Ernst Barkmann (* 25. August 1919) in Kisdorf/Holstein) war ein deutscher SS-Soldat.
Ernst Barkmann hatte den Rang eines Oberscharführers (entspricht Feldwebel) in der Waffen-SS. Er diente in der 2.SS-Panzerdivision "Das Reich" als Panzerkommandant und nahm nach Einsätzen an der Ostfront an den Kämpfen von Juni 1944 - August 1944 in der Normandie teil.
In einem Gefecht am 27. Juli 1944 an der Straße von Saint-Lô nach Coutances gelang es ihm, mit seinem Panther neun von 14 US-Panzern der Marke M4 Sherman abzuschießen und trotz zusätzlicher Luftangriffe das Leben seiner Panzerbesatzung und seinen beschädigten Panzer zu retten. Die Art seiner Kampfführung bei diesem Gefecht wurde als „Barkmann-Falle“ bekannt. Für diese außergewöhnliche Leistung zeichnete man ihn am 5. September 1944 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes aus. Barkmann nahm zudem im Winter 1944 an der Ardennenoffensive teil.
Er überlebte den Krieg und wurde später Leiter der Feuerwehr und Bürgermeister in Kisdorf, wo er auch heute noch lebt.