| Dzierżoniów | |||
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| Basisdaten | |||
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| Staat: | Polen | ||
| Woiwodschaft: | Niederschlesien | ||
| Landkreis: | Dzierżoniów | ||
| Fläche: | 20,07 km² | ||
| Geographische Lage: | 50° 43' N, 16° 39' O | ||
| Höhe: | 107 m n.p.m | ||
| Einwohner: | 34.536 (31. Dez. 2006) | ||
| Postleitzahl: | 58-200 bis 58-205 | ||
| Telefonvorwahl: | (+48) 74 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | DDZ |
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| Wirtschaft & Verkehr | |||
| Straße: | Ząbkowice Śląskie – Świdnica | ||
| Nächster int. Flughafen: | Breslau | ||
| Verwaltung (Stand: 2007) | |||
| Bürgermeister: | Marek Piorun | ||
| Adresse: | Rynek 1 58-200 Dzierżoniów |
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| Webpräsenz: | www.um.dzierzoniow.pl | ||
Dzierżoniów [ʥɛrˈʒɔɲuf] (deutsch Reichenbach im Eulengebirge, bis 1946 polnisch Rychbach) liegt in Polen am Fluss Piława in der Woiwodschaft Niederschlesien, etwa 25 km südöstlich von Waldenburg. Reichenbach ist Sitz eines Landkreises und zählt rund 35.000 Einwohner.
Inhaltsverzeichnis |
1195 wurde die Pfarrkirche erstmals erwähnt. Im Lauf der Zeit entwickelte sich der Ort zu einer Stadt, die verschiedentlich Drobniszów, Rychonek oder Rychbach genannt wurde. 1203 entstand das erste Rathaus. Zumindest seit 1290 ist das heutige Stadtsiegel in Verwendung, welches den Hl. Georg mit dem Drachen zeigt. Im Jahr 1325 fiel die Stadt an Böhmen. 1338 kam der Malteserorden in die Stadt und baute eine Schule und ein Spital. 1526 gelangten die Habsburger auf den böhmischen Thron und wurden die neuen Landesherren.
Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel die Region 1742 an Preußen. Während des Dritten Schlesischen Krieges (Siebenjähriger Krieg) war 1762 die Gegend zwischen Reichenbach und Schweidnitz die Stätte der Schlacht von Burkersdorf zwischen den Armeen Österreichs und Preußens, in der die Österreicher gezwungen wurden, die Belagerung von Schweidnitz aufzugeben.
Im Jahr 1790 kamen Repräsentanten aus Böhmen, Österreich, Preußen, Holland und Polen nach Reichenbach, um über den Österreichisch-Türkischen Krieg zu verhandeln (Reichenbacher Kongress). 1813 trafen sich hier der russische Zar Alexander I. und der preußische König Friedrich Wilhelm III. Von 1816 bis 1945 war in Reichenbach das Landratsamt des gleichnamigen Kreises. Bis 1820 war die Stadt auch Sitz eines preußischen Regierungspräsidenten. 1855 wurde die Stadt an das Eisenbahnnetz angeschlossen.
1945 hatte ein Großteil der Einwohner die Stadt verlassen; nur wenige Tausend, die vor den Kampfhandlungen nicht fliehen konnten, waren bis zur endgültigen Vertreibung der gesamten deutschen Bevölkerung in der Stadt verblieben. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehört die Stadt zu Polen.
1946 wurde die Stadt nach dem Gelehrten und Bienenforscher Johann Dzierzon in Dzierżoniów umbenannt.
Die Einwohnerzahlen von Dzierżoniów nach dem jeweiligen Gebietsstand:[1]
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Reichenbach ist verschwistert mit der hessischen Gemeinde Bischofsheim, Landskron in der Tschechischen Republik sowie der Krim-Stadt Алушта (deutsch: Aluschta, polnisch: Ałuszta) in der Ukraine.
Die Stadt Dzierżoniów ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Landgemeinde Dzierżoniów, gehört ihr aber als eigenständige Stadtgemeinde nicht an. Die Landgemeinde zählt auf einer Fläche von 142,05 km² 9.380 Einwohner (31. Dez. 2006) und gliedert sich in folgende 15 Ortsteile:
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Reichenbach. Artikel in: Meyers Konversations-Lexikon, 4. Aufl. 1888 ff., Bd. 13, S. 675 f.
Bielawa (Langenbielau) - Stadt | Dzierżoniów (Reichenbach i. Eulengeb.) – Stadt | Dzierżoniów-Gmina (Reichenbach i. Eulengeb.) – Land | Łagiewniki (Heidersdorf) | Niemcza (Nimptsch) - Stadt | Pieszyce (Peterswaldau) - Stadt | Piława Górna (Gnadenfrei) - Stadt