Eisenbach (Unterfranken)

Eisenbach ist ein Stadtteil von Obernburg am Main mit rund 2.700 Einwohnern.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Eisenbach liegt am unteren Lauf der Mümling im nordwestlichen Odenwald. Rechts der Mümling zwischen Eisenbach und Mömlingen gibt es im Bergstock mehrere Eisenerz- und Basaltadern, die Bergbau ermöglichten, deren Ausbeutung jedoch spätestens Anfang des 20. Jahrhunderts unrentabel geworden war. Am Rand des südöstlich von Eisenbach gelegenen Hungerbergs sind Streuobstbestände. Nordwestlich von Eisenbach ist in den 1930er Jahren durch ein Bewässerungssystem das Mirabellenanbaugebiet Hardt entstanden. Baulich sind Obernburg und Eisenbach in den 1970er/80er Jahren zusammengewachsen.

Geschichte

Die Gründung Eisenbachs wird in karolingischer Zeit vermutet. Die erste gesicherte urkundliche Erwähnung datiert jedoch erst auf das Jahr 1268. In seiner Geschichte unterstand Eisenbach zeitweise den Herren von Breuberg, kam dann zum Kurfürstentum Mainz, jedoch gab es eine komplizierte Verteilung verschiedener Hoheitsrechte. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss gelangte das Dorf über die Dalberg-Staaten (Fürstentum Aschaffenburg und Großherzogtum Frankfurt) im Jahr 1814 schließlich im Zuge der Säkularisation zu Bayern.

Die bis dahin selbständige Gemeinde Eisenbach wurde am 1. Mai 1978 in die Stadt Obernburg eingemeindet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Das Eisenbacher Heimatmuseum ist im Obergeschoss des ehemaligen neuen Rathauses des Stadtteils untergebracht.

Bauwerke

Besonders sehenswert ist die Kirche im Barockstil mit der angebauten Barbarakapelle.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Im Juli wird in Eisenbach jährlich das Mirabellenfest gefeiert.
  • Am ersten Sonntag ab Michaelis (29. September) wird die Eisenbacher Kerb gefeiert.

Persönlichkeiten

Weblinks

Quelle:
Artikel Eisenbach (Unterfranken) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
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