Der Eifelgau ist ein ehemaliger fränkischer Gau im Gebiet der heutigen Nordwesteifel.
Der Eifelgau befand sich in den Quellgebieten der Erft, Urft, Kyll und Ahr, also vorwiegend in den nördlichen und nordwestlichen Ausläufern des Mittelgebirges.
Große Teile der heutigen Eifel gehörten noch nicht zum Oberbegriff „Eifel“. Julius Caesar nannte in seinen Berichten über den gallischen Krieg (58-51 v. Chr.) den gesamten Gebirgszug zwischen Rhein, Maas und Mosel „Arduenna silva“ (Hochwald).
Die Franken übernahmen den Begriff Ardennen für den Gebirgszug und teilten ihr Reich in Gaue ein. Ab ca. 1026 haben die Gaue politisch kaum noch Bedeutung.
Im Laufe der Jahrhunderte breitete sich vom Eifelgau der Name Eifel auf ein immer größeres Gebiet aus. Mittlerweile nennt man den deutschen Teil des Gebirgzuges "Eifel", während Belgien, Frankreich und Luxemburg den Gebirgszug jenseits der Grenze "Ardennen" nennen.
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Ahrdorf, Antweiler, Aremberg, Arloff, Baasem, Münstereifel, Barweiler, Betteldorf, Bewingen, Dahlem, Frohngau, Gilsdorf, Hillesheim, Iversheim, Kerpen, Kesseling, Lammersdorf, Lessenich, Leudersdorf, Lindweiler, Lommersdorf, Müsch, Nohn, Oberbettingen, Reifferscheid, Ripsdorf, Satzvey, Schmidtheim, Steffeln, Tondorf, Üxheim, Wiesbaum
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