| Fachhochschule Aschaffenburg FH Aschaffenburg University of Applied Sciences |
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| Daten | |
| Gründung | 1995 |
| Ort | Aschaffenburg, BY |
| Studenten | 1.550 (WS 2006/07) |
| Typ | staatlich |
| Präsident | Wilfried Diwischek |
| Postadresse | Würzburger Straße 45 63743 Aschaffenburg |
| Telefon | +49 (0)6021/314-5 |
| info@fh-aschaffenburg.de | |
| Homepage | http://www.fh-aschaffenburg.de |
| Karte | |
| Aschaffenburg in Deutschland | |
Die Fachhochschule Aschaffenburg ist eine Hochschule im bayerischen Aschaffenburg, die erst 1995 gegründet wurde. Sie gehört damit zu den jüngeren Hochschulen in Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
Der Bayerische Ministerrat beschloss im Jahre 1991, neben den Hochschulstandorten in Amberg/Weiden, Ansbach, Deggendorf, Hof, Ingolstadt und Neu-Ulm auch in Aschaffenburg eine neue Fachhochschule aufzubauen - zunächst als Abteilung der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg, später als eigenständige Hochschule.
Am 9. Oktober 1995 wird der Lehrbetrieb mit 89 Studenten der Betriebswirtschaftslehre sowie vier Professoren und acht Lehrbeauftragten unter dem Gründungspräsidenten Wolfgang Fechner aufgenommen. Erster gewählter Rektor ist seit 2001 der Volkswirtschaftler Wilfried Diwischek.
Im Wintersemester 2001/2002 zählt die Fachhochschule Aschaffenburg über 950 Studierende, 29 Professoren, rund 60 Lehrbeauftragte und 35 weitere Mitarbeiter. Im Wintersemester 2005/2006 studieren bereits 1.400 Studenten an der Hochschule. Die Zahl der Professoren ist auf 45 angewachsen, die Zahl der Lehrbeauftragten auf 50 und die der Mitarbeiter auf 40.
Bereits seit 1990 unterstützt die Gesellschaft der Förderer und Freunde der Fachhochschule Aschaffenburg e.V. die Entwicklung der Hochschule. 1998 wurde das Akademiker Netzwerk Aschaffenburg e.V. gegründet. Ziel ist der Austausch der Ehemaligen untereinander. Neu gegründet wurde 2007 der Akademische Kulturverein Aschaffenburg e.V. In im gehen die Studenteninitiative UNEC und der kommerziell orientierte Teil der Studentenschaft auf.
Der Schwerpunkt der Hochschule liegt im betriebswirtschaftlichen und technisch orientierten Studienangebot. Der Studiengang Betriebswirtschaft und Recht wurde in Bayern erstmalig angeboten und vermittelt zu 60 Prozent betriebswirtschaftliche und zu 40 Prozent rechtliche Lehrinhalte.
Die Fachhochschule Aschaffenburg setzt auf eine enge Kooperation zwischen Unternehmen der Region und pflegt eine regen Austausch im Bereich anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung. Durch die Mitarbeit im Innovationsnetz Bayerischer Untermain und die enge Zusammenarbeit mit Großunternehmen und mittelständischen Unternehmen leistet die FH einen Beitrag zu Innovationen.
Neben den üblichen Hochschuleinrichtungen steht ein Sprachzentrum sowie ein Zentrum Naturwissenschaften zur Verfügung mit Laboren für Elektrische Messtechnik, Technische Physik und Werkstofftechnik. Ein Weiterbildungszentrum bietet in erster Linie Seminare für Ingenieure bzw. Techniker an, die sich auf den Gebieten der Kommunikationstechnik, Informatik, Mechatronik oder Betriebswirtschaft weiterbilden möchten.
Die Fachhochschule Aschaffenburg hat ihren Sitz in einer ehemaligen Kaserne. Im 19. Jahrhundert war hier das 2. Königlich-Bayerische Jägerbatallion stationiert, die Anlage heißt deshalb bis heute "Jägerkaserne".
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage zwar durch Bomben getroffen, war aber schnell wieder benutzbar. Noch im Jahre 1945 zog die US-Armee in die Jägerkaserne ein, wo sie bis 1992 blieb.
Danach begannen die Umbauarbeiten zur Fachhochschule. Ziel war es, ältere Gebäude mit guter Bausubstanz und zum Teil denkmalgeschützter Architektur funktionsgerecht zu sanieren, jüngere Bauten mit minderer Qualität abzureißen. Im ersten Bauabschnitt wurden Verwaltungsgebäude, Hörsaalgebäude und Rechenzentrum fertiggestellt. Von 1996 bis 1998 wurden im zweiten Bauabschnitt der Hörsaal, Aula, Mensa, Heizzentrale, Bibliothek, Labor, Verwaltungs- und Bürogebäude errichtet. Im Jahre 2004 wurde ein Neubau mit Laboren für die Mechatronik in Betrieb genommen, ein weiterer Bauabschnitt mit Laboren für die Mechatronik und das Wirtschaftsingenieurwesen ist in Planung.
Das alte Offizierswohnheim wurde ebenfalls im Jahre 2005 abgerissen, an seiner Stelle ist ein modernes Studentenwohnheim entstanden.
2. Betriebswirtschaft und Recht
3. Elektro- und Informationstechnik
5. Mechatronik
Regelmäßig im Frühjahr und Herbst veranstaltet die Fachhochschule in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Aschaffenburg eine Kinder-Uni. Das ist eine Vorlesungsreihe für Kinder von sieben bis elf Jahren, in der kindgerecht Themen aus Naturwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Technik vermittelt werden. Der Einsatz der Dozenten ist ehrenamtlich. Der Hörsaal fasst rund 80 Personen, es werden nur Kinder eingelassen. Im Sommersemester 2006 pausiert die Kinder-Uni, die nächsten Veranstaltungen finden erst wieder zum Wintersemester 2006/2007 statt. Anmeldungen werden über die Volkshochschule entgegengenommen.
Es werden momentan der Abschlussgrad "Diplom-IngenieurIn" bzw. "Diplom-WirtschaftsingenieurIn" sowie "Diplom-BetriebswirtIn (FH)" angeboten. Neu sind der Master of Engineering und der Bachelor.
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