Emission (Umwelt)

Emission (lat. emittere „herausschicken, heraussenden“) bedeutet allgemein Aussendung von Teilchen, Strahlung oder Kräften in die Umwelt. Dieser Austrag besteht zum Beispiel aus Schadstoffen, Reizstoffen, oft auch natürlichen Allergenen, aber auch von Lärm, Licht, Strahlung oder Erschütterungen; die aussendende Quelle wird als Emittent bezeichnet. Weitere Beispiele sind gasförmige Schadstoffemissionen aus Autos oder Schornsteinen, flüssige Emissionen aus Altlasten, staubförmige Emissionen von Halden oder Lärm-Emissionen. Jede Emission hat eine Immission (Eintrag) in ein Umweltmedium zur Folge.

Emissionen sind nicht nur anthropogenen Ursprungs, es gibt auch natürliche Emittenten, zum Beispiel emittieren Rinder und Sümpfe Methan (Sumpfgas, CH4), Pflanzen emittieren Pollen und Flüchtige organische Verbindungen (VOC), Vulkane emittieren Schwefeldioxid (SO2).

Ein wesentliches Ziel des Umweltschutzes ist es, schädliche Emissionen möglichst abzustellen oder so weit wie möglich zu reduzieren, um so zum einen Umweltverschmutzung wie Luftverschmutzung, Bodenverschmutzung oder Gewässerverschmutzung zu vermeiden und zum anderen Menschen vor Belastungen in Wohnräumen und Arbeitsräumen zu schützen.

Die Mehrheit der Deutschen spricht sich laut Emnid-Umfrage für eine striktere Begrenzung der CO2-Emissionen bei Pkw aus; derartige Regelungen waren Anfang 2007 auf Widerstand der deutschen Autolobby gestoßen.[1]


Siehe auch

Quelle:
Artikel Emission (Umwelt) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
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