| Ełk | |||
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| Basisdaten | |||
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| Staat: | Polen | ||
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | ||
| Landkreis: | Ełk | ||
| Fläche: | 21,07 km² | ||
| Geographische Lage: | 53° 49' N, 22° 21' O | ||
| Einwohner: | 55.944 (30. Juni 2005) | ||
| Postleitzahl: | 19-300 | ||
| Telefonvorwahl: | (+48) 87 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | NEL |
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| Wirtschaft & Verkehr | |||
| Straße: | Augustów–Ryn Gołdap–Białystok |
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| Nächster int. Flughafen: | Flughafen Warschau | ||
| Gemeinde | |||
| Gemeindeart: | Stadtgemeinde | ||
| Verwaltung (Stand: 2007) | |||
| Bürgermeister: | Tomasz Andrukiewicz | ||
| Adresse: | ul. Piłsudskiego 4 19-300 Ełk |
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| Webpräsenz: | www.elk.pl | ||
Ełk [ɛwk] (deutsch Lyck) ist eine Mittelstadt im polnischen Verwaltungsbezirk Ermland-Masuren – rund 120 km östlich der Provinzhauptstadt Olsztyn (Allenstein) in den Masuren gelegen. Der deutsche Name leitet sich aus dem altpreußischen „Luka“ ab und ist die Bezeichnung für die Gelbe Mummel – eine Teichrose. Der polnische Name Ełk kommt vom gleichnamigen Ełk-Fluss – dem Elch-Fluss. Ełk ist heute Sitz eines katholischen Bistums.
Inhaltsverzeichnis |
Lyck wurde 1398 erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1425 besaß Lyck das Dorfprivileg. Die Verleihung des Stadtrechtes erfolgte 1669. 1818–1945 war Lyck Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 gehörte sie zum Deutschen Reich (Ostpreußen). Die ursprünglich in Lyck ansässige Bevölkerung deutscher bzw. masurischer Nationalität wurde, soweit sie nicht geflüchtet war, größtenteils vertrieben bzw. ausgesiedelt und durch Neubürger aus anderen Teilen Polens ersetzt.
Sehenswert sind neben historischen Wohnhäusern aus dem 19. Jahrhundert die ehemals evangelische Kirche (ein Werk Schinkels, heute katholischer Bischofssitz), die St.-Adalbert-Kirche sowie der Lycksee (Jezioro Ełckie) mit der Schlossinsel.
Die durch den Schriftsteller Siegfried Lenz bekannt gewordene historische Schmalspurbahn wird heute von einem privaten Verein betrieben.
Ełk unterhält seit dem 17. Juni 1955 eine Städtepartnerschaft mit Hagen in Westfalen. Dort findet auch alljährlich das sogenannte bundesweite "Lycker Treffen" der Kreisgemeinschaft der Vertriebenen der Stadt und des Kreises Lyck statt. Eine weitere Städtepartnerschaft mit der Stadt Nettetal am Niederrhein besteht seit 1998.
Eine bekannte Lycker Persönlichkeit der Neuzeit ist der Schriftsteller Siegfried Lenz, der 1926 in Lyck geboren wurde. Mit seinem Werk So zärtlich war Suleyken hat er dem Umland ein literarisches Denkmal gesetzt. Als Lucknow ist Lyck Zentrum der Handlung in seinem Roman Heimatmuseum, in dem Lenz sich mit dem die masurische Region schädigenden und schließlich zerstörenden Nationalismus, aber auch mit der Politik der Vertriebenenverbände nach 1945 auseinandersetzt.
Zur Stadtgemeinde Ełk gehören u.a. die Ortschaften Giże (Giesen) und Straduny (Stradaunen).
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