| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Regierungsbezirk: | Chemnitz | |
| Landkreis: | Annaberg | |
| Verwaltungsge- meinschaft: |
Geyer | |
| Koordinaten: | 50° 35′ N, 12° 52′ O | |
| Höhe: | 620 m ü. NN | |
| Fläche: | 45,87 km² | |
| Einwohner: | 3217 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 70 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 09481 | |
| Vorwahl: | 037349 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ANA | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 1 71 090 | |
| Stadtgliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 28 09418 Elterlein |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Karl Weinhold (CDU) | |
| Lage der Stadt Elterlein im Landkreis Annaberg | ||
Elterlein ist eine erzgebirgische Kleinstadt im Landkreis Annaberg in Sachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Elterlein liegt im Oberen Erzgebirge. Die Stadt breitet sich sternförmig von dem auf einem Hochplateau liegenden Marktplatz ausgehend, ansteigend in Richtung Schatzenstein und nach drei Seiten abfallend bis an die den Ort umgebenden Auen am Schlangengraben und Schwarzbach, aus.
Der Ort lag im Mittelalter an einem wichtigen Handelsweg, der Salzstraße zwischen Halle und Prag. Erstmals wurde das Elterlein 1406 urkundlich erwähnt. Angaben, wonach der Ort bereits 1118 bestand, sind nicht belegt. Auch die Ersterwähnung als Stadt ist erst für das 15. Jahrhundert, 1483, schriftlich belegt.
Elterlein gewann vor allem durch den im Erzgebirge aufblühenden Bergbau (Großes Berggeschrey) rasch an Bedeutung. Um 1500 besaß die Stadt ein eigenes Bergamt für seine Zechen. Mitte des 19. Jahrhunderts ging der Bergbau auch in Elterlein zurück. Doch noch heute sind zahlreiche Zeugnisse des Altbergbaus zu finden. Neben Stollen-Mundlöchern, Halden und Tagebrüchen, der idyllisch gelegene Schwarze Teich, der Ende des 16. Jahrhunderts zusammen mit dem künstlichen Steingraben zum Betrieb einer Zeche angelegt worden ist.
Durch den Bergbau entstanden schon früh verarbeitende Gewerbe, wie Mühlen, Hammer- und Hüttenwerke. Während der Industrialisierung im 19. Jahrhundert war Elterlein ein Zentrum des Nagelschmiedeaufstandes, der sich gegen die Errichtung neuer Fabriken richtete.
Durch mehrere ausgedehnte Stadtbrände (in den Jahren 1662, 1676, 1719, 1861 und 1868) wurde Elterlein oft schwer zerstört.
Im Jahr 1240 ist das Waldhufendorf Schwarzbach erstmals in einer Übereignungsurkunde an das Kloster Grünhain urkundlich erwähnt.
Hermannsdorf ist ein vermutlich um 1200 besiedeltes und 1460 erstmals urkundlich erwähntes Waldhufendorf. Auch hier prägte bis ins Jahr 1873, neben der Landwirtschaft, besonders der Bergbau über Jahrhunderte das Leben und hinterließ sichtbare Zeichen wie den Seifengrund mit zwei mächtigen Raithalden.
Am 3. Oktober 1990 zählte Elterlein 3668 Einwohner. Folgende Einwohnerzahlen beziehen sich auf den 31. Dezember des voranstehenden Jahres:
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1998 bis 2002 |
2003 bis 2006 |
In Elterlein gibt es:
Panorama von der Friedrich-August-Höhe (717 m ü. NN) in Richtung Elterlein mit Blick auf Pöhlberg (832m ü.NN), Bärenstein (897 m ü. NN), Scheibenberg (807 m ü. NN), Fichtelberg (1215 m ü. NN) und das Oberbecken des Pumpspeicherwerkes Markersbach (848 m ü. NN) (von links).
An die Tradition des schon früh existierenden verarbeitenden Gewerbes anknüpfend ist Elterlein heute, gemessen an den hier insgesamt 1545 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmern (Stand 30.06.2005) und am Gesamt- sowie Auslandsumsatz, einer der regional bedeutsamsten Industriestandorte. Größter Arbeitgeber ist die Automobilzulieferindustrie.
Elterlein liegt an einem Autobahnzubringer für das Obere Erzgebirge. Er bietet eine schnelle Verbindung zwischen der A 72 (AS Stollberg-West) und der B101 (bei Scheibenberg).
Annaberg-Buchholz | Bärenstein | Crottendorf | Ehrenfriedersdorf | Elterlein | Gelenau/Erzgeb. | Geyer | Jöhstadt | Königswalde | Mildenau | Oberwiesenthal | Scheibenberg | Schlettau | Sehmatal | Tannenberg | Thermalbad Wiesenbad | Thum