| Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen finden sich unter Fahrenbach (Begriffsklärung). |
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe | |
| Landkreis: | Neckar-Odenwald-Kreis | |
| Koordinaten: | 49° 26′ N, 9° 9′ O | |
| Höhe: | 315 m ü. NN | |
| Fläche: | 16,42 km² | |
| Einwohner: | 2880 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 175 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 74864 (alt: 6969) | |
| Vorwahl: | 06267 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MOS | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 25 024 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Adolf-Weber-Straße 23 74864 Fahrenbach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Jens Wittmann | |
Fahrenbach ist eine Gemeinde am Südostrand des Odenwalds. Die Gemeinde liegt in Baden-Württemberg im Neckar-Odenwald-Kreis ca. 9 km nördlich von Mosbach.
Inhaltsverzeichnis |
Die zum Buntsandstein-Odenwald gehörige Gemarkungsfläche liegt auf 249 - 520 m ü. NN. Das Gemeindegebiet liegt im Naturpark Neckartal-Odenwald.
Die Gemeinde Fahrenbach ist Mitglied im UNESCO Geopark Bergstraße-Odenwald.
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Fahrenbach, Robern und Trienz.
Fahrenbach wurde erstmals 1306 urkundlich erwähnt. Es gehörte zunächst den Herren von Hirschhorn und kam über verschiedene Stationen schließlich zur Kurpfalz. Dort gehörte der Ort zum Oberamt Mosbach, mit dem es 1803 im Rahmen der Mediatisierung aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses an das Fürstentum Leiningen fiel. Als dieses durch die napoleonische Rheinbundakte aufgelöst wurde, kam Fahrenbach zum Großherzogtum Baden.
Nachdem die Herren von Hirschhorn im 16. Jahrhundert die Reformation eingeführt hatten, wechselte die konfession noch mehrfach durch Wechsel der Landesherrschaft. Heute gibt es sowohl eine evangelische wie auch eine römisch-katholische Gemeinde im Ort.
Robern wurde erstmals 813 urkundlich erwähnt. Es gehörte zunächst den Herren von Zwingenberg und kam später an die Herren von Hirschhorn und teilte seither das Schicksal Fahrenbachs.
Trienz wurde 1395 erstmals im Amorbacher Klosterurbar erwähnt.
Seit 1976 besteht eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Gemeinde Limbach.
Die Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004 brachte folgendes Ergebnis:
In Gold (Gelb) auf grünem Dreiberg ein roter Turm mit flachem Pyramidendach, vorkragendem Umgang und vier schwarzen Fenstern (2:2). - Das Wappen zeigt einen Limes-Wachturm. Der römische Grenzwall des Neckar-Odenwald-Limes verlief mitten durch Robern und dicht an Trienz vorbei.
Seit 1992 besteht die offizielle Gemeindepartnerschaft mit der Gemeinde Heiligengrabe. Davor bereits seit den 70er Jahren Kontakte auf kirchlicher Ebene zwischen den beiden Gemeinden
Die ehemalige Schmalspurbahn von Mosbach nach Mudau wurde im Jahr 1973 stillgelegt. Auf der Trasse wurde eine Wanderbahn angelegt.
In Fahrenbach gibt es eine Grundschule. Zusätzlich gibt es je einen kommunalen, evangelischen und römisch-katholischen Kindergarten.
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