| Der korrekte Titel dieses Artikels lautet „ec-Schriften“. Diese Schreibweise ist aufgrund technischer Einschränkungen nicht möglich. |
Die ec-Schriften – ec steht für European Computer Modern oder Extended Computer Modern – sind eine Erweiterung der Computer Modern auf die Cork-Kodierung. Sie wurden von Norbert Schwarz und Jörg Knappen in Metafont implementiert und sind freie Software. Die ec-Schriften werden durch die tc-Schriften – tc steht für Text Companion – um zur Zeit (März 2005) 128 zusätzliche Symbolzeichen ergänzt.
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Im Jahr 1990 wurde aus der TUG-Konferenz in Cork die T1-Kodierung für (fast) alle europäischen Sprachen mit lateinischer Schrift als neuer Standard für LaTeX beschlossen. Die ec-Schriften sollten als Referenzimplementierung dieser Kodierung dienen.
Zunächst wurden Prototypen unter dem Namen dc-Schriften entwickelt. die Releases 1.0 und 1.1 wurden von Norbert Schwarz (Ruhr-Universität Bochum) koordiniert. Die Releases 1.2 und 1.3 sowie der Release der ec-Schriften wurde von Jörg Knappen koordiniert, der auch die tc-Schriften entwickelte.
Die tc-Schriften werden in LaTeX durch das Paket textcomp geladen. Sie enthalten viele verschiedene Zeichen: Währungssymbole (einschließlich des Euro), Copyright und Copyleft, ein Abzüglich-Zeichen, alle Symbolzeichen aus ISO 8859-1 (Latin-1), Mediävalziffern und viele andere mehr.