Fürfeld

Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Ort Fürfeld im Landkreis Bad Kreuznach. Für den gleichnamigen Ortsteil der Stadt Bad Rappenau im Landkreis Heilbronn siehe Fürfeld (Bad Rappenau).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Fürfeld
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Fürfeld hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde: Bad Kreuznach
Koordinaten: 49° 47′ N, 7° 54′ O
Höhe: 210 m ü. NN
Fläche: 12,48 km²
Einwohner: 1566 (30. Juni 2006)
Bevölkerungsdichte: 125 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55546
Vorwahl: 06709
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 032
Adresse der Verbandsverwaltung: Rheingrafenstraße 2
55543 Bad Kreuznach
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Hans-Georg Jost (SPD)

Fürfeld ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Er gehört ebenso wie beispielsweise Frei-Laubersheim und Neu-Bamberg zur Rheinhessischen Schweiz. Ortsmittelpunkt ist der sogenannte Römer.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Ort wurde 912 als Furinfeld erstmals urkundlich erwähnt.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat setzt sich aus 16 Mitgliedern zusammen. Bei der Wahl 2004 gab es folgendes Ergebnis:

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: In geviertem Schild, in 1 eine goldene Laubkrone in Rot, in 2 zwei Reihen blauen Eisenhutfehs in Silber, in 3 ein gespaltener schwarzer Adler in Gold und in 4 drei schrägrechte silberne Schnallen in Rot. Es geht zurück auf ein Gerichtssiegel aus dem Jahr 1614. Der Adler verweist auf die Zugehörigkeit zum rheinischen Ritterkreis. Die Schnallen entstammen den Marschällen von Waldeck, die auf dem zu Fürfeld gehörenden Hof Iben eine Burg besaßen. Später gehörte sie den Kronbergern, worauf die Krone und das Feh hinweisen.

Partnerschaften

Fürfeld unterhält partnerschafliche Beziehungen zu Crissey im Burgund und Brachstedt in Sachsen-Anhalt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Fürfeld liegt an der Bundesstraße 420. Im Nordosten befindet sich die Bundesautobahn 61. Der Bahnhof in Fürfeld war Endpunkt der 1898 eröffneten Eisenbahnstrecke Sprendlingen-Fürfeld. Sie wurde 1960 stillgelegt. Im nahegelegenen Hochstätten halten Züge der Alsenztalbahn.

Persönlichkeiten

Franz Josef Brunck (1787-1848), Großherzoglich-hessischer Bürgermeister zu Fürfeld (1814-1836), Abgeordneter der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen zu Darmstadt (1826-1848), Abgeordneter der deutschen constituierenden Nationalversammlung zu Frankfurt a. M. (1848)

Prof. D. Dr. theol. Heinrich Steitz, 1907 in Fürfeld geboren

Literatur

  • Alexander Thon: Fürfeld. In: Jürgen Keddigkeit (Hrsg.): Pfälzisches Burgenlexikon. Beiträge zur pfälzischen Geschichte Bd. 12/2, Institut für Pfälzische Geschichte und Volkskunde, Kaiserslautern 2002, S. 162, ISBN 3-927754-48-X
  • Dr. Hans Joachim Österle: Fürfeld - Geschichte eines rheinhessischen Weindorfes 1997, ISBN 3-929745-43-7

Weblinks

Quelle:
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