Fiede Kay (* 26. September 1941 in Breklum, Kreis Nordfriesland; † 2. September 2005) war Sänger und Liedermacher plattdeutscher Lieder.
Zunächst erlernte er das Maurer-Handwerk und besuchte im Anschluss daran eine Technikerschule. Später pachtete er am Bredstedter Marktplatz eine Gaststätte, heute Fiedes Krog. Zusammen mit seinem früheren Schulkameraden Knut Kiesewetter nahm er eine Schallplatte mit landestypischer Musik auf. Am erfolgreichsten wurde die Platte Leeder, Lüüd und Freesenland, zu der ein gleichnamiger Fernsehfilm mit Impressionen aus Nordfriesland entstanden ist.
Seine Teilnahme an diversen Fernsehshows wie beispielsweise dem Grand Prix der Volksmusik wie auch seine frühen Schallplatten mit vertonten Texten der Volksdichter Carl Michael Bellman und Hermann Löns verhalfen ihm zu dem Titel norddeutscher Volkssänger. Kay begleitete sich bei seinen Auftritten oftmals selbst auf der Gitarre oder auf dem Akkordeon, gelegentlich wurde er auch durch eine Band begleitet.
Die Lieder trug er auch in seiner Gaststätte vor, zuweilen fanden dort auch Konzerte anderer Künstler statt. Er starb am 2. September 2005 nach langer, schwerer Krankheit.