| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
![]() |
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Regierungsbezirk: | Chemnitz | |
| Landkreis: | Annaberg | |
| Koordinaten: | 50° 39′ N, 12° 58′ O | |
| Höhe: | 550–731 m ü. NN | |
| Fläche: | 15,86 km² | |
| Einwohner: | 5238 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 330 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 09427 | |
| Vorwahl: | 037341 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ANA | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 1 71 080 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 1 09427 Ehrenfriedersdorf |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Frank Uhlig (SPD) | |
| Lage der Stadt Ehrenfriedersdorf im Landkreis Annaberg | ||
Ehrenfriedersdorf ist eine Stadt im Landkreis Annaberg in Sachsen (Deutschland). Durch die Stadt führt die Silberstraße.
Inhaltsverzeichnis |
Ehrenfriedersdorf liegt in einem Nebental der Wilisch auf einer Höhe von rund 600 m. Im Westen liegen die Höhen der Greifensteine und im Osten der Sauberg und der Kalte Muff mit der Franzenshöhe (703 m).
Nachbargemeinde im Süden ist Thermalbad Wiesenbad, im Westen Geyer und Hormersdorf, im Norden Thum und im Nordosten Drebach.
Ehrenfriedersdorf wurde wie auch das übrige Gebiet des mittleren Erzgebirges im 12. Jahrhundert besiedelt. Im 13. Jahrhundert kam es durch Funde von Zinn zum Aufschwung in der Ansiedlung. 1339 wird die Siedlung als Erinfritstorf erstmals urkundlich erwähnt. Mitte des 15. Jahrhunderts besaß der Ort volle Stadtrechte und galt als einer der reichsten im Erzgebirge. So besaß die Stadt auch eine eigene Sparkasse und ein eigenes Amtsgericht.
Am 3. Oktober 1990 zählte Ehrenfriedersdorf 6263 Einwohner. Folgende Einwohnerzahlen beziehen sich auf den 31. Dezember des voranstehenden Jahres:
|
1998 bis 2002 |
2003 bis 2007 |
Vorsitzender des Stadtrates ist der Bürgermeister.
...
Das Stadtwappen zeigt den Siegelring der Waldenburger Herrschaft, zu der Ehrenfriedersdorf einst gehörte. Hammer und Schlägel sind das bekannte Symbol für den Bergbau, der die Stadt jahrhundertelang prägte.
Auf dem Sauberg befindet sich im ehemaligen Zinnbergwerk ein Besucherbergwerk mit mineralogischem Museum. Im Besucherbergwerk lässt sich nachvollziehen, wie bis 1990 industriell Zinn abgebaut wurde, die Beschaffenheit der Stollen entspricht dem damaligen Stand.
Im Jahr 1973 wurde die „Erzgebirgsgruppe Ehrenfriedersdorf“ gegründet, ein Ensemble, das sich der Pflege der erzgebirgischen Mundart verschrieben hat und mit zu den populärsten Vokalformationen der Region gehört. Zahlreiche Radio- Fernsehauftritte machten die Gruppe bereits zu DDR-Zeiten überregional bekannt. Nach der politischen Wende folgten auch Tourneen in die USA.
Die Greifensteine mit ihren berühmten Felsen und der Naturbühne sind ein Naturdenkmal, welches überregional bekannt ist.
Von der Mitte des 13. Jahrhunderts bis 1990 wurde in Ehrenfriedersdorf Zinn abgebaut. Nach der deutschen Wiedervereinigung war eine Wirtschaftlichkeit nicht mehr gegeben. In der Folgezeit wurde das Bergwerk für Besucher umgebaut. Ein integrierter und wissenschaftlich erforschter Heilstollen bietet zahlreiche Therapieangebote an, unter anderem für Atemwegserkrankungen.
Annaberg-Buchholz | Bärenstein | Crottendorf | Ehrenfriedersdorf | Elterlein | Gelenau/Erzgeb. | Geyer | Jöhstadt | Königswalde | Mildenau | Oberwiesenthal | Scheibenberg | Schlettau | Sehmatal | Tannenberg | Thermalbad Wiesenbad | Thum