Falkenberger Chaussee

Die Falkenberger Chaussee ist eine etwa drei Kilometer lange, vierspurige Straße im Berliner Bezirk Lichtenberg im Ortsteil Neu-Hohenschönhausen. Den Namen trägt die Straße bereits seit dem frühen 19. Jahrhundert. Er geht zurück auf das frühere Dorf und heutigen Berliner Stadtteil Falkenberg.

An ihrem westlichen Ende geht sie an der Kreuzung Darßer Straße in die Hansastraße über. Von dieser Kreuzung verläuft sie in nordöstlicher Richtung über den Prerower Platz. Im weiteren Verlauf überquert sie den Berliner Außenring, wo sich der Bahnhof Hohenschönhausen befindet. An ihrem östlichen Ende verschmälert sie sich auf zwei Spuren und geht dort in die Falkenberger Dorfstraße über.

Wichtig wurde die Straße, als die Regierung der DDR beschloss, auf den Wiesen der umliegenden Dörfer Wartenberg, Falkenberg, Malchow und Hohenschönhausen ein weiteres, großes Neubaugebiet zu errichten. Dadurch musste die Straße zum einen verbreitert und zum anderen mussten Straßenbahngleise verlegt werden. Straßenbahngleise befinden sich nahezu auf dem kompletten Verlauf der Straße. Am Ostende der Chaussee befindet sich eine Wendeschleife für die Bahnen.

Besondere Bauwerke an der Straße sind das Linden-Center, ein Cinemaxx-Kino, die in den 1990er-Jahren erbaute evangelische Kirche zu Wartenberg sowie einer der letzten 18 Meilensteine Berlins mit der Aufschrift „Eine Meile bis Berlin“.

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