| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
![]() |
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | |
| Regierungsbezirk: | Köln | |
| Kreis: | Oberbergischer Kreis | |
| Koordinaten: | 50° 59′ N, 7° 25′ O | |
| Höhe: | 124 m ü. NN | |
| Fläche: | 63,07 km² | |
| Einwohner: | 20.568 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 326 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 51766 (alt: 5250) | |
| Vorwahl: | 02263 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GM | |
| Gemeindeschlüssel: | 05 3 74 008 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Engelsplatz 4 51766 Engelskirchen |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Wolfgang Oberbüscher (SPD) | |
| Karte des Gemeindegebietes | ||
![]() |
||
Engelskirchen liegt im Bergischen Land, im Südosten des Bundeslands Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Gemeinde des Oberbergischen Kreises im Regierungsbezirk Köln.
Inhaltsverzeichnis |
| B | Bellingroth - Bickenbach - Broich - Buschhausen |
| D | Dörrenberg |
| E | Ehreshoven |
| G | Gosse - Grünscheid |
| H | Hahn - Hardt - Haus Selbach - Heide - Hintersteimel - Hollenberg - Hülsen |
| K | Kaltenbach - Kastor |
| L | Loope |
| M | Miebach - Müllensiefen |
| N | Neuhardt - Neuremscheid - Niederhof |
| O | Oberschelmerath - Obersteeg - Oesinghausen - Oetterstal - Osberghausen - Ohl |
| P | Papiermühle - |
| R | Remerscheid - Rennbruch - Rommersberg - Ründeroth |
| S | Schnellenbach - Sonnenweg - Stiefelhagen - Stuerzenberg |
| T | Thal |
| V | Vordersteimel |
| W | Wahlscheid - Wallefeld - Wiehlmünden |
| Lindlar | Lindlar, Gummersbach | Gummersbach |
| Lindlar, Overath | ![]() |
Gummersbach, Wiehl |
| Overath | Much | Wiehl |
(jeweils zum 31. Dezember)
Engelskirchen ist eine sehr alte bergische Siedlung, die urkundlich aber erst im Jahre 1353 erstmals erwähnt wird und zwar in der Formulierung: "Gerlaco von Engellerskerken wird als Wipperfürther Schöffe genannt" (Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte v. Klaus Pampus). Die Schreibweise der Erstnennung war Engellerskerken.
Viele noch gut erhaltene oder wieder hergestellte Fachwerkhäuser zeichnen das Tal von Ermen und Engels im Bergischen Land aus.
Zum 1. Januar 1975 wurden im Zuge der kommunalen Neugliederung gemäß § 13 Abs. 1 des Köln-Gesetzes die bis dahin selbständigen Gemeinden Engelskirchen und Ründeroth zur neuen Gemeinde Engelskirchen zusammengeschlossen.
Plan-de-Cuques, Frankreich seit 1972
Folgende Wanderwege werden vom Wanderparkplatz Engelskirchen Bahnhof vom Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) angeboten:
Einen der sechs Standorte des Rheinischen Industriemuseums findet man in Engelskirchen. Dabei handelt es sich um die Baumwollspinnerei Ermen & Engels (Firmengründer war der Vater vorn Friedrich Engels), wo Verwandte des berühmten Friedrich Engels (der selbst noch bis 1845 Mitinhaber der Niederlassung von E&E in Manchester war) um 1900 eines der ersten Elektrizitätswerke im Aggertal errichteten. Die Stadt beherbergt darüber hinaus ein Schmiedemuseum, den Oelchenshammer.
Sowohl das Schloss Ehreshoven und die Wasserburg Alsbach sind von einem Wassergraben umgeben.
Denkmäler sind unter anderem das Kriegerdenkmal mit Thingstätte und das Naturdenkmal Aggertalhöhle in Ründeroth. Die Engelskirchener Lohmühle und drei Mühlen im Lambachtal werden im Artikel Mühlen im Oberbergischen Land beschrieben.
Der Bahnhof Engelskirchen liegt an der eingleisigen, nicht elektrifizierten Aggertalbahn (KBS 459), auf der stündlich im Schienenpersonennahverkehr die Oberbergische Bahn (RB 25) von Köln nach Marienheide über Overath und Gummersbach verkehrt.
Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) von DB Regio NRW.
Die Haltepunkte Ehreshoven und Loope werden nicht mehr unterhalten. Bis in die 50er Jahre gab es noch eine Schmalspurbahn nach Marienheide, die Leppetalbahn, hauptsächlich zum Transport von Steinen aus den Steinbrüchen.
Im Straßenpersonennahverkehr verkehren vom Bahnhof Engelskirchen folgende Buslinien:
Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.
Der Textilfabrikant Friedrich Engels sen. gründete am 1. Juli 1837 die Textilfabrik Ermen&Engels. Er war der Vater des bekannten Sozialisten Friedrich Engels jun. der mit Karl Marx die als Marxismus bezeichnete Gesellschaftstheorie entwickelte. 1900 wurde die Wasserkraft der Agger genutzt, für die Erstellung eines Elektrizitätswerkes. 1979 wurde die Firma im Zeichen der Textilkrise geschlossen. Seit 1986 befindet sich in den Firmengebäuden die Gemeindeverwaltung Engelskirchen, das Rheinische Industriemuseum - Abteilung Engelskirchen, die Feuerwehr der Gemeinde Engelskirchen, Arztpraxen, Büros, Wohnungen und Restaurants.
Jedes Jahr eröffnet in Engelskirchen ein Weihnachtspostamt, und zwar vom 15. November bis zum 22. Dezember. Dort werden alle Wunschzettel der Kinder von bis zu acht freiwilligen Postbediensteten rechtzeitig bis Heiligabend beantwortet. 2002 waren es 50.000 Briefe, die weltweit eingingen. Die Anschrift lautet: An das Christkind in 51766 Engelskirchen.
Bergneustadt | Engelskirchen | Gummersbach | Hückeswagen | Lindlar | Marienheide | Morsbach | Nümbrecht | Radevormwald | Reichshof | Waldbröl | Wiehl | Wipperfürth