Fund einer Römerstraße und eines Bauernhofes. Außerdem gibt es in dem benachbarten Waldmössingen ein Römerkastell. Nach den Römern besiedelten die Alemannen das Gebiet. Im Jahre 786 wurde Dunningen in einer Schenkungsurkunde an das Kloster St. Gallen erstmals urkundlich erwähnt. Dunningen war reichsstädtischer Gebietsort der Reichstadt Rottweil, 1803 wurde es durch den Reichsdeputationshauptschluss württembergisch und in das neugeschaffene Oberamt Rottweil eingegliedert.
Im Zuge der Verwaltungsreform in Baden-Württemberg in den 1970er Jahren wurden die Ortschaften Lackendorf im August 1972 und Seedorf zum 1. Januar 1974 eingemeindet.
Seit einigen Jahren gibt es ein Heimatmuseum in Dunningen.
Alljährlich findet (zur selben Zeit wie in Rottweil) die Fasnet statt. Alljährlich findert im Advent das Weihnachtskonzert des Musikverein 1900 Dunningen e. V. statt. Im Wechsel mit dem Ortsteil Seedorf findet jährlich am letzten Juniwochenende ein großes Dorffest statt.
Die Gemeinde Dunningen hat eine Real- und Hauptschule mit Werkrealschule (Eschachschule), eine Grundschule (Grundschule Seedorf) und eine Förderschule (Jakob-Mayer-Schule).
Im Museum im Rathaus ist auch das Leben und das Wirken von Emil Maier dargestellt. Er war ein SPD-Politiker im Kaiserreich und in der Weimarer Republik und hat es bis zum badischen Innenminister gebracht. Kommunalpolitisch hat er insbesondere in Mannheim und Heidelberg gewirkt.
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