Fanny Elßler eigentlich Franziska Elßler (* 23. Juni 1810 in Gumpendorf bei Wien, † 27. November 1884 in Wien) war eine österreichische Tänzerin.
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Neben Maria Taglioni der Älteren war Fanny Elßler eine der bekanntesten Tänzerinnen des 19. Jahrhunderts. Sie kam als Tochter des Leibkopisten von Joseph Haydn, der auch ihr Taufpate war, zur Welt. Sie studierte an der Ballettschule des Wiener Hoftheaters. 1824 - 26 finden wir sie am Theatro San Carlo in Neapel. 1827 hatte sie in Neapel ein Verhältnis mit dem Prinzen Leopold von Salerno, Sohn des Königs Ferdinand VI. von Sizilien. Aus dieser Verbindung stammt ein Sohn Franz, der in Eisenstadt aufwuchs und 1873 durch Selbstmord starb. In die Jahre 1830 – 1832 fällt ihre Beziehung zu dem um 46 Jahre älteren Friedrich von Gentz, dem Sekretär Metternichs. Ihre beispiellosen Erfolge begannen 1830 in Berlin und setzten sich in Paris und bei Tourneen durch Europa, Russland, Kuba und Nordamerika fort. Mit Nationaltänzen wie Polka, Krakowiak und ihrer berühmten Cachucha eroberte sie die Bühnen der Welt. In Berlin war sie ihrem Jungendfreund Anton Stuhlmüller wieder begegnet, von dem sie 1833 die Tochter Therese († 1870; verh. von Webenau) zur Welt bringt.
Noch auf der vollen Höhe ihres Könnens zog sie sich 1851 ins Privatleben zurück. Grabstelle Friedhof Wien Hietzing.
Mit ihrer Schwester Therese (1808-1878), einer Tänzerin von ungewöhnlicher Größe, teilte sie lange Zeit ihre Bühnenerfolge, bis diese 1850 in morganatischer Ehe den Prinzen Adalbert von Preußen heiratete.
Der Fanny-Elßler-Bogen ist eine Straße im Hamburger Stadtteil Nettelnburg.
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