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| Karte | |
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| Basisdaten | |
|---|---|
| Staat | Deutschland |
| Erzbischof | Hans-Josef Becker |
| Weihbischöfe | Karl-Heinz Wiesemann Manfred Grothe Matthias König |
| Emeritierter Weihbischof | Paul Consbruch |
| Generalvikar | Alfons Hardt |
| Fläche | 14,754 km² |
| Dekanate | 19 (Dezember 2006) |
| Pfarreien | 775 (Dezember 2006) |
| Einwohner | 4.900.000 (Dezember 2006) |
| Katholiken | 1.694.853 (Dezember 2006) |
| Anteil | 34,59 % |
| Diözesanpriester | 1.074 (2004) |
| Ordenspriester | 78 (2004) |
| Ordensbrüder | 127 (2004) |
| Ordensschwestern | 2.173 (2004) |
| Ständige Diakone | 129 (2004) |
| Katholiken je Priester | 1.471 |
| Kathedrale | Paderborner Dom |
| Anschrift | Domplatz 3 33098 Paderborn |
| Webpräsenz | www.erzbistum-paderborn.de |
| Suffraganbistümer | Erfurt Fulda Magdeburg |
| Kirchenprovinz | |
Das Erzbistum Paderborn (lat. Archidioecesis Paderbornensis) ist eine Diözese im Bundesland Nordrhein-Westfalen, hat aber auch Anteil an den Bundesländern Hessen und Niedersachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Zum Erzbistum Paderborn gehören
Die Gebiete in Hessen und Niedersachsen waren früher Teil des ehemaligen Fürstentums Waldeck.
Das Bistum Paderborn wird 799 durch Papst Leo III. und den damaligen fränkischen König Karl den Großen in Paderborn errichtet. Das während des Mittelalters erworbene weltliche Herrschaftsgebiet des Bischofs bildet das Fürstbistum Paderborn. Nach dem Untergang des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation wird das Bistum 1821 mit der Bulle Papst Pius VII.' de salute animarum wiederhergestellt.
Aufgrund des 1929 mit Preußen geschlossenen Konkordates wird das Bistum 1930 durch die Bulle Papst Pius XI.' Pastorialis officii Nostri zum Erzbistum erhoben. Gleichzeitig wird die Diözese neu umschrieben: Paderborn gibt das Dekanat Erfurt und alle Dekanate des Kommissariats Heiligenstadt an das Bistum Fulda sowie Barmen-Langerfeld und Essen-Kupferdreh an das Erzbistum Köln ab. Die neuerrichtete Mitteldeutsche Kirchenprovinz umfasst die Suffragane Fulda und Hildesheim.
1958, bei Errichtung des Bistums Essen, gibt Paderborn die Städte Bochum, Wattenscheid und Gelsenkirchen sowie die Kreise Altena, Ennepe-Ruhr-Kreis, Hattingen und Lüdenscheid an das neue Ruhrbistum ab, dessen erster Bischof der bisherige Paderborner Weihbischof Dr. Franz Kardinal Hengsbach war. Er wurde allerdings erst in seiner Zeit im Ruhrbistum zum Kardinal ernannt.
Mit Schreiben vom 20. Januar 1966 ordnet Erzbischof Lorenz Kardinal Jäger die Einteilung der 39 Dekanate des Westteils seines Bistums in sieben Seelsorgeregionen an. Diese bestehen fast genau vierzig Jahre bis zu ihrer Auflösung zum 1. Juli 2006.
Ab dem 23. Juli 1973 ist der in der DDR gelegene Ostteil des Erzbistums eine Apostolische Administratur. Danach ruht die erzbischöfliche Verwaltung für dieses Gebiet bis zur deutschen Wiedervereinigung. Am 8. Juli 1994 wird dieses bisherige Bischöfliche Amt Magdeburg selbständiges Bistum der neuen Mitteldeutschen Kirchenprovinz, vergleichbar mit Erfurt, das früher zu Fulda gehörte. Das Bistum Hildesheim, das seit 1930 Teil der Mitteldeutschen Kirchenprovinz war, wird Suffragan des neuerrichteten Erzbistums Hamburg.
Die Rolle der Bischöfe von Paderborn unterlag in über 1.200 Jahren großen Wandlungen: Missionstätigkeit, geistliche Seelsorge und Führerschaft, politischer Landesherr und Oberbefehlshaber. Für all diese Rollen standen unterschiedliche Paderborner Bischöfe.
In neuerer Zeit gilt das Bistum Paderborn als „Talentschmiede“ des Vatikans in Deutschland. So waren die Bischöfe von Osnabrück (Franz-Josef Bode), Trier (Reinhard Marx) und Fulda (Heinz-Josef Algermissen) und der emeritierte Bischof von Würzburg (Paul-Werner Scheele) Weihbischöfe in Paderborn.
Mit Wirkung vom 1. Juli 2006 werden die bisherigen Seelsorgeregionen durch Erzbischof Hans-Josef Becker aufgelöst. Gleichzeitig reduziert er die Anzahl der Dekanate auf 19, von denen er die meisten zu größeren Einheiten zusammenfasst. Nach dieser Strukturreform der sogenannten mittleren Ebene gliedert sich das Erzbistum in folgende 19 Dekanate:
Folgende Bistümer sind Suffraganbistümer von Paderborn:
Die Diözesanbibliothek für das Erzbistum Paderborn ist die Erzbischöfliche Akademische Bibliothek Paderborn.
Hochstift Paderborn, Liste der Bistümer, Liste der Bischöfe von Paderborn, Kirchenprovinz Paderborn
Erzbistümer: Bamberg | Berlin | Freiburg | Hamburg | Köln | München-Freising | Paderborn
Bistümer: Aachen | Augsburg | Dresden-Meißen | Eichstätt | Erfurt | Essen | Fulda | Görlitz | Hildesheim | Limburg | Magdeburg | Mainz | Münster | Osnabrück | Passau | Regensburg | Rottenburg-Stuttgart | Speyer | Trier | Würzburg