| Elde | |
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Hubbrücke über die Elde in Plau am See |
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| Daten | |
| Lage | In Deutschland, 98,2 % in Mecklenburg-Vorpommern, 1,8 % in Brandenburg |
| Länge | 220 km |
| Quelle | bei Altenhof |
| Quellhöhe | ca. 82 m ü. NN |
| Mündung | Kanal / Fluss: bei Dömitz in die Elbe/ bei Lenzen , Ortsteil Eldenburg in die Löcknitz |
| Mündungshöhe | 13 m ü. NN |
| Höhenunterschied | ca. 69 m |
| Einzugsgebiet | 2990 km² Elde(-Müritz-Wasserstraße) 163 km² Alte Elde |
| Abflussmenge | 11 m³/s Elde(-Müritz-Wasserstraße) |
| Mittelstädte | Waren |
| Kleinstädte | Malchow, Plau am See, Lübz, Parchim, Neustadt-Glewe und Grabow, am Eldekanal Dömitz |
| Rechte Nebenflüsse | Störkanal |
| Linke Nebenflüsse | Gehlsbach, Brenzer Kanal, Meynbach |
| Schiffbar | 180 km |
Die Elde ist ein rechter Nebenfluss der Löcknitz, der zu rund 98 % in Mecklenburg-Vorpommern fließt; der Mündungsbereich der Alten Elde liegt in Brandenburg.
Inhaltsverzeichnis |
Die Elde entspringt im Landkreis Müritz, ungefähr 14 km südlich von Malchow und nur etwa 5 km südöstlich des Plauer Sees, ohne aber diesen auf direktem Weg zu durchfließen.
Von ihrer Quelle, die östlich von Altenhof liegt (Ortsteil Darze), fließt sie bis Fincken in östlicher Richtung, danach durchfließt sie etwas weiter südöstlich den Massower See und den Mönchsee. Diese - wie auch die nachfolgend genannten Seen - gehören zur großen Mecklenburgischen Seenplatte.
Kurz nach dem Mönchsee, bei Buchholz, erreicht die Elde die Müritz an ihrem äußerste südlichen Ende, das in den schmalen und langgestreckten Müritzarm übergeht (früher mündete die Elde bei Priborn in die Müritz). Hier beginnt die Müritz-Elde-Wasserstraße. Sie durchfließt die Müritz bis in ihren nördlichsten Zipfel, der als Binnenmüritz bekannt ist. Dort passiert sie die Kreisstadt Waren.
Anschließend fließt die Elde in Richtung Westen durch den Kölpin-, den Fleesen-, und den Malchower See, wo sie die Stadt Malchow durchquert, den Petersdorfer See und den Plauer See. Den zuletzt genannten See verlässt sie am Westufer bei Plau am See.
Sie durchfließt diese Stadt und erreicht einige Kilometer weiter westlich Lübz und dann Parchim (rund 14 km weiter westlich ist sie über den Störkanal mit dem Schweriner See verbunden).
An diesem Abzweig biegt die Elde nach Süden ab: südwestlich der Gemeinde Raduhn verläuft sie bis nach Neustadt-Glewe in ihrem ursprünglichen Flussbett (etwas weiter östlich verläuft die Müritz-Elde-Wasserstraße kanalisiert (mit einer Schleuse) über Grabow in Richtung Süden nach Eldena).
Zwischen Eldena und Eldenburg verläuft der nunmehr Alte Elde genannte Fluss in seinem ursprünglichen Bett und mündet im westlichsten Zipfel des Bundeslandes Brandenburg im Landkreis Prignitz nur 1 km südwestlich von Eldenburg in die Löcknitz.
In Eldena zweigt der ab 1568 erbaute Eldekanal (früher Neue Elde und heute in Karten zum Teil auch Elde-Seitenkanal genannt) ab, der über Neu Kaliß und Dömitz die direkte Verbindung zur Elbe herstellt. Der Eldekanal verdankt seine Existenz allein der Tatsache, dass eine Schiffsverbindung von Schwerin zur Elbe ausschliesslich über mecklenburgisches Territorium führen sollte, um hier die Zolleinnahmen zu sichern.
Nur wenige Kilometer von der Eldequelle entspringen die Dosse und die Stepenitz.
Das ursprüngliche Flussbett der Elde hat von der Quelle aus eine Länge von 220 km. Der staugeregelte Verlauf kommt auf eine Länge von 207 km. Dabei überwinden Boote und Schiffe in 17 Schleusen einen Höhenunterschied von 49 m zwischen Müritz und Elbe.
Die Elde ist auf 180 km Länge für Boote und Binnenschiffe befahrbar.
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