Zur Behebung der großen Wohnungsnot nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs und dem Zustrom von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten in den westlichen Teil Deutschlands wurden im Rahmen und mit Mitteln des Marshallplanes Anfang der 1950er Jahre mehrere Siedlungen gebaut.
Die Finanzierung lief zunächst über die 1948 eingerichtete US-amerikanische ECA (Economic Cooperation Administration), ab 1951 über die MSA (Mutual Security Agency). Als Vorgabe forderten die Planer, Kleinwohnungen zu einem Festpreis möglichst billig zu errichten; der soziale Wohnungsbau sollte gefördert werden. Im Jahr 1951 wurde vom Bundeswohnungsbauministerium ein ECA-Realisierungs-Wettbewerb für Architekten und Baufirmen ausgelobt. Die im Anschluss gebauten Siedlungen tragen zum großen Teil heute noch den Namen ECA-Siedlung bzw. MSA-Siedlung.