| Wappen | Karte | |
|---|---|---|
![]() |
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Kärnten | |
| Politischer Bezirk: | Villach-Land (VL) | |
| Fläche: | 33,68 km² | |
| Koordinaten: | 46° 47' N, 13° 45' O | |
| Höhe: | 751 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1164 (31. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 35 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 9544 | |
| Vorwahlen: | 0 42 46 | |
| Gemeindekennziffer: | 2 07 08 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Rathausstraße 25 9544 Feld am See |
|
| Offizielle Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Richard Maier (FPÖ) | |
| Gemeinderat: (2003) (15 Mitglieder) |
||
Feld am See ist eine Gemeinde im Bezirk Villach-Land in Kärnten.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde liegt im Gegendtal mitten in den Nockbergen zwischen Mirnock (2.110 m) im Westen und Wöllaner Nock (2.145 m, nicht mehr im Gemeindegebiet) im Osten. Auf dem Gemeindegebiet befinden sich der Feldsee/Brennsee und der Afritzer See.
Einzige Katastralgemeinde von Feld am See ist Rauth. Zum Gemeindegebiet gehören acht Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 2001):
|
|
| Radenthein | Bad Kleinkirchheim | |
| Ferndorf | ![]() |
|
| Fresach | Afritz am See |
Das Gegendtal wurde erst im Hochmittelalter besiedelt. Die Bezeichnung Gegend wurde 1308 erstmals urkundlich erwähnt. Die Sonnseite des Tales wurde bis ca. 1300 gerodet und besiedelt, die Ortschaft Rauth war lange die bedeutendste Siedlung.
Der Ort Feld am See entstand erst im 18. Jahrhundert, besonders nach dem Bau der evangelischen Kirche 1787. Das 1632 entstandene Haus Brenn (eine Schnapsbrennerei und Taverne) gab auch dem See den Namen, der auch als Brennsee bekannt ist. 1851 wurde die Volksschule erbaut. Der Sommerfremdenverkehr begann bereits Ende des 19. Jahrhunderts zunächst am Brennsee, wodurch die traditionell kleinbäuerliche Wirtschafts- und Siedlungsstruktur eine entscheidende Veränderung erfuhr.
Die Gemeinde Feld konstituierte sich im Jahr 1850 und wurde 1931 in Feld am See umbenannt. Zwischen 1973 und 1991 waren die Gemeinden Afritz und Feld am See zusammengelegt, wurden aber nach einer Volksbefragung wieder getrennt.
Die Gemeinde Feld am See hat 1.188 Einwohner (2001), davon besitzen 97,3 % die österreichische Staatsbürgerschaft. Als Religionszugehörigkeit geben 66,0 % evangelisch, 27,5 % römisch-katholisch und 0,8 % islamisch an. 5,1 % sind ohne religiöses Bekenntnis.
Kulturelle Aktivitäten in Feld am See gehen von den verschiedenen Vereinen und Gruppen aus. Dies sind unter anderem:
Folgende Feste finden jährlich in Feld am See statt:
Laut Arbeitsstättenzählung 2001 gibt es 69 Arbeitsstätten mit 220 Beschäftigten in der Gemeinde sowie 343 Auspendler und 98 Einpendler. Es gibt 62 land- und fortwirtschaftliche Betriebe (davon 15 im Haupterwerb), die zusammen 2.642 ha bewirtschaften (1999). Wirtschaftlich dominierend ist der Tourismus an den beiden Badeseen.
Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Millstätter Straße (B 98).
Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern. Seit den Gemeinderatswahlen 2003 verteilen sich die Mandate wie folgt: 6 SPÖ, 6 FPÖ, 3 ÖVP. Direkt gewählter Bürgermeister ist Richard Maier (FPÖ).
Feld am See wurde 1954 ein Wappen verliehen, das die Sage des Mirnockriesen zum Motiv hatte, jedoch nicht den heraldischen Regeln entsprach. Mit der Neukonstituierung der Gemeinde 1973 (Eingliederung von Afritz) wurde das bisherige Gemeindewappen, allerdings ohne den schildhaltenden Wassermann, übernommen. Nach der Trennung der beiden Gemeinden 1991 verzichtete die Gemeinde auf das alte Wappen zugunsten eines Neuentwurfs, die Neuverleihung von Wappen und Fahne erfolgte am 30. September 1993.
Die auswärts geneigte Ährenpaare des Wappens symbolisieren ein Feld und die fünf Wellenfäden im Schildfuß einen See. Beide Komponenten stehen auch für die wichtigsten Wirtschaftszweige der Gemeinde, Landwirtschaft und Fremdenverkehr. Die amtliche Blasonierung des Wappens lautet:
Die Fahne ist Grün-Gelb mit eingearbeitetem Wappen.
Afritz am See | Arnoldstein | Arriach | Bad Bleiberg | Feistritz an der Gail | Feld am See | Ferndorf | Finkenstein am Faaker See | Fresach | Hohenthurn | Nötsch im Gailtal | Paternion | Rosegg | Sankt Jakob im Rosental | Stockenboi | Treffen | Velden am Wörther See | Weißenstein | Wernberg
Adelung-1793: Feld-Hospital, das · Feld-Lavette, die · Feld-Cypresse, die · Feld-Galopp, der · Feld-Marschall, der · Feld-Quartiermeister, der · Feld-Regiment, das · Feld-Medicus, der · Feld-Perspective, die · Feld-Apotheke, die · Feld-Artillerie, die · Feld, das · Feld-Anemone, die · Feld-Baterie, die · Feld-Cichorie, die · Feld-Consistorium, das · Feld-Casse, die · Feld-Chirurgus, der · See-erz, das · See-engel, der · See-Mornell, der · See-igel, der · See-einhorn, das · See-Compaß, der · See, die · See-eichel, die · See-eiche, die
Brockhaus-1809: Der Mareotische See · Der Comer-See
Brockhaus-1837: See · Czirknitzer See
Brockhaus-1911: Feld [3] · Feld [2] · Feld · Geviertes Feld · Gestrecktes Feld · Streichendes Feld · Elektrisches Feld · Magnetisches Feld · Salziger See · Neusiedler See · See · Oberer See · Paarsteiner See · Palitscher See · Plauer See · Parsteiner See · Vierwaldstätter See · Urner See · Wörther See · Wocheiner See · Trasimenischer See · See-Einhorn · See [2] · Thuner See · Telezker See · Neuenburger See · Gardescher See · Fuciner See · Gerzeier See · Genfer See · Faule See · Comer See · Bieler See · Faaker See · Dümmer See · Leopold II.-See · Lemanischer See · Lüner See · Lukriner See · Jamunder See · Hallwyler See · Gustav vom See · Irische See · Hohle See
Herder-1854: Geviertes Feld · Feld
Lueger-1904: Tonnenfach, -feld · Feld
Meyers-1905: Geviertes Feld · Gestrecktes Feld · Streichendes Feld · Magnetisches Feld · Friedlinger Feld · Elektrisches Feld · Alter im Feld · Feld [2] · Feld [1]
Pierer-1857: Unverliehenes Feld · Rakoscher Feld · Verfahrenes Feld · Verbrochenes Feld · Feld · Ausgehauenes Feld · Langes Feld · Geviertes Feld