| Distrikt von Ermera | |
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| Daten | |
| Hauptstadt | Gleno |
| Fläche | 746 km² (10.) |
| Einwohnerzahl (2004)[1] | 103.199 (2.) |
| Bevölkerungsdichte | 138,3 Einw./km² (2.) |
| Zahl der Haushalte (2004) | 21.165 (3.) |
| ISO 3166-2: | TL-ER |
| Subdistrikte | Einwohner |
| Atsabe | 16.037 |
| Ermera | 27.293 |
| Hatulia | 30.659 |
| Letefoho | 19.917 |
| Railaco | 9.293 |
| Karte | |
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Ermera ist ein Distrikt von Osttimor. Im Distrikt leben 103.199 Einwohner auf 746 km². Hauptstadt des Distriktes ist Gleno. Weiter südwestlich liegt die alten Distriktshauptstadt Ermera, nach der der Distrikt benannt ist.
Subdistrikte sind Atsabe, Ermera, Hatulia (Hatólia), Letefoho (Letefuó) und Railaco.
Ermera liegt im Nordwesten von Osttimor und ist einer der beiden Distrikte ohne Meeresküste. Er grenzt im Norden an den Distrikt Liquiçá, im Nordosten an Dili, im Osten an Aileu, im Südosten an Ainaro und im Westen an Bobonaro.
Mehrere Nationalsprachen werden im Distrikt als Muttersprache gesprochen. 53,9 % sprechen Mambai (größte Sprachgruppe in den Subdistrikten Hatulia, Letefoho und Railaco); 27,4 % sprechen Tetum Prasa (Subdistrikt Ermera); 17,7 % sprechen Kemak (Subdistrikt Atsabe).
Ermera gilt als Hauptregion des Kaffeeanbaus in Osttimor.
In verschiedenen Teilen Ermeras kam es immer wieder zu gewaltätigen Zwischenfällen bei denen die Organisation Colimau 2000 mit verwickelt war. In Januar 2003 kam es zu Überfällen im Subdistrikt Atsabe und weitere Zwischenfälle im Subdistrikt Hatulia. Im November 2006 starben mehrere Menschen in Estado/Subdistrikt Ermera als Mitglieder der Colimau 2000 einen Martial Arts-Club angriffen.